Team des Monats

Thema: Entspanntes Fischen mit Hund

Team: Jasmin & Luca De Vita mit Danny (2 jährig), Mix

Eigentlich wäre das Fischen ja eine sehr ruhige Angelegenheit, schon fast meditativ. Eingebunden in die wundervolle Natur, kann man seine Gedanken schweifen lassen. Dabei wird man stehts von seinem treuen 4-beinigen Freund begleitet.  Herrlich, diese gemeinsame Zeit! So viel zur Theorie. Denn mit Danny war es weder entspannt noch ruhig. Immer wenn der Köder ausgeworfen wurde, oder ein Fisch anbiss und der Bewegungssensor an der Angel sich mit einem Piepsen meldete, so raste Danny auf das Unding zu und bellte nach Leibeskräften. Seine Aufregung war immens! `Nein`, `Sitz`, `Aus` und weitere Anordnungen von Luca zeigten da keinerlei Wirkung. Danny wollte `krawallisieren` und niemand konnte ihn stoppen. So machte es wirklich keinen Spass, ihn bei dieser Freizeitaktivität dabei zu haben.

Wir versuchten in der Folge für Danny ein Alternativ-Verhalten aufzubauen, ihn abzulenken und anderes. Doch waren diese Versuche leider nur von wenig Erfolg gekrönt. So erarbeiteten wir für ihn eine bessere Impulskontrolle und Frustrationstoleranz. Dies half schon viel. Doch erst mit der Einführung eines Abbruchsignals kehrte Ruhe ein. Plötzlich war Danny wie ausgewechselt. Er legte sich hin, war entspannt und auch wenn der Bewegungssensor sich wieder mit einem Pipsen meldete, blieb Danny einfach ruhig liegen. Endlich war das Fischen wieder so wie es sein sollte – entspannend! Und das Beste war: Danny durfte wieder jedesmal mit dabei sein.

Liebe Jasmin, lieber Luca. Es ist wunderschön zu sehen, wie Danny nun entspannt beim Fischen dabei sein kann. Erholung pur für Hund und Mensch. Gerade in der heutigen, hektischen Zeit ein äusserst kostbares Gut, welches es zu schätzen gilt.

 

Jasmin`s & Luca`s Feedback:

 

Lieber Alain 

 

"Danny ist unser erster Hund. Unsere Vorstellung war wirklich romantisch, erholsam und entspannt wenn wir ans Leben mit Hund dachten. Natürlich wussten wir auch, dass es eine grosse Aufgabe sein wird, dieses Geschöpf zu erziehen. 

 

Aber nach fast 2 Jahren und vielen vergeblichen Versuchen, dachten wir: `aus Danny wird leider nie ein Hund, der zum Angeln mitgenommen werden kann`! 

 

Doch mit deinem super Coaching ist er nun wie ausgewechselt, er ist entspannt und es macht mit ihm so richtig Spass:-) 

 

Vielen Herzlichen Dank für deine Arbeit mit/an uns".

Juli 2020

Thema: Hundebegegnungen und Leinenführigkeit

Team: Renée Galbraith mit Amaroo (3 jährig), Australian Cattle Dog

 

`Im Zweifelsfalle immer nach vorne preschen!`

Amaroo`s Strategie bei Hundebegegnungen führte immer wieder zu sehr unentspannten Spaziergängen. Also suchte sich Renée Hilfe bei Pro Cane.

Beim ersten Treffen galt es, herauszufinden wie der junge Mann genau `tickt`. Amaroo ist ein cleveres Kerlchen mit viel Energie. Sein Nervenkostüm ist dabei aber nicht immer das beste und er zeigt situativ einige Unsicherheiten. Dazu kommt, dass er sich gelegentlich über Artgenossen enorm aufregen kann. Eine nicht ganz einfache Kombination im Alltag.

So starteten wir mit unserem bewährten Mehrstufen-Programm `MFK`. Amaroo brauchte mehr Sicherheit von Renée in diesen für ihn sehr stressigen Situationen. Ebenso musste an der Kontrolle gearbeitet werden. Dazu setzten wir für einige Zeit ein Halti ein. Dieses musste natürlich zuerst in entspannen Augenblicken und mit viel Geduld (und Guddies 😉) aufgebaut werden.  Als `Werkzeug` für die Hundebegegnungen wählten wir die Gegenkonditionierung und passten diese, unseren Bedürfnissen entsprechend, an. Doch das Wichtigste war (und das hatte nichts mit Amaroo zu tun), dass Renée wieder Vertrauen fasste in ihre Qualitäten als Hundeführerin. Zu oft schon war sie in solchen Hunde-Situationen im Alltag gescheitert. Zu sehr wurde sie dadurch verunsichert und immer mehr Zweifel hatte sie, dass sie dieser Aufgabe gewachsen sei. Natürlich blieben die Unsicherheiten von Renée von Amaroo nicht unentdeckt und trugen einen grossen Teil dazu bei, dass Hundebegegnungen aus dem Ruder liefen. Durch viele Gespräche und Übungen, bei denen Renée immer wieder Erfolge verzeichnen konnte, fasste sie wieder Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten und man konnte förmlich zusehen, wie die beiden immer mehr zu einem Team verschmolzen. Ein Team, bei dem jeder seine klar definierte Aufgabe hatte und sich auf den anderen verlassen konnte. 

Wenn mich Renée nun bei unseren Treffen zu Beginn der Stunde anstrahlt und von ihren vielen Erfolgen im Alltag erzählt, dann könnte ich ihr vor Freude um den Hals fallen. In solchen Momenten liebe ich meinen Beruf als Hundetrainer ganz besonders. Denn es ist mehr als nur ein Beruf – es ist eine Berufung!

Liebe Renée. Du hast in den letzten Monaten sehr hart an dir gearbeitet und darfst unglaublich stolz auf das Erreichte sein. Nun seid ihr ein Team! Bravo!

 

Renée’s Feedback:

«Lieber Alain, mit Deiner einfühlsamen Art und Deinem tiefgründigen Verständnis für Mensch und Hund hast Du mir das wertvollste, nämlich mein Selbstvertrauen im Umgang mit Amaroo zurückgegeben. Dank Dir und Deiner professionellen Unterstützung gelingt es mir, jeder Situation mit Sicherheit und Gelassenheit zu begegnen und sie zu meistern. Amaroo und ich geniessen unsere unbeschwerten Spaziergänge riesig! Ich danke Dir von ganzem Herzen und freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit! «

Juni 2020

Thema: Unterstützung mit Welpen zu Zeiten von Corona
Team: Maja mit Alma (20 Wochen), Dackel

 

Ende Februar meldete sich Maja bei uns, da sie Unterstützung mit ihrem 10 Wochen alten Dackelwelpen «Alma» benötigte. Wenige Tage später besuchte Shirin Scheidegger Maja und ihr süsses Mädchen bei ihr zu Hause.

Schnell wurde klar, dass Alma aufgrund vieler Unsicherheiten (insbesondere draussen, in der aus ihrer Sicht oft angsteinflössenden Stadt) besondere Aufmerksamkeit brauchte.

Des Weiteren brachte die überschäumende Energie des flippigen Dackelwelpens Maja teilweise an ihre Grenzen. Wie konnten diese «Partygelüste» des kleinen Duracell-Häschens nur in die richtigen Bahnen gelenkt werden?

Nach 2 Terminen vor Ort kam uns leider der Corona-Lockdown dazwischen. Ab sofort waren durch das BLV sämtliche Hundetrainings verboten worden.
Doch Maja wollte sich nicht unterkriegen lassen. Mit regelmässigen Telefonaten stellten wir sicher, dass wir sie und ihre süsse kleine Dackeldame trotzdem bestmöglich unterstützen konnten. So sendete Maja uns Videos von Alma, die ihr Verhalten zeigten und wir besprachen das weitere Vorgehen jeweils telefonisch. Auch erstellten wir Videos mit unseren eigenen Hunden, um Maja einige Anschauungsbeispiele bieten zu können.

Durch Maja wurde das Erlernte engagiert umgesetzt und die Tipps konsequent befolgt – so zeigte sich schon bald eine Besserung der Situation; Maja und Alma begannen, als Team zusammenzuwachsen. Die Ängste von Alma sind zwar noch immer nicht ganz verschwunden, aber Maja weiss, wie sie ihre kleine Maus bestmöglich unterstützen kann.
 

Wir bewundern Dich, Maja für Deinen Durchhaltewillen in einer aussergewöhnlichen Zeit, die an uns alle sehr hohe emotionale Anforderungen stellt. Welpen geben einem sehr viel – kosten aber auch einiges an Energie und Nerven (insbesondere in der Nacht, wenn der Schlaf immer wieder für eine Pipi-Pause des Zwergs unterbrochen werden muss oder dieser gerade seine «welpischen 5 Minuten» hat).

Maja, Du meisterst  diese schwierige Zeit wahnsinnig gut– wir sind stolz auf Dich! Mach weiter so!

 

Maja’s Feedback:

«Dackel Alma kam mit 10 Wochen im Februar zu mir. Mein erster eigener Hund. 

 Auf Empfehlung von Almas Tierärztin habe ich Shirin und Alain Scheidegger kontaktiert und sehr schnell einen Termin bei Shirin bekommen. Shirin kam zu uns nach Hause und machte eine sorgfältige Anamnese. Sie half mir, Almas Verhalten besser zu verstehen und darauf zu reagieren.

Liebe Shirin, ich wirklich froh, mit Dir eine erfahrene Hundeexpertin an meiner Seite zu haben und bin Dir von Herzen dankbar! Du hast uns mit Deiner Kompetenz und Ruhe schon super unterstützt. Ich freue mich auf weitere Treffen mit Dir! «

Mai 2020

Thema: Louise muss ihre Familie wieder verlassen

Team: Eveline mit Louise, Mischling, 14 kg, (ca. 13 Monate alt)

Louise war zwei Wochen zuvor bei Eveline`s Familie eingezogen. Die junge Hündin kam aus Italien - über ihre Vorgeschichte war kaum etwas bekannt. Sie wurde mit ihrer Schwester zusammen auf der Strasse gefunden. Da das Einleben in der neuen Umgebung für Louise sehr schwierig war, wandte sich die Familie an Pro Cane.

Vor Ort erzählte Eveline von den Geschehnissen. Louise wurde in einem Lieferwagen, zusammen mit vielen anderen Hunden, nach Mailand gebracht. Gemäss Chauffeur dauerte die Reise über 13 Stunden. Der Mann machte einen gereizten Eindruck als er, sehr unsanft, Louise aus ihrer Transportbox nehmen wollte. Die Kleine hatte solche Angst, dass sie nach dem Mann biss. Dieser wurde wütend und überliess diese Aufgabe daraufhin einfach Eveline. Mit viel Geduld schaffte sie es dann auch und konnte die total verängstigte Louise nach Hause bringen. Dort verkroch sich Louise sogleich in ihrer Box und wollte diese auch nicht mehr verlassen; weder zum Essen noch um sich draussen zu versäubern. Eveline musste viel Geschick beweisen, damit die Kleine ein wenig Vertrauen in sie fasste. Vor den anderen Familienmitgliedern, dem Ehemann und den beiden Kindern, machte Louise einen grossen Bogen. Kamen ihr diese zu nahe, so knurrte sie, oder schnappte sogar nach ihnen. Wie sollte das nun weitergehen? Wir führten ein langes Gespräch und analysierten die Fakten. Sprachen über Bedürfnisse von Hund und Mensch, über Zukunftspläne und Vorstellungen. Ich zeigte mögliche Trainings- und Therapie-Ansätze auf. Die Familie von Eveline verhielt sich im Umgang mit Louise absolut vorbildlich. Doch es bedurfte dauernder Management-Massnahmen, damit es nie zu einem unkontrollierten und somit potentiell gefährlichen Zusammentreffen zwischen der Hündin und dem jüngsten Kind (1,5 jährig) kam. Dies führte zu Stress auf allen Seiten, denn man trägt als Eltern die Verantwortungen für den neuen Hund UND die eigenen Kinder. Ein Beissvorfall wäre da unverzeihlich. Natürlich informierte sich Eveline im Vorfeld, ob Louise `kindertauglich` sei. Man sagte ihr daraufhin `man gehe davon aus`. Diese Situation war für Mensch und Tier höchst belastend. Louise kam auch nach diesen zwei Wochen erst aus der Box, wenn Eveline alleine im Raum war. Sobald ihr Mann oder die Kinder in die Nähe kamen, zog sie sich wieder zurück und knurrte bei deren Annäherung – Stress pur! Auch draussen war es für Louise massiv stressig. Autos, Hundebegegnungen und Geräusche versetzten die Kleine rasch in Panik.

