Die Teams des Monats unserer Hundeschule

Jeden Monat wird von uns ein ganz spezielles Mensch-Hund-Team zum Team der Monats gewählt.
Lesen Sie hier monatlich etwas über unsere Arbeit, unsere Motivation und unsere vielen Erfolge.

 

Thema: Perfekte Vorbereitung auf einen Hund aus Arbeitslinie
Team: Simone & Duncan Rownes mit Bowie, (Working Spaniel, 11 Monate)

Mai 2022

Working Spaniel II
Working Spaniel

Familie Rownes wollte sich einen Hund anschaffen. Da sie vor 3 Jahren einen tollen Working Spaniel kennen- und lieben gelernt hatten, war für sie klar: Es musste ein Working Spaniel sein, also ein Cocker Spaniel aus Arbeitslinie.
Da diese Hunde klar für die jagdliche Arbeit gezüchtet sind und ein entsprechend hohes Mass an Energie, Arbeitswillen und jagdlicher Passion mitbringen, war sich die Familie – die noch nie zuvor einen Hund besessen hatte – einig, dass sie von Anfang an alles richtig machen mussten. Schliesslich sollte das neue Familienmitglied ein Zugewinn und keine Belastung sein und die Power eines Working Spaniels musste gut kanalisiert werden.
Somit wendeten sich die beiden noch vor Einzug ihres Welpen an Pro Cane Hundecoaching. Bei Alain wurden Einzelcoachings vereinbart und bei Shirin der Eintritt in die Junghundegruppe geplant.

Eine perfekte Strategie für das junge Powerbündel: Während in der Gruppe allgemeine Dinge sowie die Konzentration unter Ablenkung gelernt und gefestigt wurden, konnte im Einzelcoaching konkret auf einige Themen eingegangen oder Übungen aus der Gruppe nochmals in Einzelbetreuung vertieft werden.

Der Plan von Familie Rownes ging auf: Bowie hat nichts von seiner Energie und Motivation verloren, aber diese sind steuerbar und vor allem kontrollierbar. In der Junghundegruppe sind die anderen Teilnehmer jedenfalls regelmässig eifersüchtig, wie Bowie seinem fliegenden Spielzeug hinterherrennt und dann auf ein Wort von Simone mit wehenden Ohren und vollem Tempo zu ihr zurückrennt und das fliegende Spielzeug nicht mehr beachtet 😊

Um dem Arbeitseifer des jungen Working Spaniels gerecht zu werden, besucht Simone zusätzlich zur Junghundegruppe nun auch noch unsere Spürhundegruppe. Bowie soll seine Arbeitsmotivation ausleben dürfen und seinem Jagdtrieb nachkommen können. Der Powerzwerg war zwar erst ein paar Mal dabei, aber er zeigt sich bereits jetzt als riesiges Talent, der – getreu dem «WORKING» in seinem Rassebeschrieb - nie genug vom Arbeiten bekommen kann.

Liebe Simone, lieber Duncan:
Es macht richtig Spass, Euch und Bowie zuzuschauen. Ihr habt die Aufgabe, die ein Hund aus Arbeitslinie mit sich bringt, erkannt und Euch entsprechend darauf vorbereitet. Ihr kommt Bowie’s Arbeitsmotivation nach und lastet ihn entsprechend aus. Ihr beachtet die Ruhezeiten, damit der Kleine sich nicht selber überfordert. Und Ihr hält Euch sehr genau an unsere Trainingstipps, sodass nicht nur der Rückruf, sondern auch viele andere Themen wie Impulskontrolle, Fokus etc. sehr gut funktionieren.

Wir sehen in unserer tagtäglichen Arbeit, wie oft Hunde aus Arbeitslinien unterschätzt werden. Und wenn diese nicht sinnvoll (!) ausgelastet werden, finden sie garantiert trotzdem einen Weg, um ihre Power rauszulassen – in der Regel aber sehr zum Leidwesen der Hundehalter 😉  Bei Euch ist dies jedoch nicht so - es ist schön, mit so engagierten und motivierten Kunden wie Euch (und Bowie 😉) zu arbeiten! Danke für Euer Engagement!