Wie sollte es nun weitergehen? Die Kinder möchten ja irgendwann auch wieder ihre FreundeInnen mit nach Hause bringen. Man wollte gemeinsame Ausflüge machen, Besuch empfangen. Louise sollte auch gelegentlich von Evelines Mutter betreut werden. Sie sollte sich wohl und geborgen fühlen in ihrer neuen Familie – das war das Ziel. Nun war genau das Gegenteil der Fall und es sah nicht so aus, als würde sich dies in naher Zukunft (oder vielleicht sogar niemals) ändern.

So beschlossen wir, dass Eveline die Organisation kontaktiert, um für die Kleine einen neuen Platz zu finden. Solche Entscheidungen fallen nie leicht und machen traurig – doch leider gibt es im Leben nicht für alles ein Happyend.

Als die Organisation Tage darauf Louise abholte, wurde Eveline bezichtigt, alles falsch gemacht zu haben und nur wegen ihr sei der Hund jetzt so verstört. Auch an den folgenden Tagen wurde Eveline mit Anrufen und Nachrichten bombardiert und es hagelte Anschuldigungen und böse Worte. Eveline und ihre Familie waren am Boden zerstört. Als wäre die Situation nicht schon belastend genug, wurden sie nun noch auf diese Art und Weise angegriffen. Leider gibt es in dieser Branche auch schwarze Schafe.

Louise kam zwischenzeitlich in eine neue Familie. Leider scheint es dort auch nicht zu funktionieren. Die Kleine lässt sich auch dort nur von einer Person anfassen und zieht sich zurück. Vielleicht muss sie wieder zurück nach Italien. Wir wissen es nicht. Aber wir hoffen ganz fest, dass Louise doch noch einen Lebensplatz finden darf. Ohne Stress und Angst. Vielleicht bei einer Einzelperson auf dem Land.

Liebe Eveline. Ihr habt euch richtig entschieden. Es geht nicht darum auf Biegen und Brechen an einem Entscheid festzuhalten. Das hat nichts mit Tierliebe zu tun. Liebe zum Tier kann auch bedeuten, dass man sich gegen das Tier entscheidet, denn seine Bedürfnisse sind ebenso wichtig wie die eigenen. Alles andere wäre egoistisch. Wenn ein Mensch-Hund-Team nicht zusammenpasst, dann sollte man sich nach einem geeigneteren Platz für seinen Liebling umsehen. Das ist ehrlich und mutig. Denn manchmal heisst lieben auch Loslassen können. Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft!

 

Eveline`s Feedback:

"Nachdem wir unseren 12-jährigen Flatcoated Retriever vergangenen August über die Regenbogenbrücke ziehen lassen mussten, fehlte ein Hund in der Familie.

Wir entschieden uns, einem Strassenhund ein schönes neues Zuhause zu schenken. Auf der Suche nach einem passenden Hund stiessen wir auf Louise und ich verliebte mich sogleich in Ihr Bild. Auch der Beschrieb zur Hündin liess nur Gutes heissen. Sogleich wurde das Bewerbungsformular ausgefüllt und gleichentags telefonierte ich bereits mit der Vermittlerin in Italien. Nach diversen langen Gesprächen mit der Vermittlerin und unzähligen schlaflosen Nächten mit den Gedanken das richtige zu tun, entschlossen wir uns Louise zu adoptieren.

 

Jetzt ging alles ganz schnell. Wir fuhren mit riesiger Vorfreude nach Mailand um Louise, welche von Süditalien bis nach Mailand transportiert wurde auf dem vereinbarten Parkplatz abzuholen.

Leider verlief die Übergabe, so wie bereits Alain geschrieben hat, nicht sehr glücklich ab.

Die ersten Tage zu Hause war Louise sehr ängstlich und doch liess sie sich vorsichtig anfassen. Später erklärte mir Alain, dass die Hunde teilweise die ersten Tage wie in einer Schockstarre sind und alles über sich ergehen lassen. Doch nach nur 5 Tagen änderte sich ihr Verhalten um 180 Grad. Sie liess sich nur noch von mir anfassen und füttern und nur wenn ich alleine mit ihr war. Weder mein Mann noch meine Kinder konnten jetzt mehr in ihre Nähe ohne dass sie angeknurrt, ja sogar Zähne fletschend zurecht gewiesen wurden. Abends wenn alle im Bett waren und ich mit Louise alleine, war sie anhänglich und verschmust.

 

Wie sollte es jedoch weitergehen? Ihr ängstlich aggressives Verhalten zum Rest meiner Familie wurde immer stärker.

 

Bei unserem Hilferuf war sich Alain offensichtlich der Ernst der Lage und einem sofortigen Handeln bewusst. Nur wenige Tage später kam Alain uns bereits besuchen.

 

Lieber Alain

In einem sehr langen und intensiven Gespräch konntest Du uns das Handeln und die natürliche Intuition eines Hundes und der damit verbundenen Risiken logisch und aufschlussreich vermitteln.

Durch Deine ruhige, geduldige und ehrliche Art konntest Du uns dabei die Schuldgefühle nehmen nicht als „Versager“ dazustehen. Deine Begründung und Deine Einschätzung der Lage und nicht eine Erzwingung einer Lösung liess uns noch Luft für Überlegungen für die weitere Vorgehensweise.

Deine Begründungen und die damit verbundenen Risiken für unsere Familie konnten unseren Eindruck nur bestätigen. Folglich liess dies nur eine Handhabe zu, uns von Louise zu trennen, auch wenn uns dies noch so schwer fiel.

Auch die darauffolgenden Tage fandest Du immer ein offenes Ohr für mich, Du hast mich mit Deinen Worten weiter bestärkt den richtigen Schritt getan zu haben und Deine tröstenden Worte halfen mir durch die schweren Tage nach der Abgabe von Louise.

 

Wir haben zum Wohle von Louise gehandelt, denn sie war bei uns mit ihrem sehr ängstlichen und unsicheren Wesen einfach überfordert. Wir denken noch sehr oft an sie und vermissen sie trotz allem.

 

Für Deine wertvolle Unterstützung möchten wir uns nochmals von ganzem Herzen bedanken.

Wir wünschen Dir und Deinem Team alles Liebe".

April 2020

Thema: Leinenführigkeit

Team: Ursi & Georg Koch Dürring mit Enya, Labrador-Mix, (1 Jährig)

 

`Auf die Plätze, fertig, los`! So kam mir Enya beim ersten gemeinsamen Spaziergang vor. Zu spannend war das Leben, als das sie sich um ihren Menschen am Ende der Leine hätte kümmern wollen. Ursi und Georg hatten es wahrlich nicht einfach, mit dem jungen Power-Labi mitzuhalten. Ansprechbarkeit? Fokus? Fehlanzeige! Die süsse Enya hatte andere Pläne. Da ein solches Zerren und Ziehen an der Leine mit der Zeit zu Schmerzen in Schultern und Armen führte, musste rasch eine Entlastung gefunden werden. So entschlossen wir uns zum Aufbau eines Hilfsmittels in Form eines speziellen Kopfhalfters. Dies entlastete die Spaziergänge innert kurzer Zeit. Parallel dazu starteten wir mit einem Aufbautraining bezüglich Fokus. Mit gezielten Übungen schafften wir es, dass Enya ihren Menschen draussen immer mehr Aufmerksamkeit schenkte und sich (auch an der Leine) zusammen mit ihnen über die Erfolge freuen konnte. Natürlich wurde dann auch noch `die gute alte Leinenführigkeit ` trainiert - dies war nach einer solch soliden Vorarbeit aber eine kleine Sache.

Wenn man heute Ursi und Georg mit Enya durch den Wald spazieren sieht, kann man sich nicht mehr vorstellen, wie das Ganze noch vor einem halben Jahr ausgesehen hatte. Denn nun macht die gemeinsame Zeit Hund UND Mensch Spass! Ach ja, das Kopfhalfter ist nun natürlich auch nicht mehr nötig.

Liebe Ursi, lieber Georg. Einfach grandios, was ihr in den letzten Monaten alles mit Enya erreicht habt – und das natürlich nicht nur in Bezug auf die Leinenführigkeit. Ich bin begeistert!

 

Ursi`s & Georg`s Feedback:

"Mit dem Einzug von Enya war es um unsere Ruhe geschehen! «Enya» steht für alles Wilde, Lebendige, Feurige im Keltischen. Wie passend! Sie lebte frei nach Pippi Langstrumpfs Motto: ich mache mir die Welt so wie sie mir gefällt! Deine Worte bei unserer ersten Begegnung waren: alles im grünen Bereich! Dies liess uns hoffen.

Nach monatelanger Arbeit zeigen sich nun grosse Erfolge und es fängt richtig, richtig an Spass zu machen. Auch erhalten wir unterwegs viele Komplimente von Menschen, die unsere Anfänge erlebten.

Lieber Alain, Du hast uns stets geduldig und hoch kompetent unseren Zielen näher gebracht und an uns als « Team » immer

 geglaubt. DANKE!"

März 2020

Thema: Auslastung durch Spürhunde-Training

Team: Kristina & Gabor mit Pelops, Pointer-Mix, (ca. 2,5 jährig)

Pelops wurde als junger Hund in Griechenland am Strand aufgefunden. Über seine Vorgeschichte ist nichts bekannt.

Schnell war Kristina & Gabor klar, dass Pelops eine enorme Jagdpassion besass; denn wo Pointer drauf steht, ist auch Pointer drinn 😉. Draussen war er sehr schlecht ansprechbar und natürlich dauernd mit seiner Nase `am Arbeiten`. Warum also diese Leidenschaft nicht schlauer und vor allem zielgerichteter einsetzen? So begann Pelops sein Training in unserer Spürhunde-Gruppe in Birsfelden.

Der Einstieg fiel ihm dabei nicht leicht. «Einen Hasen jagen – sofort! Aber meine Nase an ein Feuerzeug halten und dabei verharren? So doof!» Pelops brauchte einige Trainings, um den Sinn dahinter zu sehen. Auch fiel es ihm schwer, sich auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren und den Anweisungen seiner Menschen zu folgen. Aber mit jedem Training ging es ein bisschen besser und man konnte sehen, wie das Mensch-Hund-Team immer enger zusammenarbeitete und sich über die erzielten Erfolge gemeinsam freuen konnte. Diese Entwicklung erfüllt uns als Trainer immer wieder mit grosser Freude (und Stolz!). Was gibt es Schöneres zu sehen, als diese wortlose Kommunikation – dieses gemeinsame Erreichen eines Zieles und die Freude über kleinste Erfolge? Genau so soll es sein – ein freudiges Miteinander, ein Vertrauen in die Fähigkeiten des anderen – so bilden sich unzertrennliche Banden zwischen Mensch und Hund.

Pelops ist mittlerweile schon ein richtiger Profi und als Trainer muss ich immer kompliziertere Verstecke ausdenken, um ihn noch an seine Grenzen zu bringen. Konzentriert und fokussiert arbeitet er sich durch die Suchanlagen, bis er seinen Gegenstand aufgespürt hat und seinen Treffer durch verharren an diesem Ort anzeigt. Ein richtiger Pointer eben! Und nach dem Training liegt Pelops dann erschöpft und zufrieden zu Hause in seinem Bettchen und träumt von seinem Feuerzeug… (oder vielleicht doch von einem Hasen? 😉). 

Kristina & Gabor, ihr habt in den letzten Monaten tolle Arbeit geleistet – darauf dürft ihr zurecht stolz sein. Pelops darf nun ganz legal `jagen` - und das erst noch zusammen mit euch! Weiter so!

 

Kristina`s & Gabor`s Feedback:

"Wir sind enorm stolz auf unser kleines Energiebündel. Durch das Spürhunde-Training hat Pelops gelernt, dass er unserer Einschätzung vertrauen kann und wir ihm helfen, zum Erfolg (also zum Superleckerli) zu kommen. Er ist inzwischen kaum noch zu stoppen, sobald wir die Trainingshalle in Birsfelden betreten. Wir sind von Herzen froh, dass wir auf Alain und Pro Cane gestossen sind. Seine Kompetenz und liebevolle Autorität mit Hunden ist beeindruckend und wir konnten sehr viel lernen. Er nimmt seine Schützlinge bei der Hand und begleitet Mensch und Hund Schritt für Schritt in individuellem Tempo. Danke, Alain! So können selbst wir als Ersthundebesitzer einen Jagdhund glücklich machen."

Februar 2020

Thema: `Auf sie mit Gebrüll`! - Leinenaggression

Team: Yvonne Wittwer mit Ice (7 Monate), Mudi

Nach einem ganz schlechten Erlebnis im eigenen Garten sagte sich Ice: `Angriff ist die beste Verteidigung`! Das diese Einstellung bei den täglichen Spaziergängen nicht sehr angenehm ist, kann sich jeder Hundehalter / Hundehalterin wohl lebhaft vorstellen. Da Yvonne viel Erfahrung mit Hunden mitbrachte, wusste sie, dass sie dieses Problem möglichst rasch angehen musste – bevor sich das Verhalten bei Ice zu sehr festigte. Leider zeigte sich Ice in Begegnungen mit anderen Hunden absolut nicht ansprechbar. Selbst das Erblicken eines Hundes auf seeehr grosse Distanz (oder etwas, was Ähnlichkeit mit einem solchen hatte) führte zu massivem Bellen und `in-die-Leine-knallen`. Futter? Spielzeug? Um- oder Ablenken? Fehlanzeige! Erst mit dem Anwenden eines Abbruchsignals stoppte Ice sein Verhalten. Plötzlich stand er lieber `in die 2.Reihe` und suchte den Schutz bei Yvonne. Nun konnte wieder mit Futter gearbeitet werden.

Yvonne besucht nun regelmässig unsere Sozialtrainings-Gruppe für Angsthasen & Pöbler. Dort kann sie mit Ice das Erlernte in einem geschützten Umfeld anwenden. Ihre wiedergewonnene Sicherheit hilft dabei natürlich auch Ice. Mittlerweile laufen die beiden ganz entspannt an anderen Hunden vorbei. Und wenn sich Ice dann doch einmal unwohl fühlt, dann sucht er den Schutz bei Yvonne – denn er weiss nun: `die hat`s im Griff`! Yvonne & Ice, was für ein tolles Team! Bravo!

 

Yvonne`s Feedback:

 

"Nachdem Alain als erstes eine ausführliche Anamnese erstellt hat und das Problem praktisch beobachtet und mit mir besprochen hat, wusste ich, dass ich beim richtigen Trainier bin. Wir sind dann direkt in die SAP-Gruppe gegangen und konnten dort das Problem in einem geschützten Rahmen angehen. Ice hat das Training sehr gut angenommen und wir beide können es mit jedem Training auch festigen. Es macht mir richtig Spass mit Ice zu arbeiten! Wir sind soweit, dass wir jeden Tag weitere Erfolge haben und nun entspannt an Hunden vorbei gehen können.

Alain ist ein sehr professioneller, ruhiger und sehr verständnisvoller Trainier, der sich ab jedem noch so kleinen Erfolg mit dem Hundehalter richtig freuen kann!

Ich sage ein riesengrosses Dankeschön! Alain, du bist für mich nicht der Trainer des Monats, sondern Trainer des Jahres"!!

Januar 2020

Thema: `Lauf Aslan, lauf!` - Rückruftraining

Team: Jens & Sara Bürgin mit Aslan (14.5 Monate), Husky

`Lauf Aslan, lauf – doch er kommt nicht mehr zurück`! Ich musste laut lachen, als ich vor einigen Monaten ein Mail mit diesem Betreff erhielt. Aslan, der junge Husky, sah absolut keinen Sinn darin, zurückzukommen wenn man das wünschte. Zu spannend war das Leben und es bot massenhaft Ablenkungen für den sympathischen jungen Rüden

Die gemeinsamen Trainings stellten uns immer wieder vor neue Herausforderungen, denn der Jungspund hatte jeweils tausend Flausen im Kopf. Jens und Sarah brauchten (oder besser gesagt: brauchen) Geduld – viel Geduld. Doch mit verschiedenen Anpassungen im Alltag und einem schrittweisen, gezielten Training erreichten sie alle bisher gesetzten Zwischenziele.

Ihr dürft sehr stolz sein auf das Erreichte! Euer Engagement bei den regelmässigen Trainings, das Umsetzen des Erlernten, die Konsequenz beim Befolgen der Tipps, euer Durchhaltevermögen (auch wenn es gelegentlich Rückschläge geben kann), begeistern mich sehr. Haltet durch - trotz Schleppleinen-Training mit permanent schmutzigen und saisonal eiskalten Fingern – ihr schafft das!

Jens & Sara`s Feedback:

"Wir kamen zu Alain, da wir vorab bei einer anderen Hundeschule leider keine Fortschritte mehr verzeichnen konnten. So hiess es zB dass Freilauf wohl mit unserem Hund nicht mehr möglich wäre, da der Rückruf evtl nicht mehr aufgebaut werden könnte (hat er in der Pubertät angefangen zu ignorieren). Mit Alains Unterstützung sind wir mittlerweile auf dem besten Weg, dass unser Rüde trotz Ablenkung zu uns zurückkommt. Alain hat dies auch nie angezweifelt.

Wir arbeiten momentan an verschiedenen Bereichen. In jedem Bereich haben sich massive Verbesserungen eingestellt. Zusätzlich hat er uns immer wieder wertvolle Tipps zur Auslastung, Thema Kastration, Equipment, oder auch Shops für Equipment nennen können.

Alain konnte uns stets mit hilfreichen und sehr effektiven Anleitungen, sowie Ratschlägen zur Seite stehen. Diese hat er uns immer leicht verständlich und mit Bezug zur Praxis erläutert. Es hat uns sehr geholfen das Verhalten unseres Hundes und die verschiedenen Entwicklungen zu verstehen und in einem grösseren Kontext zu sehen. Er geht toll auf uns ein und zeigt die Übungen auch gleich mit unserem Hund vor. 

Wir besuchen auch das von ihm angebotene Spürhunde-Training. Es macht unserem Aslan und uns richtig Spass. Er zeigt auch dort grossen Einsatz und coacht uns ausgezeichnet.

Kurzum freundlich, engagiert, hilfsbereit, kompetent. Top Trainer!"

Dezember 2019

Thema: `Ein Welpe zieht ein` - Zusammenführen von jung und alt

Team: Astrid Auden & ihr Sohn Tizian mit Leya (3j) & Elli (6 Mt.), Französische Bulldoggen

`Schockverliebt` - dieses Wort trifft mein erstes Kennenlernen mit Elli am besten. Schnell war aber auch klar, dass es die Kleine faustdick hinter den Ohren hatte. Die ältere Leya hatte gelegentlich ihre liebe Mühe mit Ellis enormem Temperament. Dies führte dann leider immer wieder zu unschönen Szenen zwischen den beiden Hundedamen – denn alles wollte sich Leya ja auch nicht gefallen lassen. Diese teils heftigen `Zusammentreffen` verunsicherten Astrid & Tizian (zurecht) und sie suchten bei mir nach Hilfe.

Die beiden Ladies brauchten von Astrid und ihrem Sohn eine klarere Führung und sinnvolle Anleitung für ihr künftiges Zusammenleben. Der kleinen Elli wurden einige Privilegien gestrichen. Im Gegenzug wurde Leya situativ ganz klar bevorzugt behandelt. Die natürliche Hierarchie zwischen den beiden Ladies musste ein wenig unterstützt werden. Aber ja, ich gebe es zu, beim Blick in Elli`s Augen war es selbst für den Profi nicht immer leicht, konsequent zu bleiben. Diese Änderungen wurden über mehrere Wochen behutsam umgesetzt und nach gegenseitigen Gesprächen immer wieder der Situation angepasst.

Bereits nach kurzer Zeit entspannte sich das Zusammenleben der beiden Hundedamen merklich und heute ist von den anfänglichen Problemen kaum noch etwas zu spüren.

Bravo Astrid & Tizian! Durch euer konsequentes Handeln ermöglicht ihr den beiden Ladies nun ein entspanntes Zusammenleben ohne ewige Zankereien und den daraus resultierenden Stress. Ein Zugewinn für alle Beteiligten. Manchmal muss man dem Glück einfach ein wenig auf die Sprünge helfen. Ihr macht das super!

 

Astrid`s & Tizian`s Feedback:

"Vor 3 Jahren haben wir uns in unsere erste französische Bulldogge Leya verliebt. Bald schon waren wir uns in der Familie einig, dass wir gerne einen Zweithund und Spielgefährten für Leya ins Haus holen wollen. Da wir aber keine Erfahrung mit Mehrhundehaltung hatten, suchten wir Hilfe bei Alain.


Alain hat unser Anliegen verstanden und gab uns viele Tipps und Übungen mit auf den Weg beim Umgang mit unserem neuen Bulldoggenmädchen Elli. Der Weg war oft steinig aber wir sind stolz auf die Fortschritte unserer “Mädels”.


Diese Fortschritte verdanken wir Alain mit seinem grossen Wissen, seiner sympathischen Art und seiner grossen Geduld."

November 2019

Thema: Zusammenführung Hund und Katzen

Team: Claudia Bönzli mit Fredi (5.5j), Jack Russel-Mix

Als mich Claudia kontaktierte, war Fredi erst ein paar Tage zuvor bei Familie Bönzli und ihren beiden Katzen eingezogen. Es zeigte sich leider, dass sich die drei 4-Beiner nicht wirklich mochten. Wenn sie sich im Haus begegneten, dann rannte Fredi sofort laut bellend auf Kater Kenny los. Dieser war über so viel Unhöflichkeit derart erbost, dass er wiederum auf den Unruhestifter losging. Eine sehr unentspannte Situation, welche Claudia dringend ändern wollte bevor es Verletzte gab.

Bei meinem Hausbesuch definierten wir Rückzugsräume für die Katzen, an welchen sie vor Fredi `sicher` waren. Fredi wiederum wurde mit einer Hausschleppleine am Brustgeschirr abgesichert. Zudem wurde an seiner Impulsivität und Frustrationstoleranz gearbeitet. Zu guter Letzt wurde noch ein Abbruchsignal aufgebaut.

Bereits nach kurzer Zeit beruhigte sich die Lage im Hause Bönzli. Fredi wurde entspannter beim Sichten der Katzen. Diese wiederum, da waren wir ganz besonders glücklich darüber, waren nicht nachtragend und gaben Fredi eine zweite Chance.

Vor kurzen erhielt ich von Claudia ein Foto, auf welchem Fredi und Kenny ganz nahe beieinander liegend schliefen. Was für eine grosse Freude!

Liebe Claudia. Ich freue mich riesig, dass unser Training so rasch zum Erfolg führte. Es ist vorbildlich, dass Du sofort professionelle Hilfe beigezogen hast und nicht so lange gewartet hast, bis die `Fronten` komplett verhärtet waren.

1 glückliche Familie mit 3 glücklichen 4-Beinern, wenn das nicht Grund zum Feiern ist!