Feedback von Simone & Duncan:

Liebe Shirin, lieber Alain


Mit Eurer Hilfe lernen wir, wie wir mit unserem jungen Hund richtig arbeiten und leben können.

Pro Cane ist ein hoch professionelles Hundecoaching und wir finden die Begleitung und Tipps der ersten wichtigen Hundemonate für so enorm hilfreich, dass es uns sicher unser lebenslang begleiten wird mit Bowie.

Kein Wunder sind die beliebten Kurse sowie die Einzelcoachings von Euch ausgebucht.
Danke für Alles!

Simone und Duncan Rownes

Thema: Verbellen und Kreiseln an der Leine bei Autos, Velos  und anderen Reizen
Team: Gabriela & Gabriele Toppi mit Spike (Sheltie, 12 Monate)

April 2022

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An einer Strasse entlang zu laufen war mit Spike absolut kein Problem. Jedenfalls so lange nicht, bis ein Auto oder ein Velo auftauchte. Dann startete Spike seinen grossen Auftritt. Er begann sich an der Leine wie wild um sich selber zu drehen und bellte dabei, als gäbe es kein Morgen. Der junge Mann war permanent `auf Zack` und suchte in der Ferne immer nach dem nächsten Feind. Nicht auszudenken was geschehen wäre, wenn Spike ohne Leine einem Auto begegnet wäre. Doch auch anderen Situationen im Alltag machten viel Mühe. Bei fast jedem Bewegungsreiz drehte Spike hoch und war kaum noch zu kontrollieren. So machten die gemeinsamen Spaziergänge nun wirklich keinen Spass.

So fand Gabriela den Weg zu Pro Cane – Hundecoaching. Unter Berücksichtigung der Distanz-Zonen wurde fleissig eine neue Konditionierung für solche Situationen aufgebaut und wochenlang konsequent im Alltag angewendet. Es zeigte sich aber leider bald, dass dies nicht der Weg sein würde, welcher uns ans Ziel führt. Nach langem Abwägen wurde der Entschluss gefasst, einen Abbruch einzusetzen. Spike nahm Gabrielas Intervention sehr gut an und bereits nach kurzer Zeit löste er in solchen Situationen nicht mehr aus. Gabrielas Leidensdruck (und natürlich auch der von Spike) sank innert wenigen Tagen von einer 9 (von 10) auf eine 3.

Zwischenzeitlich ist wieder Futter im Einsatz und der junge Mann wird fleissig belohnt, wenn er (entspannt) ein Auto oder Velo beobachtet. Mission completed!

Liebe Gabriela

Mit der richtigen Methodik schafften wir es in kurzer Zeit, Spike`s grosse Aufregung und Stress in Bezug auf den Strassenverkehr zu minimieren. Er kann nun ohne Probleme an einer Strasse entlang geführt werden, ohne dass sein Cortisolspiegel durch die Decke geht. Präzise hast Du das besprochene im Alltag umgesetzt und in wenigen Coachings haben wir unser gesetztes Ziel erreicht. Ich sage nur BRAVO!

Feedback von Gabriela & Gabriele:

Lieber Alain

Vielen Dank für Deine tolle Unterstützung und die Geduld die Du mit uns hast. Wir sind sehr froh, dass wir zu Pro Cane – Hundecoaching gekommen sind und so, mit Deiner Hilfe die Spaziergänge wieder harmonischer sind. Die Zusammenarbeit mit Spike bzw. das Hören auf Kommandos hat sich seither ebenfalls sehr verbessert. Wir sind das eine oder andere noch am Umsetzten und zuversichtlich, dass es gut kommt.

Pro Cane – Hundecoaching ist eine super Adresse für alle die mit Ihrem Vierbeiner auch wirklich etwas erreichen und darauf aufbauen möchten.