Claudias`s Feedback:

"Wir sind sehr dankbar, dass wir von unserer jüngsten Tochter den Kontakt von Alain bekommen haben. Sie meinte, falls wir mal ein Problem mit Fredi haben sollten, sei er ein guter Hundetrainer. Wir hätten da nie gedacht, dass wir so schnell seine Hilfe brauchen würden.

Fredi kommt aus der Tierherberge in Donzdorf und wir wissen leider nichts über seine Vergangenheit. Bereits fünf Tagen nach Fredis Einzug lagen allerdings unsere Nerven (beinahe) blank. Unsere zwei Katzen wurden ständig von Fredi angebellt.

Zum Glück hatte Alain rasch einen Termin für uns. Seither sind 6 Wochen vergangen und wir hatten insgesamt 3 Coachings. Unser Zusammenleben mit den beiden Katzen und Fredi ist nun ganz entspannt.

Fredi ist sehr aufgeweckt und lernfähig und wir freuen uns darauf, ihm noch viel Neues beibringen zu können.

Wir möchten Alain für seine tolle Unterstützung in Tat und Rat (bei uns zu Hause, sowie per Mail und SMS) herzlich danken. Wenn ich mal am Zweifeln war, so konnte er mich stehts mit ein paar Worten wieder aufmuntern. Soviel Engagement ist nicht selbstverständlich.

Um unsere Erfolgsgeschichte abzurunden möchten wir auch seiner Frau Shirin herzlich für die tollen Schnüffelstunden danken, denn zwischenzeitlich sind wir mit Fredi in der Spürhunde-Gruppe in Möhlin im Training.

Ihr seid ein super Team!"

Oktober 2019

Thema: Massives Bellen beim Klingeln und Besuch, Leinenaggression

Team: Karin Weiland mit Milly (3.5j), Labradoodle

Im Zuge der umfassenden Anamnese durfte Milly auch unseren 14jährigen Malinois Geri kennenlernen. Dabei zeigte sich, dass Milly`s aggressives Verhalten nur ein Zeichen ihrer grossen Unsicherheit im Umgang mit Hunden (an der Leine) war. Über Milly`s Vorgeschichte war nur bekannt, dass sie nach ihrem ersten Wurf aus der Zucht genommen wurde, als sie mit 2.5 jährig bei der Familie Weiland einzog. Zuhause zeigte sich Milly ebenfalls als äusserst bellfreudig und unsicher. Besuch wurde auf Schritt und Tritt verfolgt und gewisse Bewegungen von fremden oder wenig bekannten Menschen führten zu erneuten Bellattacken.

Der Leidensdruck von Familie Weiland war dadurch sehr gross – so hatte man sich das neue Familienmitglied nicht vorgestellt. Lösungen mussten her.

So wurde ein Rückzugsort im Haus definiert. Regeln eingeführt und konsequent umgesetzt. Alle Familienmitglieder mussten dabei ihren Anteil leisten – und das führte natürlich auch zu regen Diskussionen. Regelmässig tauschten wir uns aus, es wurden Anpassungen gemacht, es wurde optimiert. Die Mühe lohnte sich und schon bald zeigten sich die ersten Fortschritte – das gab Mut.

Bei den Hundebegegnungen wurde über viele Wochen fleissig gegenkonditioniert. Doch drang man damit nicht zu Milly durch. Zu tief verankert war dieses Verhalten bereits in ihrem Kopf. Erst nach dem Einsatz eines Abbruchsignals konnte man sie aus dieser Überforderung herausholen. Danach konnte sehr erfolgreich wieder Futter angewendet werden.

Und nun? Nun kann man mit Milly spazieren gehen und Hunde kreuzen ohne jegliches Theater, auch die Jungs der Familie beteiligen sich wieder. Dieser entspannte und ruhige Hund scheint wie ausgetauscht. Was für eine grosse Entlastung für alle Beteiligten (vor allem für Milly). Zu Hause läuft ebenfalls vieles nach Plan. Zwar gibt es noch gelegentlich einen kurzen `Beller` oder ein kleines Knurren, aber auch dies ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es komplett verschwindet. Es macht nun wieder richtig Spass, bei Familie Weiland auf Besuch zu gehen 😉.

Liebe Karin. Du darfst auf das Erreichte stolz sein – ich bin es! Deine ganze Familie hat zusammengearbeitet um dieses grossartige Ziel zu erreichen. Viele Stunden Arbeit stecken darin. Zu dieser top Leistung gratuliere ich Dir von Herzen. Du hast dir den Titel `Team des Monats` wirklich verdient!

Karin`s Feedback:

 

«Wir waren sehr besorgt, als wir merkten, einen Hund übernommen zu haben, der solche Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Dies hat uns Stress bereitet und wir waren überfordert. Alain`s sorgfältige Anamnese auch in der Begegnung mit seinem Hund und seine Einschätzung, dass die verschiedenen Probleme lösbar seien, hat uns Mut gemacht. Er hat uns verschiedenen Lösungswege mit Vor- und Nachteilen aufgezeigt. Sein jederzeit offenes Ohr, seine praktische Beratung, konkreten Hilfestellungen waren immer individuell auf Milly bzw. unsere Familie zugeschnitten. Die Möglichkeit, auch zwischendurch Fragen stellen zu können, gibt Sicherheit; wir fühlten uns sehr gut begleitet. Alain ist ein grossartiger Fachmann, der uns sehr wirkungsvoll dabei unterstützt hat, mit Milly ein Team zu werden. Seine Tipps und Übungen haben uns gestärkt und Milly ihre Unsicherheiten überwinden lassen. Und ausserdem: die Zusammenarbeit macht Spass! Unser Familienleben ist nun durch Hündin Milly bereichert, die anfängliche Belastung abgebaut. Alain / Pro Cane empfehlen? Keine Frage – mit ganz herzlichem Dank.»

September 2019

Team: Eveline Hohler mit Cheyenne (4.5j) und Orpheus, (8 Mt.), Bernhardiner

Thema: `Man hat niemals ausgelernt`! Stressfreie Hundebegegnungen, Leinenlaufen und Rückruf

 

Eveline ist im Bereich des Hundesportes im wahrsten Sinne des Wortes `ein alter Hase`. Ich kenne nur wenige Hündeler, welche so viele Jahre Erfahrung vorweisen können – Hut ab! Eveline arbeitete mit Hunden in den Sparten: Schutz, Inter, Sanität und Fährtenhund. Sogar im Katastrophendienst war sie aktiv. Insgesamt arbeitet sie nun bereits seit 48 Jahren mit Hunden!

Doch nun zu Cheyenne. Sie war bei Hundebegegnungen teils sehr `stürmisch` unterwegs, was bei einem Hund mit dieser Masse sehr schnell ein grosses Problem darstellt. Zudem war der Rückruf zu diesem Zeitpunkt eher dem Zufall unterworfen. Das musste sich schleunigst ändern, denn da gab es ja auch noch Orpheus, den neuen Welpen – da musste es mit Cheyenne klappen. Mit gezielten Übungen wurde an diesen Baustellen gearbeitet und es sind bereits grosse Fortschritte sichtbar.

Was mich aber von der ersten Stunde an begeisterte, war Evelines Art. `Alte Hasen` von neuen Methoden und Ansichten zu überzeugen ist meistens nicht ganz einfach (um es gelinde auszudrücken 😉). Eveline ist da ganz anders. Mit grösstem Engagement und Wissensdurst wurden meine Vorschläge umgesetzt, Altes über Bord geworfen und Neues angenommen. Wow!

Eveline, ich bin von Dir begeistert und hoffe, dass auch ich in 50 Jahren noch bereit bin, meinen  Horizont mit so viel Einsatz zu erweitern – Du bist mir ein Vorbild und daher unser Team des Monats August!

 

Eveline`s Feedback:

 

«Lieber Alain. Ich bin sehr gerne bereit Deine Tipps und Uebungen anzunehmen und umzusetzen. Sie sind „logisch“! Du verstehst es, mir klar verständlich, dieses für mich zum Teil wirklich neue „Hündele“ zu erklären und auch vorzumachen! Jedes Nachfragen erklärst Du mit viel Geduld. Ich habe in all den Jahren KEINEN meiner Hunde je einem Trainer anvertraut! Zu Dir habe ich volles Vertrauen und gebe Dir gerne sowohl Cheyenne wie auch Orpheus in die Hand, um mir, wenn nötig, mit ihnen vorzumachen, wie diese Uebungen funktionieren. Vielen, vielen herzlichen Dank Alain! Vor allem ICH habe Dir grosse Fortschritte zu verdanken!

 

Als „alter Hase“ kann ich Alain und Pro Cane auch für Problemhunde, unsichere Halter oder eben auch für das Handling mit Schwergewichten absolut JEDEM empfehlen!»

August 2019

Team: Andrea Eisner mit Spencer, Boston-Terrier, 1.5-jährig

Thema: Rückruf, Leinenführigkeit und allgemeine Unterstützung

`Ein kleiner, quirliger, zuckersüsser Wirbelwind`! Das war mein erster Gedanke, als ich Spencer zum ersten Mal traf. Andreas wichtigstes Ziel war es damals, diese viele Energie nun in schlaue Bahnen zu lenken und dafür zu sorgen, dass die kleine Spencer einen zuverlässigen Rückruf lernt und sich an der Leine zu benehmen weiss. So stellten wir ein Trainingsprogramm zusammen, welches uns in kleinen Etappen diese Ziele erreichen liess. Es wurde ein Rückrufwort konditioniert. Es wurden fleissig Impulskontroll-Übungen gemacht. Der Umgang mit der Schleppleine angeschaut. Das Leinenlaufen wurde mit verschiedenen Modi trainiert, damit Spencer immer genau wusste, was von ihr erwartet wurde, denn das Üben sollte auch Spass machen. Mit Konsequenz, Liebe und viel Geduld kam Andrea ihren Zielen immer ein Stückchen näher. In den Trainings-Stunden wurden jeweils zuerst die `Hausaufgaben` überprüft, dann die Übungen ausgebaut und neue Aufgaben mit nach Hause gegeben. Ist das Training nun abgeschlossen und Spencer kann alles? Natürlich nicht! Andrea und Spencer haben aber nun eine solide Basis, auf der sich Weiteres aufbauen lässt!

Liebe Andrea, liebe Spencer. Das Training mit euch macht mir richtig Spass. Ein hoch motiviertes Team, welches immer mit vollem Einsatz bei der Sache ist und die gesteckten Ziele Schritt für Schritt erreichen wird. Ein grosses Bravo an euch beide!    

 

Andrea`s Feedback:

«Alain ist ein hervorragender Hundetrainer, der es ausgezeichnet versteht, die Herausforderungen der Hundeerziehung auf leicht verständliche und einfach umsetzbare Prinzipien herunter zu brechen. Wir können ihn bestens weiterempfehlen!»

Juli 2019

Team: Sandra & René Schulte mit Powdy, Chinese Crested Powder Puff, 3-jährig

Thema: Hundebegegnungen (Leinen-Aggression)

Als Sandra und René letzten Herbst Powdy zu sich holten – er musste fremdplatziert werden – wollten sie eigentlich nur Hilfe bei der Zusammenführung mit Jana, der Katze des Hauses. Doch zeigte sich bald, dass es mit dem Rüden eine grössere Baustelle gab.

«Angriff ist die beste Verteidigung!» So schien Powdys Motto auf Sparziergängen zu lauten. Denn um seine Unsicherheit gegenüber Artgenossen zu überspielen, zeigte er sich bei Hundebegegnungen an der Leine äusserst draufgängerisch und massiv pöbelnd. Da war er nicht einmal mehr mit Futter abzulenken, geschweige denn zu beruhigen. Spass sieht anders aus. 

Der Aufbau eines Alternativ-Verhaltens in solchen Situationen zeigte leider nicht den gewünschten Erfolg. So musste zuerst der Umweg über ein Abbruchsignal gemacht werden. Powdy reagierte darauf sehr positiv und seine Grundanspannung bei solchen Begegnungen sank sichtlich. Nach einigen Wochen war sein Stresslevel so tief, dass er auch wieder zugänglich war für Futter. In der Folge konnte eine clevere Konditionierung für Leinenbegegnungen aufgebaut werden.

Wir gratulieren euch Dreien von Herzen zu diesem tollen Erfolg! Mit viel Engagement und präzisem Umsetzen des Besprochenen habt ihr Powdy das Leben bei Hundebegegnungen um ein Vielfaches stressfreier gemacht.

Ach ja, an der Zusammenführung mit Jana wird noch gearbeitet. Im Moment hat die Samtpfote aber keine Lust, ihren neuen Mitbewohner kennenzulernen. Wir bleiben trotzdem optimistisch.

 

Sandras und Renés Feedback:

"Wir haben Powdy als 2,5-jährigen Rüden übernommen. Über seine Vergangenheit und Sozialisierung wissen wir bis heute nur wenig. Umso schwieriger war es für uns einzuschätzen, warum er bei jeder Hundebegegnung komplett austickte. Sein Verhalten verschlimmerte sich zusehends und die Spaziergänge wurden zur Tortur. Dank Alain änderte sich das. Seine Tipps und Trainingsaufgaben führten innerhalb von dreieinhalb Monaten zu einer massiven Verbesserung. Heute verhält sich Powdy viel ruhiger, wenn er auf andere Hunde trifft. Bellen oder knurren tut er nicht mehr. Ausser, ihm rückt einer zu stark auf die Pelle. Aber dann darf er sich auch abgrenzen. – Danke, Alain! Wir haben dich als ausgesprochen kompetenten, einfühlsamen und sympathischen Menschen kennengelernt, der sein Handwerk als Hundetrainer versteht. Daher können wir Pro Cane nur weiterempfehlen."

Juni 2019

Team: Rahel Frei mit Fajuk, Hannoverscher Schweisshund, 2.5 jährig

Thema: Auslastung (Objektsuche) sowie Unsicherheiten im Umgang mit Hunden und Menschen

Rahel meldet sich bei uns, weil sie eine optimale Auslastung für ihren Fajuk suchte. Als sie uns das erste Mal in Möhlin beim Training der Schnüffelgruppe besuchte, fiel mir sofort das Luzerner Kontrollschild an ihrem Auto auf (ok, ihr Dialekt hat sie ebenfalls verraten). Die Sympathie stimmte sofort und so startete sie bei uns das Training in der Schnüffelgruppe. So fuhr Rahel jede Woche 1 Std. und 50 Min. respektive 128 km, um bei uns das Training zu besuchen. Fajuk machte sehr schnell Fortschritte, doch es zeigte sich, dass er im Umgang mit ihm fremden Menschen und Hunden teils unsicher war und gelegentlich versuchte, mit Aggression die Situation für sich zu lösen. Nach einigen Einzelstunden starteten die beiden dann in unserer beliebten SAP-Gruppe (Sozialtraining für Angsthasen und Pöbler). Auch da zeigten sich die beiden sehr engagiert und Fajuk konnte neue Strategien erlernen.

Eigentlich ein ganz normaler Pro Cane – Fall. Doch nein, nicht ganz. Rahel ist, aufgrund gesundheitlicher Probleme, nicht in der Lage einer Vollzeitbeschäftigung nachzugehen. In der Folge liessen sich grosse finanzielle Probleme nicht verhindern. Rahel schränkte sich massiv ein und legte jeden Franken zur Seite, um genug Geld fürs Training zu haben. Doch auch das reichte zum Schluss nicht. Eines Tages kam Rahel zu mir, erzählte ihre Geschichte und teilte mir mit, dass sie das Training in Zukunft nicht mehr besuchen könne, da ihr das Geld dazu fehlte.

Mir war sofort klar, Fajuk musste auch weiterhin zumindest das SAP-Training besuchen können. Er braucht diese Chance dringend, um für den Alltag trainieren zu können. Am Geld sollte es dabei nicht scheitern! Rahel fährt nun weiterhin jede Woche 1 Std. 50 Min., um unser Training besuchen zu können. Bis auf Weiteres bieten wir ihr und Fajuk dieses kostenlos an.

Rahel, ich habe noch keinen Menschen kennengelernt, welcher für das Wohl seines Hundes sogar hungerte. Respekt! An Dir kann sich so mancher Hundehalter ein Vorbild nehmen. Ich tue es auf jeden Fall! Wir werden Dich und Fajuk auch weiterhin unterstützen, egal was dein Kontostand dazu sagt. 

Rahel`s Feedback:

"Ich suchte damals für Fajuk die optimale Auslastung. Da er ein sehr temperamentvoller und arbeitsfreudiger Hund ist, wäre dies ja nicht so schwierig. Aufgrund seines angeborenen Herzfehlers, war es aber trotzdem gar nicht so einfach. Pro Cane bietet genau das an, wonach ich lange suchte. Das Schnüffeltraining ist für ihn das absolute Highlight. Er kann arbeiten, ruhig, konzentriert und ohne zu grosse Belastung für sein Herz. Ich wusste aber schon länger, dass Fajuk’s Reaktion auf Menschen und Hunde nicht ganz optimal ist; ab und zu eskalierte es auch. Alain schnitt dieses Thema bei mir behutsam an, als er dies merkte. Nach ein paar Einzelstunden wurde mir der Ernst der Situation klar. Ich überlegte lange, doch dann meldete ich uns zusätzlich fürs SAP-Training an (Sozialtraining für Angsthasen & Pöbler).

Da ich täglich, teils auch sehr starke Schmerzen habe, ist es mir leider nicht mehr möglich, einer Vollzeitbeschäftigung nachzugehen. Trotzdem gab ich wirklich mein Bestes, damit Fajuk und ich an diesem Training teilnehmen können. Doch es ging finanziell einfach nicht mehr. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen, erzählte Alain meine Geschichte und verabschiedete mich gedanklich schweren Herzens von Pro Cane.

Was Alain mir danach anbot war unglaublich! Mir fiel nicht nur ein Stein vom Herzen, ich war richtig glücklich, erleichtert und dankbar. So einen Hundecoach hatte ich noch nie (obwohl ich mit Fajuk bereits bei einigen war).

Bei Pro Cane fühle ich mich verstanden, professionell geführt und mit meinem Hund richtig aufgehoben. Deswegen bin ich bereit, `einige` Kilometer zu fahren und diese Fahrzeit zu investieren. Ich bin unglaublich dankbar, dass Pro Cane uns weiterhin unterstützt und meinem Fajuk diese Chance gibt.

Herzliche Dank Euch Beiden! Ihr seid top, super qualifiziert und auch im Umgang mit den Hunden kann ich euch bestens weiter empfehlen."

Mai 2019

Team: Franziska Nill mit Nao, Terrier-Mix, 5 Jahre (Tierschutz aus Spanien)

Thema: Innerartliche Aggression, Überforderung mit Aussenreizen

`Ein verschmuster, ausgeglichener, süsser Terrier` - das denkt man, wenn man Nao bei Franziska zuhause kennenlernen darf. Verlässt man aber mit ihm das Haus, so erkennt man den kleinen Mann nicht mehr. Kaum draussen, ist er nicht mehr ansprechbar: In höchster Erregung zerrt er an der Leine, rennt im Zickzack, bellt praktisch pausenlos und kann sich – egal wie lange der Spaziergang dauert - nicht mehr beruhigen. Trifft man dann auch noch auf einen Hund, auch wenn dieser noch 200 Meter entfernt ist, so gibt es für Nao absolut kein Halten mehr. 

Als wir mit unserer Arbeit vor zwei Jahren begannen, wussten Franziska und ich, dass dies sehr anspruchsvoll werden würde und ein happy End vermutlich lange auf sich warten lässt (falls es überhaupt eines geben wird). Vieles wurde in der folgenden Zeit besprochen und von Franziska jedes Mal äusserst gewissenhaft umgesetzt. Eine grosse Hilfe bei unserem Training stellt bis heute das Sozialtraining für Angsthasen und Pöbler dar (www.procane.ch/angebot). Da kann Franziska in einem geschützten Rahmen die aufgebauten Übungen mit Nao unter Aufsicht umsetzen. Immer wieder sind dabei kleine Fortschritte zu verzeichnen, das Ziel ist aber noch lange nicht erreicht. Vor einigen Monaten entschlossen wir uns, mit Unterstützung einer kompetenten Tierärztin, Nao zusätzlich mit Medikamenten zu unterstützen. In steter enger Zusammenarbeit zwischen Hundehalterin, Hundecoach und Tierärztin gilt es nun, das richtige Medikament und die richtige Dosierung zu ermitteln, um das Training optimal zu ergänzen und Nao in seinem Stress bestmöglich zu entlasten.

Franziska ist nun seit über zwei Jahren täglich und mit viel Geduld mit Nao am Trainieren. Sie setzt dabei präzise um was besprochen wurde. Sie scheut keinen Aufwand und ist wöchentlich im Sozialtraining mit dabei.

Liebe Franziska. Dein Einsatz ist einzigartig! Du hast die Hoffnung nicht verloren und wir sehen bei Nao immer wieder kleine Verbesserungen. Das Training zeigt Wirkung – aber es ist ein Marathon den wir hier gemeinsam laufen – und kein Sprint. Du hast mit deinem unermüdlichen Einsatz die Auszeichnung `Team des Monats` mehr als verdient!

Franziska`s Feedback:

"Lange, sehr lange habe ich nach einem passenden und kompetenten Hundetrainer gesucht. Auf meiner Suche stieß ich immer wieder auf Pro Cane und Alain`s Namen. Nach einigen Einzelstunden wurden wir dann auch gleich ins SAP (Sozialtraining für Angsthasen und Pöbler) `gesteckt`, wo wir die Chance hatten, gezielt und in einem geschützten Rahmen zu arbeiten. Im SAP wurde mir auch erst richtig klar, wie heftig Nao unterwegs ist und ich war heilfroh, dass uns Alain nicht gleich als hoffnungsloser Fall wieder nach Hause geschickt hat. Woche für Woche habe ich im SAP viel über Nao, Hunde im Allgemeinen und mich selbst lernen können. Mit der Unterstützung und Hilfe von Alain und seiner Art, wie er sich über die winzigsten Fortschritte freuen kann, habe ich nie die Motivation verloren. Ich bin Alain unendlich dankbar. Wir haben mit ihm einen tollen und verständnisvollen Hundetrainer an der Seite, der mit uns diesen Marathon gemeinsam läuft."

April 2019

Team: Brige mit Oline, Border Terrier, 10 Wochen

Thema: Unterstützung eines angehenden Personensuchhundes

Brige Frederiks arbeitet in der Leitung des Seniorenzentrum Gritt in Niederdorf. Das Gritt ist etwas ganz Besonderes. Man ist hier stehts bemüht den Bewohnern viel Abwechslung im Alltag zu bieten. So gibt es ein Tiergehege mit Geissen und Lamas, es werden Märkte veranstaltet, im Winter gab es schon eine kleine öffentliche Schlittschuhbahn und im Gebäude ist eine Kita untergebracht. Und so ist es auch nicht erstaunlich, dass wir seit letztem Jahr unsere Schnüffel-Intensivtage im Gritt durchführen dürfen.

In einem Seniorenzentrum kommt es aber leider auch vor, dass ein Bewohner nicht mehr zurück in sein Zimmer findet und dann planlos auf dem grossen Gelände unterwegs ist. Wie wunderbar wäre es da, wenn man eine Möglichkeit hätte, diese Personen in kurzer Zeit zu finden, um sie dann zurück in ihr Zimmer zu begleiten.  