Thema: `Was guckst Du?!` Reizaggression bei Hundebegegnungen an der Leine
Team: Barbara Birri mit Mara (Altdeutscher Schäferhund, 3.5jährig)

März 2022

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Als ich Mara das erste Mal traf, hatte ich eine teils sehr unsichere (knapp 1jährige) Hündin vor mir. Die junge Dame reagierte, Schäferhund typisch, auf unangenehme Situationen und Reize mit Drohverhalten respektive Aggression. Speziell heftig war ihre Reaktion, wenn ein Hund sie anstarrte. Dies musste nicht einmal ein Drohfixieren sein, nein, ein interessiertes `wer bist denn du`? reichte bei Mara bereits aus und sie knallte nach vorne in die Leine. Für Barbara war dieses Verhalten im Alltag äusserst mühsam und machte die gemeinsamen Spaziergänge immer mehr zu einem regelrechten Spiessrutenlauf. Die beiden brauchten eine Lösung!


Aufgrund der Unsicherheit von Mara war es äusserst wichtig, dass Barbara ihr künftig eine verlässliche und starke Unterstützung und Führung in solchen Situationen garantieren konnte. Nur so konnte man Mara dazu bringen, dass sie die Verantwortung an Barbara abgab. Weiter brauchte es eine Methode, damit Mara eine neue Strategie für solche Situationen entwickeln konnte. Zu guter Letzt musste Barbara eine Möglichkeit haben, ihre grosse und kräftige Hündin rein physisch zu händeln, wenn diese sich in die Leine warf.

Und da war es wieder, das bewährte Problemlösungs-`MFK` von Pro Cane (unsere Kunden kennen es bereits 😉).

Monatelanges Training war angesagt. Es war kein Sprint, sondern ein Marathon, das war uns allen klar. Doch Schritt für Schritt kamen wir unserem gesetzten Ziel näher. Nachdem die Grundlagen in Form einer funktionierenden Leinenführigkeit, sowie einer Methode für solche Situationen aufgebaut war, konnte Barbara mit Mara in unseren Sozialtrainings für Angsthasen und Pöbler teilnehmen. In diesen Stunden war es den beiden möglich, in einem geschützten Rahmen das Erlernte unter Aufsicht zu trainieren, um neues Vertrauen für den Alltag zu schaffen.

Wenn man den beiden Ladies heute begegnet, könnte man nicht meinen, dass da jemals ein grosses Problem vorhanden war. Leinenbegegnungen sind kein Problem mehr und selbst wenn ein anderer Hund Mara fixiert braucht es nun viel länger, bis Mara darauf reagiert. Barbara lernte ihre Hündin körpersprachlich korrekt zu lesen und entsprechend richtig darauf zu reagieren.

Liebe Barbara

Von den vielen Teams, die ich in den letzten bald 15 Jahren betreuen durfte, sah ich selten so viel Engagement wie von dir. Monatelanges Training, Rückschritte und Methodenwechsel hast du durchgemacht. Nie hast du den Mut und die Hoffnung verloren. Es war ein wirklich langer Weg. Nun bist du am Ziel. Ich bin so unglaublich stolz auf dich und Mara. Ganz nebenbei hat Mara nun auch noch einen neuen Verehrer gefunden. Arvo (unser Holländischer Schäferhund, 19 Monate) ist seit der ersten Trainings-Begegnung schwer verliebt. Den beiden beim Spiel zuzuschauen ist eine Freude und auf den gemeinsamen Trainings-Spaziergängen konnte Barbara endlich wieder neues Vertrauen fassen in Mara. Denn die Kleine macht das wirklich super! Somit konnte auch unser Arvo einen kleinen Beitrag zum Erfolg beitragen 😉

Feedback von Barbara:

Lieber Alain

Zuallererst ein riesiges Dankeschön; ich bin dankbar, dich als Coach für mich und Mara gefunden zu haben.

Als ich Mara damals mit 5 Mt. beim Züchter mit viel Freude und riesigem Enthusiasmus abholte, wusste ich nicht, was alles auf mich zukommen würde.