Als Brige dieses Thema ansprach waren wir Feuer und Flamme für ein ganz spezielles Projekt. Wie wäre es, wenn das Seniorenzentrum seinen eigenen Personensuchhund haben könnte? Die Vorteile wären enorm. Wenn der Suchhund bereits im Haus ist und nicht erst aufgeboten werden muss, geht keine Zeit verloren. Nachdem die Leitung des Gritt das Ok gab begannen wir gemeinsam mit der Arbeit. Welche Rasse wäre geeignet, welcher Züchter ideal, welche Ausbildungsstätte die richtige?

Es ist uns nun eine grosse Freude Oline du Rocher qui pleure Blonay vorzustellen. Sie ist ein Border-Terrier Mädchen und am 02. Dezember 2018 geboren. Unsere schöne Aufgabe ist es nun, Oline auf ihren späteren Job optimal vorzubereiten. Dazu gehört erst einmal das Hunde 1x1. Bereits im April / Mai startet Oline dann mit ihrem Training als zukünftiger Personensuchhund und somit als kleiner `Schutzengel` für ältere Menschen, welche sich nicht mehr zurechtfinden und auf dem Weg zurück in ihr Zimmer Hilfe benötigen. Auch wenn so etwas sehr selten vorkommt, so ist es doch beruhigend zu wissen, dass es da einen kleinen motivierten Terrier namens Oline geben wird, dessen Aufgabe es ist, Menschen in Not zu helfen.

Danke Brige, dass Du mit Oline einen so wertvollen Beitrag leistest. Das Gritt ist mit seinem Engagement wirklich grossartig und wir würden am liebsten jetzt schon bei euch einen Platz für uns reservieren (für in 40 Jahren). Auch wenn es dann nicht mehr Oline sein wird, welche uns in Not beistehen wird, so doch bestimmt ein anderer fleissiger Helfer auf 4-Pfoten.

Liebe Oline. Wir wünschen Dir von Herzen alles Gute auf deinem Weg zum kleinen `Schutzengel` des Gritt!

Brige`s Feedback:

"Hundetrainer und Hundeschulen gibt es wie Sand am Meer!!!

Welcher Trainer am besten zu Mensch und Hund passt, ist oft durch Mundpropaganda oder Erfahrungen von Dritten herauszufinden. Aufmerksam wurde ich auf Pro Cane, respektive Alain, durch meinen Bruder. Der Hofhund, welcher durch eine negative Erfahrung, Verhaltensauffälligkeiten zeigte, wurde durch das professionelle Training von Alain wieder zu einem selbstbewussten und liebenswerten Gefährten. Diese Arbeit von Alain hat mich sehr beeindruckt und überzeugt. Ein weiteres Zusammentreffen von Pro Cane und mir, war die glückliche Fügung, dass Alain und Shirin einen neuen Trainingsort für ihre Hundeschnüffelevents suchten und sich mein Arbeitsort dafür bestens eignete. Auch hier spürte ich die hohe Qualität und Begeisterung ihrer Arbeit mit Hund und Mensch. Insbesondere der natürliche und  sehr geduldige Umgang mit den Hunden, aber auch mit den Hundebesitzern, hat mich überzeugt und meinen langersehnter Traum, greifbar gemacht. Mit viel Einfühlungsvermögen, ihrer grossen Erfahrung und Professionalität begleiten und unterstützen die beiden mich und mein Border Terrier Mädchen Oline auf unserem neuen gemeinsamen Weg. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die grosse Unterstützung und wertvollen Tipps. Ich bin überzeugt, die richtige Wahl bei meiner Oline, bei meinem Trainer und meinem gesteckten Ziel getroffen zu haben und kann Pro Cane mit voller Überzeugung weiterempfehlen."

März 2019

Team: Simone mit Kaya, Schäfer-Labrador-Bordercolli Mix, 10 Monate

Thema: Junghundetraining mit Schwergewicht Leinenführigkeit bei Hundebegegnungen

Bereits vor dem Einzug von Welpe Kaya kontaktierte mich Simone. Mit dem neuen Familienmitglied sollte von Beginn weg alles richtig laufen und so konnten bereits einige Dinge im Vorfeld geklärt werden. Ein paar Wochen später war es dann soweit und ich durfte die Kleine persönlich kennenlernen. Kaya war wirklich ein Wirbelwind und brachte ihre Familie gelegentlich an ihre Grenzen, wenn sie sich zum Beispiel mit ihren spitzen Welpenzähnen an allem festhalten wollte. Hosen, Jacken, Haut – egal. Es mussten klare Grenzen gesetzt (und durchgesetzt) sowie Regeln aufgestellt werden. Dies alles gab Kaya die nötige Sicherheit und somit das Vertrauen zu ihren Menschen.

Wir trafen uns in regelmässigen Abständen, überprüften die erreichten Zwischenziele und reagierten auf Aktuelles. So auch, als Kaya plötzlich anfing, auf den Spaziergängen Hunde anzubellen und mit gefühlten 200 PS in ihre Richtung zu ziehen. Nachdem der gezielte Einsatz von Futter scheiterte, musste eine neue Lösungsidee her. Ein Abbruchsignal hatte dann zwar im Bezug auf das Bellen Erfolg, aber das Ziehen in Richtung des anderen Hundes blieb bestehen. Dank einer speziellen Leinenführtechnik, bei der sich Kaya bei solchen Begegnungen hinter Simone aufhalten musste, konnte das Problem dann gelöst werden. Es galt die Führung zu übernehmen. Bei unserem letzten Treffen (zwei Monate danach) konnte Simone die Kleine sogar frei hinsetzen lassen, während ein anderer Hund angeleint an ihr vorbei lief. Kaya hatte nur noch Augen für Simone. Fantastisch!

Natürlich gibt es noch Einiges zu tun. Aber Simone und Kaya sind auf einem super Weg. Mit ihren 10 Monaten hat Kaya schon so viel erreicht und ich bin überzeugt, dass es für dieses Team keine Grenzen gibt, egal was die beiden zusammen noch anpacken werden.

Ich bin stolz auf euch und dankbar, dass ich euch die letzten Monate begleiten durfte. Mit ihrem Engagement haben Simone und Kaya den Titel zum „Team des Monats“ mehr als verdient.

Simone`s Feedback:

"Alain ist uns, seit wir Kaya mit 10 Wochen bei uns aufgenommen haben, mit seiner Erfahrung und seinen Ratschlägen zur Seite gestanden. Seine Vorschläge, seine Art mit Hund und Mensch umzugehen passt zu uns. Er beobachtet, hört zu, nimmt uns in der jeweiligen Situation wahr, erklärt und gibt konkrete Trainigsaufgaben. Wir haben sehr von seiner Hundekenntnis profitiert... seien es kleine Tipps, allgemeine Regeln oder der jeweiligen Situation angepasste Hilfestellungen. Auch wenn etwas mal nicht so klappt wie gewünscht, bleibt die Stimmung bei Alain immer motivierend und positiv, und er freut sich über erarbeitete Fortschritte mit.

Für Alains Unterstützung sind wir sehr dankbar. Er wird weiterhin unser Ansprechpartner bleiben.... denn auch wenn wir schon sehr viel geschafft haben, wird uns Kaya sicherlich noch mit einigen Herausforderungen überraschen. 

Wir wünschen noch vielen anderen Hundemenschen von seiner Art der Hundeerziehung zu lernen, damit mehr und mehr gute, entspannte, verlässliche und glückliche Hund-Mensch-Teams anzutreffen sind."

Februar 2019

Team: Olivia Jauslin mit Mexx, Prager Rattler - Pinscher Mix, 6.5 jährig

Thema: Schnüffeltraining mit Handicap

 

Nach der Beissattacke eines Hundes im Februar 2017, musste Mexx sein rechtes Auge entfernt werden. Bis dahin war Mexx ein ambitionierter Sporthund. Olivia trainierte mit ihm leidenschaftlich Agility und Begleithund. Er zeigte den grossen Hunden regelmässig, was in einem Zwerg so alles stecken kann. Doch nach dem Unfall war alles anders. Durch sein Handicap konnte Mexx nicht mehr in seinen geliebten Disziplinen antreten. Doch der kleine Mann war es gewohnt zu arbeiten und so musste ein sinnvoller Ersatz gefunden werden. Da hatte Olivia die perfekte Idee. Unsere Schnüffel-Gruppe! Die beiden besuchten kurz darauf unseren Schnüffel-Intensivtag, was ein toller Einstieg in diese Arbeit war. Seitdem fehlt das Team bei kaum einem Training und Mexx hat eine neue Leidenschaft entdeckt. Dabei spielt sein Handicap absolut keine Rolle, denn gesucht wird ja zum Glück mit der Nase und nicht mit den Augen.

Wir gratulieren Mexx und Olivia von Herzen zum Team des Monats. Ihr habt euch vom Schicksal nicht unterkriegen lassen und einen neuen Weg gefunden, eure Freizeit gemeinsam und sinnvoll zu verbringen. Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Training mit euch.

Weitere Infos zu unseren Schnüffel-Gruppen finden Sie hier.

Januar 2019

Team: Brigitte Passarini mit Yuki, Weisser Schäferhund, 2.5 jährig

Thema: Begleitung / Unterstützung während über 3 Jahren

 

Passend zur Weihnachtszeit steht mit Yuki nun ein weisser Hund im Rampenlicht!

Im April 2015 traf ich Brigitte zum ersten Mal. Damals suchte sie Unterstützung mit Murphy, dem frechen Mops ihrer Tochter. Einige Zeit später erfüllte sich Brigitte dann ihren Herzenswunsch und der Weisser Schäferhund Yuki zog bei der Familie ein. Für Brigitte war klar, dass sie von Anfang an alles richtig machen wollte und so durfte ich von Beginn weg mit dabei sein. Es stand dabei natürlich nicht nur das Erlernen von Grundkommandos auf unserem Programm, sondern auch Fragen der Erziehung wurden in den Stunden behandelt. Yuki entwickelte sich prächtig und aus dem kleinen weissen Wollknäuel (auch liebevoll `Flöggli` genannt) wurde ein wunderschöner, stolzer Weisser Schäfer. Nach einer anfänglich intensiveren Zeit treffen wir uns heute in grösseren Abständen. Alle 6 - 8 Wochen ist es dann wieder soweit - anstehende Fragen können beantwortet werden und wir trainieren genau an den Dingen, die für Yuki und Brigitte wichtig sind. Aber diese Treffen haben noch einen weiteren Vorteil: wenn man weiss, dass der Coach in ein paar Wochen wieder nach Hause kommt, bleibt man mit seinem Training stehts am Ball – man möchte sich ja keine Blösse geben 😉

Brigitte, ich danke Dir für Deine Treue und beglückwünsche Dich zu diesem tollen Hund. Du hast viel erreicht und es ist mir eine grosse Freude, euch als Team auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen zu dürfen.

Dezember 2018

Team: Claudia Bühler und Ulrich Gress mit Brutus, Chihuahua, 9 Monate (kastriert)

Thema: Massives Bellen gegen Menschen und Hunde, alleine zu Hause bleiben

 

Ende Juli meldeten sich Claudia und Uli bei uns. Seit einer Woche hatten sie einen Hund. Brutus, so heisst er, würde alles auf der Strasse anbellen und könne nicht alleine zu Hause gelassen werden. In meinem Kopf zeichnete sich ein Bild von Brutus ab. Ein unkastrierter Rüde, 40 Kilogramm, gross und mächtig. Wie musste ich da lachen, als ich erfuhr, dass es sich bei Brutus um einen kastrierten Chihuahua handelt.

Beim ersten Treffen mit Claudia war eine Unterhaltung absolut unmöglich. Brutus verbellte mich ohne Unterbruch. Seine geringe Grösse schien er mit Lautstärke wettmachen zu wollen und er war dabei nicht mehr Herr seiner Sinne. Schnell war klar, dass Brutus seine Unsicherheiten im Alltag über diesen Weg zu kompensieren versuchte. Offenbar wurden ihm vom Vorbesitzer keine sinnvollen Strategien fürs Leben mit auf den Weg gegeben. Er schien mit vielen Dingen komplett überfordert zu sein. Futter in dieser Situation? Leider Fehlanzeige! Um ihn aus dieser Negativspirale herauszuholen, musste zuerst ein Abbruchsignal aufgebaut werden. Und siehe da, Brutus konnte still sein. Auch sein Stresslevel schien sich dadurch deutlich zu senken. Spaziergänge machten wieder Laune. Doch nun begann die eigentliche Arbeit. Brutus sollte ja auch Freude an Begegnungen mit Mensch und Tier bekommen. So wurde eine zielgerichtete Gegenkonditionierung aufgebaut. Dies erforderte von Claudia und Uli zu Beginn einiges an Konzentration, da das Timing stimmen musste. Sie setzten dies aber bravourös um und man konnte rasch Fortschritte bei Brutus erkennen.

Doch auch zu Hause musste fleissig gearbeitet werden. Mit einem gezielten Trainingsprogramm wird Brutus beigebracht, dass Alleinsein keine Katastrophe ist. In kleinen Schritten wird er dem Ziel nähergebracht. Natürlich kann man in dieser kurzen Zeit des Trainings noch keine Wunder erwarten, aber es sind bereits Fortschritte bei dem kleinen Mann ersichtlich. Bis er dann aber jederzeit völlig entspannt zu Hause bleiben kann, ist es noch ein langer Weg.

Für den grossen Einsatz möchten wir Claudia und Uli von Herzen gratulieren. Aus dem unsicheren, kläffenden, gestressten Brutus haben sie einen wundervollen kleinen Hund gemacht, welcher nun mit viel Lebensfreude durch die Welt stolziert. Bravo!

November 2018

Team:     Frau Hermann mit der 1 jährigen Mischlingshündin Angel

Thema:   Ängste und Unsicherheiten im Alltag     

Ende Juli machte ich mich auf den Weg nach Flüh zu Frau Hermann mit Angel.  Über die Vorgeschichte der ca. 1jährige Hündin weiss man nicht sehr viel. Sie kommt aus Italien und lebt nun seit ca. 6 Monaten in der Schweiz. Als ich das Haus betrat und mich Angel erblickte, flüchtete sie voller Panik und kopflos in das nächste Zimmer. Während dem Gespräch mit Frau Hermann zeigte sich, dass Angel nicht nur vor Menschen grosse Angst hatte, sondern vor fast allen Umweltreizen. Es war der Kleinen nicht möglich, tagsüber in den Garten zu gehen, zu gross war ihre Angst. An gemeinsame Spaziergänge war dabei überhaupt nicht zu denken. Angel in diesem Zustand zu sehen, brach mir fast das Herz. Ihr ganzes Leben schien nur aus Ängsten und damit verbunden aus Stress zu bestehen. Eine Gegenkonditionierung mit Futter, oder der Aufbau eines Entspannungssignales war aufgrund der massiven Ängste unmöglich. Beim Anamnesegespräch wurde dann auch über den möglichen Einsatz von Medikamenten gesprochen. Diese sollten als vorübergehender `Türöffner` fungieren, um Angel überhaupt ansprechbar für das Training zu machen.

Pro Cane arbeitet seit vielen Jahren äusserst erfolgreich mit verschiedenen Tierärzten in der Region zusammen. Ziel ist es dabei, einerseits medizinische Ursachen für Verhaltensprobleme zu erkennen, oder andererseits (wie in diesem Falle) ein geeignetes Medikament zur Unterstützung des Trainings zu finden. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass allfällige Medikamente nur eine unterstützende Funktion haben und ein fundiertes Training in keiner Weise ersetzen können.

Angel sprach sehr gut auf das verschriebene Medikament an. Sie entspanne sich im Alltag zusehends und nahm am täglichen Leben immer mehr teil. Als ich sie einige Wochen später wieder besuchte, stand sie neugierig im Garten und begutachtete mich interessiert. Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen – die Freude war riesig!

Nun geht die Arbeit für Frau Hermann mit Angel aber weiter. Der Kleinen soll nun durch geeignete Übungen gezeigt werden, was die Welt Tolles zu bieten hat. Dabei gilt es natürlich, die Kleine nicht zu überfordern. Fingerspitzengefühl ist gefragt!

Die beiden sind auf einem sehr guten Weg. Aktuell bekommt Angel zur Unterstützung noch Medikamente, doch diese werden in den nächsten Wochen reduziert und dann komplett abgesetzt. Während der ganzen Zeit stehe ich natürlich mit der Hundehalterin in engem Kontakt.

Bei meinem letzten Besuch hüpfte Angel sogar zu mir aufs Sofa und schlief kurze Zeit später neben mir ein. Dies wäre im Juli noch unvorstellbar gewesen – und ich muss gestehen, fast hätten sich ein paar Freudentränen in meine Augen geschlichen. Wundervoll zu sehen, wie Frau Hermann ihre Kleine auf ihrem Weg unterstütz. Es wird noch viel Geduld und Liebe nötig sein, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Bravo!

Oktober 2018

Team:     Brigitte Marques mit dem 1.5 jährigen Mischlingsrüden Nan

Thema:   Leinen-Aggression gegen Hunde

                                          

Diesen Mai meldete sich Brigitte beim Pro Cane – Team. Ihr Mischlingsrüde Nan sei ein richtiger Leinen-Rambo und mit seinem Gewicht von rund 33 kg seien die Spaziergänge mittlerweile für sie und ihre Familie zu einer grossen Belastung geworden.

Wir verabredeten uns zu einem (Leinen-)Treffen mit unseren eigenen Hunden. Nan machte keinen Unterschied zwischen gross und klein, jung oder alt. Er löste bereits auf grosse Distanz mit lautem Getöse aus, preschte nach vorne in die Leine und war nicht mehr ansprechbar. Der Einsatz von Futter war bei ihm zu diesem Zeitpunkt leider unmöglich. Wir entschlossen uns daher zum Aufbau und Einsatz eines Abbruchsignals. Nan reagierte darauf wie gewünscht und bereits nach kurzer Zeit entspannte er sich bei Hundebegegnungen an der Leine zusehends. Es schien fast so, als dachte er `uff, endlich wurde mir diese Verantwortung abgenommen`! Als sich sein Verhalten festigte, erfolgte dann der Einsatz von Belohnungen beim Auftauchen anderer Hunde. Dabei war es wichtig, dass auch die Familie hinter Brigitte stand und bei der Umsetzung des Trainings gemeinsam an einem Strang zog. Heute begegnet Nan anderen Hunden neutral bis freundlich und Brigitte und ihre Familie kann die gemeinsamen Spaziergänge wieder richtig geniessen – so soll es sein.

Zu dieser tollen Leistung gratulieren wir Brigitte von Herzen. Sie hat in den letzten Monaten mit vollem Einsatz an diesem Problem gearbeitet und das im Training Erarbeitete im Alltag top umgesetzt. Toll gemacht Brigitte, du kannst wirklich stolz sein auf euch!

September 2018

Team:          Rosi aus Basel mit Broholmer Welpe Masha

Thema:        Unterstützung in der Welpen- und Junghundezeit

Ende Mai bekam das Pro Cane – Team einen Anruf von Rosi. Obwohl sie bereits viele Jahre Erfahrung mit ihrem vorhergehenden Hund sammeln durfte, wünschte sie sich für ihr neues Familienmitglied eine unterstützende Begleitung in den ersten Lebensmonaten. Zu lange sei die Welpenzeit ihres letzten Hundes her und sie wolle von Beginn an alles richtig machen. Diese fantastische Einstellung bewog uns später dazu, Rosi und ihren zukünftigen Hund zum Team des Monats zu küren.

So durfte ich einige Wochen später Masha kennenlernen. Das damals 10 Wochen alte Broholmer Mädchen war eine zuckersüsse Maus. Da ich mit dieser Rasse noch nie gearbeitet hatte, recherchierte ich im Vorfeld intensiv, damit ich beim Coaching die rassetypischen Eigenheiten kannte und optimal auf diesen Hund eingehen konnte. Nebst diversen Themen wie Stubenreinheit oder Rückruf stand natürlich auch die Leinenführigkeit ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Da Masha ein erwartetes Endgewicht von bis zu 60 kg hat, ist dieser Punkt sehr wesentlich und darf nicht vernachlässigt werden.

Das herzliche, offene und aufgestellte Wesen der Kleinen hat mich sofort in ihren Bann gezogen und die gemeinsamen Stunden sind eine grosse Bereicherung in meinem Arbeitsalltag, auf welche ich mich jedesmal ganz besonders freue.

Es ist für mich eine grosse Freude miterleben zu dürfen, wie aus der kleinen Masha eine stolze Broholmer Dame wird und wir wünschen ihr und Rosi auf dem gemeinsamen Weg von Herzen alles Gute und viele erfüllte und glückliche Jahre.

August 2018

Team:            Familie Ries mit dem 2.5 jährigen Malteser--Mix Milo

Thema:          Aggression gegen Menschen (Familienmitglieder)

Als ich im letzten Winter das erste Mal Milo besuchte, war die grosse Anspannung der Familie fast schon körperlich spürbar. Zum wiederholten Male kam es zu Zwischenfällen, bei denen Milo nach Familienmitgliedern biss und diese sogar ernsthaft verletzte. Dies in verschiedenen Situationen, in denen er etwas hergeben sollte, oder für eine unerwünschte Verhaltensweise getadelt wurde. Milo wirkte dabei jedoch stehts unsicher. Die Familie wusste sich nicht mehr zu helfen – es wurde sogar darüber diskutiert, Milo wegzugeben.

Bei der Anamnese zeigte sich, dass Milo beinahe unbegrenzten Zugang zu allen möglichen Ressourcen hatte und bei einem Teil der Familie eine sehr zentrale Rolle im Leben spielte, welche ihn zeitweise zu überfordern schien. Regeln und Grenzen die Milo mehr Stabilität und Sicherheit hätten geben können, wurden nicht von allen Familienmitgliedern in der gleichen Konsequenz durchgesetzt.

Körperlich ginge es Milo aber gut und auch ein erstelltes Blutbild zeigte keine Auffälligkeiten. So ging man daran, unter Anleitung, Regeln im Alltag einzuführen die Milo zeigen sollten, dass er sich auf die Führung seiner Familie verlassen konnte. Auch wurden Management-Massnahmen ergriffen, damit es nicht zu erneuten Zwischenfällen kommen sollte.

Einige Wochen später zeigten sich bereits erste Erfolge und wir waren zuversichtlich, das Problem über diesen Weg in den Griff zu bekommen. Dann folgte ein herber Rückschlag. Erneut kam es zu einem heftigen Beissvorfall. Die Familie tat sich über diesen Rückschlag schwer und wir trafen uns zu einer Krisensitzung. Im Zuge dieses Gespräches und der Tatsache, dass die Auslöser teils sehr diffus waren, kam ich noch einmal auf die Gesundheit zu sprechen. Da Milo einen Hodenhochstand hatte, wollte ich abklären lassen, ob dieser Umstand bei ihm Schmerzen verursachen konnte und er aufgrund dessen diese Verhaltensmuster zeigte. Und so überwies ich Familie Ries mit Milo in die Kleintierpraxis Sevogel in Basel. Es zeigte sich, dass der Hoden in der Leiste klemmte und ihm dies tatsächlich Schmerzen bereiten konnte. Man entschied sich zur Operation und entferne den Hoden.

Seit der Operation sind nun bald 3 Monate vergangen. In dieser Zeit kam es zu keinen weiteren Zwischenfällen und Familie Ries konnte endlich wieder durchatmen. Der Eingriff war somit die richtige Entscheidung und in der Kombination mit neuen Regeln im Zusammenleben konnte man Milo zudem die nötige Sicherheit im Alltag vermitteln.

Diese Geschichte zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, ein Problem von mehreren Seiten zu betrachten und im Speziellen die gesundheitlichen Aspekte nie ausser Acht zu lassen.

Wir wünschen Familie Ries und Milo für die Zukunft alles Gute und sind überglücklich `den Familienfrieden` wieder hergestellt zu haben.

Juli 2018

Team:            Monika Amstutz mit dem 4.5jährigen Labrador-Mix Nike

Thema:          Auslastung (Zug-Sport & Objektsuche)

Nike hat Power! Und das ohne Ende! Egal wie lange man mit Nike unterwegs ist, am Ende hat er immer noch Energie für eine weitere Runde. Also machte sich Monika Gedanken über eine Optimierung seiner Auslastung. Auf einem gemeinsamen Spaziergang wollte ich herausfinden, was Nike für Leidenschaften pflegt. Wie können wir Nike durch Training müde und glücklich machen? Schnell war mir klar, dass Nike ein Bewegungstyp ist. Jedoch ist er im Alltag auch rasch reizüberflutet und hat dann grosse Mühe, sich zu konzentrieren. Wir fassten folgenden Entschluss: Nike soll einerseits mit gezieltem Lauftraining beginnen und andererseits in Objektsuche aufgebaut werden. Ein gleichmässiges Zugtraining am Scooter (Trottinett) soll ihn körperlich aus-powern und stressabbauend wirken. Die Objektsuche (Suche nach einem definierten Gegenstand / Geruch, analog der Ausbildung z.B eines Drogenspürhundes), soll seine Konzentrationsfähigkeit fördern und zu einer optimalen Ergänzung der Auslastung führen.

Gesagt getan - und wie erwartet ist Nike Feuer und Flamme für seine neuen Hobbies. Monika kaufte sich einen Scooter und liess bei ZAMPA (www.tierundsport.ch) ein spezielles Zuggeschirr für Nike anfertigen. An diesen Scooter musste Nike sich natürlich dann erst gewöhnen und auch das Ziehen daran sollte gelernt werden. Dann begann langsam der Aufbau mit immer grösseren Trainingseinheiten. Wir wollten Nike natürlich auf keinen Fall überfordern. Mittlerweile flitzen die beiden bereits durch die Gegend wie die Profis!

Beim Aufbau der Objektsuche brachte Nike das lange Konzentrieren zu Beginn schnell an seine mentalen Grenzen. Auch hier galt es das richtige Mass zu finden.  Doch mittlerweile macht er das einfach prima – und wir staunen über die schnellen Fortschritte. Nike du bist einfach spitze und ich bin gespannt, was du noch alles erreichen wirst!

Wir wünschen Monika noch viele spannende Trainingsstunden und am Abend einen entspannten und glücklichen Nike, der in seinen Träumen noch viele Kilometer weiter läuft!

Juni 2018

Team:             Familie Hilfiker-Morf

Thema:          Anschaffung eines Hundes

Seit geraumer Zeit überlegte sich Familie Hilfiker-Morf einen Hund anzuschaffen. Den Kindern konnte es dabei natürlich nicht schnell genug gehen. Doch da die Anschaffung eines 4-beinigen `Familienmitglieds` eine grosse Verantwortung mit sich bringt, wollten sich die Eltern im Vorfeld kompetent von uns beraten lassen. Bei meinem ersten Besuch war es dann auch nicht das Thema, welche Rasse es sein sollte, sondern ob es überhaupt ein Hund sein kann. Zentrale Fragen waren: Kann man einem Hund zeitlich gerecht werden? Wie gross sind die Aufwände? Wie kann der Hund sinnvoll beschäftigt werden? Nachdem wir gemeinsam zum Schluss gekommen sind, dass ein Hund wunderbar in das Familienleben passt, begann die Suche nach dem geeigneten Tier. Jedes Familienmitglied hatte da so seine eigenen Vorstellungen, jedoch war klar, dass es ein Welpe aus einer Zucht sein sollte.

Doch nicht jeder Hund der von der Optik gefällt, passt auch von seinem Wesen her. Das jeweilige Zuchtziel ist massgebend und sollte deshalb auch entscheiden. Wenn ein Hund über viele Generationen auf einen bestimmten Einsatzzweck hingezüchtet wurde, so lässt sich dies nicht einfach `weg trainieren`. Für was für eine Rasse sich die Hilfikers dann schlussendlich entschieden haben, bleibt aber noch ein Geheimnis.

Es freut uns jedesmal sehr, wenn sich Menschen mit Hundewunsch bei Pro Cane melden, um abzuklären, ob ein Hund überhaupt in ihr Leben passt. Ein Hund bedeutet neben viel Freude auch sehr viel Verantwortung, Geld, Zeit und Aufwand. Deshalb ist es dem Tier gegenüber nur fair, wenn vorgängig gründlich abgeklärt wird, ob man diesen Anforderungen auch gerecht werden kann.

Wir wünschen Familie Hilfiker-Morf auf diesem Wege von Herzen alles Gute für die Zukunft mit ihrem neuen treuen Begleiter.

Mai 2018

Team:         Tanja & Joschua Drixl mit der 14 Monate alten                   Labradorhündin Agi

Thema:       Umgang zwischen Kind & Hund, Rückruf, Leinenführigkeit

    

Tanjas Tage scheinen deutlich mehr als 24 Stunden zu haben. Sie ist die Mutter des 7jährigen Joschua. Als Autist ist er sehr auf ihre Hilfe angewiesen. Was Joschua über alles liebt, ist seine 14 Monate alte Hündin Angi. In der jungen Labradorhündin steckt jede Menge Power. Die Spaziergänge waren für dieses Trio oft sehr anstrengend, da Angi den Sinn einer Leine absolut nicht erkannte und auch im Freilauf das gehörte Rückrufsignal lediglich als mögliche Option sah. Wenn dann am Abend Joschua und Angi zusammen in der Wohnung herumtobten und keiner der beiden die Grenzen des Anderen respektieren wollte, war das Chaos komplett. Hilfe war nötig!

Nach etlichen Trainings mit gezielten Impulskontrollübungen, Rückruftraining und Leinenführigkeit-Parcours ist nun ein stressfreies gemeinsames Spazieren möglich. Mit Joschua wurden klare und verbindliche Regeln aufgestellt. Im Gegenzug kommt Pro Cane - Hundecoaching einmal im Monat nur für ihn zu Besuch und trainiert gemeinsam Objektsuche mit ihm und Angi. Zu Beginn war es für Joschua sehr schwierig sich länger zu konzentrieren – doch mittlerweile macht er das wirklich prächtig! Gratulation!

Wir bewundern Tanja für ihren unglaublichen Einsatz. Ein autistisches Kind, den Job und einen jungen Power-Labi unter einen Hut zu bringen ist wirklich eine grossartige Leistung: Bravo Tanja, Du kannst wirklich sehr stolz sein auf dich.

Mit grösster Freude haben wir Euch zum Team des Monats gewählt!

April 2018

Team:         Nicci & Stevie mit Amani, ihrer 1.5 jährigen Continental                       Bulldog Dame

Thema:       Objektsuch-Training in unseren Schnüffel-Gruppen

 

Was für ein tolles Team! Vor über einem Jahr starteten die Drei in unseren Schnüffel-Gruppen. Kaum ein Training wird verpasst und sie sind immer mit vollem Einsatz mit dabei. Amani ist eine leidenschaftliche Schnüfflerin und machte extrem rasch Fortschritte. Heute gibt es kaum noch ein Versteck, in welchem sie ihr Suchobjekt (ein Feuerzeug) nicht findet. Alain muss sich bei der Auswahl des Versteckes enorm Mühe geben, um dieses Trio noch ins Schwitzen zu bringen. Und da gibt es Leute die sagen, kurzschnäuzige Hunde hätten grundsätzlich eine schlechte Nase - ein grosser Irrtum - Amani ist der Beweis! Und noch etwas gibt es über die Drei zu sagen. Kein Hund wurde jemals von seinen stolzen Menschen öfters bei der Schnüffelarbeit fotografiert als Amani. Weiter so – ihr seid der HIT!

 

Weitere Infos zu dieser Arbeit finden Sie hier: www.procane.ch/schnueffelgruppe

März 2018

Team:         Ilija Pejic mit unseren Hunden Askan und Geri

Thema:       Vorbereitung zur Eignungsprüfung `Militärhundeführer`

 

Im Dezember 2017 erhielt das Team von Pro Cane – Hundecoaching ein ungewöhnliches E-Mail. Ilija war auf der Suche nach einem kompetenten Hundetrainer, welcher Erfahrung mit dienstlich geführten Belgischen Schäferhunden hatte. Dabei stiess er auf unsere Homepage. Als ehemaliger Polizeihundeführer, war ich für ihn die perfekte Ansprechperson. Doch wozu das Ganze?

Mit seinen 20 Jahren steht Ilija kurz vor der Rekrutierung zur Armee. Und er hat einen grossen Traum. Er möchte Militärhundeführer werden. Gemäss Nachfrage bei der Armee hätte er aber wohl kaum Chancen diesen Weg zu gehen, da er im Umgang mit Hunden keinerlei Erfahrung habe. Gerne könne er die Eignungsprüfung absolvieren, solle sich aber keine Hoffnungen machen. Ilija fasste einen Entschluss – er brauchte dringend Unterstützung, um sein grosses Ziel zu erreichen. So machte er sich auf die Suche nach jemandem, der ihm einen Crashkurs im Umgang und Training von Diensthunden geben konnte. Wir waren von seinem grossen Engagement sofort begeistert.

 

Und so traf sich Ilija im Januar mehrmals mit mir. Seine `Übungsobjekte` waren dabei unsere beiden Belgischen Schäferhunde Geri und Askan. Auf dem Programm standen unter anderem: Lerntheorie, Gesundheit, Handling beim Leinenlaufen & Tragen des Hundes, Grundaufbau von Übungen in der Unterordnung, Grundsätze des Schutzdienstes, Umgang mit einem Diensthund im privaten Umfeld (Familie) und Auslastungsmodelle.

 

Ilija war voller Begeisterung dabei und stellte zu den Themen viele Fragen. Er fand rasch den Zugang zu den Hunden und man merkte, dass er ein gutes Händchen dafür entwickeln wird. Nun kann sich Ilija gut vorbereitet der Eignungsprüfung stellen. Wir wünschen ihm auf diesem Weg von Herzen viel Erfolg und drücken ganz fest die Daumen.

Februar 2018

Team:         Eliane Kern mit Wanja, ihrem 6j. Schäfer-Husky-Mix

Thema:       Leinenaggression, innerartliche Aggression

 

Es ist uns eine ganz besondere Freude, Ihnen das erste Team des Monats vorstellen zu dürfen.

Als Eliane mit Ihrem Wanja zu Pro Cane kam, war ihr Leidensdruck enorm. Wanja verhielt sich auf der Strasse anderen Hunden gegenüber unberechenbar. Immer wieder schoss er auf Spaziergängen an der Leine plötzlich in Richtung seines Gegenübers. Bei seinen Ausbrüchen war er auch aufgrund seiner Grösse kaum noch kontrollierbar. Spaziergänge machten Eliane keinen Spass mehr. Sie wurde immer gestresster, was natürlich auch Wanja nicht verborgen blieb. Das Problem spitzte sich zu.

Nebst neuen Strategien die Wanja erlernen musste, war es insbesondere für Eliane eine grosse persönliche Herausforderung, in solchen Situationen mehr Gelassenheit zu zeigen und Wanja souverän zu führen. Viele Gespräche und Übungen waren nötig. Doch Eliane meisterte alle Hürden mit Bravour.

Begleitend zum Einzeltraining besuchte Eliane mit Wanja auch unsere Angsthasen- und Pöblertreffs. Dies gab ihnen die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen, das Gelernte anzuwenden und neue positive Erfahrungen zu sammeln.

Nun machen die Spaziergänge wieder Spass. Eliane ist bei Hundebegegnungen entspannt, denn sie weiss, dass sie auf ihr Training vertrauen kann. Wanja ist über diese neue Stärke seines Menschen ebenfalls sehr froh – nun kann er die Verantwortung getrost Eliane überlassen.

Januar 2018

Tel : +41 (0) 79 845 20 13

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