Ich durfte als Kind mit einem Schäferhund aufwachsen und hatte bis vor 10 Jahren bereits einen Hund.
Ich sah Mara und war sofort «Schockverliebt». So schlug ich sämtliche Warnungen: ‘’sie kommt aus einer grossen Zwingerzucht – sie kennt nur ihresgleichen – ihre Sozialisierung ist bereits abgeschlossen – ihr wurde nichts beigebracht – nimm lieber einen Welpen, dann hast du es in den eigenen Händen’’ in den Wind und war der Meinung ACH, WAS SAGT IHR DA, ICH WERDE ALLES MIT BRAVOUR MEISTERN….weit gefehlt.

Kaum zu Hause, fings schon an. Beim ersten Besuch eines Junghunde-Kurses teilte mir die damalige Hundeschule mit, sie sei nicht die richtige Schule für Mara; Mara sei zu forsch anderen Junghunden gegenüber; ebenso sei bereits eine Leinenaggressivität vorhanden – und wir wurden zum Zuschauer bei den Übungen der anderen Hunde…... So war die erste Begegnung mit anderen Hunden für Mara und mich alles andere als positiv und die Hundeschule war somit passé. Auf unsere Spaziergängen wurden die Begegnungen mit anderen Hunden immer mühseliger, denn Mara war kaum mehr zu halten und ich immer unsicherer. Ich war froh, wenn wir keine Hunde trafen.

Sehr verunsichert suchte ich einen kompetenten Trainer und wendete ich mich dann an dich Alain. Nach erfolgter Anamnese und einer ersten Gegenüberstellung mit dir und deinem Hund Geri hast du mir mit deinem direkten und treffenden Feedback – meine rosarote Brille abgenommen. Du zeigtest mir und Mara und einen neuen, gangbaren Weg, wie wir mit viel Training und konsequentem Verhalten meinerseits, einiges ändern und das gewünschte Verhalten erreichen können. Nun lag es an mir, das Vorgeschlagene auch umzusetzen.
Mit viel Geduld, auch konstruktiver Kritik an mir und auch Humor, führtest du mich immer wieder einfühlsam zurück auf den besprochen Weg. War ich zwischendurch mal entmutigt, weil wieder mal etwas nicht funktioniert hat, gabst du mir mit deinem Verständnis immer wieder einen grossen Schub Motivation und Zuversicht «das kommt schon, hab Geduld».


Mara machte in den vergangenen Monaten Riesenfortschritte und ICH habe dank deinem Training ebenso viel gelernt. Und nun ist es soweit: Mara und ich sind auf einem guten Weg – wir können andere Hunde ohne Aggressionsverhalten auf den Spaziergängen kreuzen. Das macht Freude. Sogar mit deinem Arvo kann ich sie nun freilaufen und spielen lassen – was für ein Anblick – da geht mir das Herz auf.


Ich freue mich riesig über Maras Erfolge, auch wenn ich weiss, es ist ein stetes gemeinsames Arbeiten.
Ich bin glücklich, auch weiterhin einen solch kompetenten Trainer an meiner Seite zu haben und wir freuen uns auf die zukünftigen Trainingspaziergänge mit dir und Arvo.

Thema: Maria übernimmt die Führung
Team: Maria Oppliger mit Ellie (Golden Retriever, 2jährig)

Februar 2022

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Team des Monats Pro Cane Februar 2022

 

«Führung und Lernen bedingen sich gegenseitig» (John F. Kennedy)

`Alle mir nach - Marsch`! So, oder so ähnlich hiess wohl Ellie`s Lebensphilosophie, als ich sie das erste Mal traf. Es musste nach ihrem Kopf gehen, das war klar. Und genau so zeigte sich dann auch die Leinenführigkeit, der Rückruf und der Fokus draussen im Allgemeinen. Dabei wollte Maria ihre Kleine doch überall mitnehmen können. Aber ohne diese Basics – leider unmöglich.

Eigentlich ein Beispiel unter vielen. Doch warum wurden Maria und Ellie Team des Monats? Weil Maria etwas Grundlegendes erkannte. Bevor man mit irgendwelchen Techniken und Methoden loslegt, damit der Hund nicht mehr zieht oder auf Signal zurückkommt, braucht es etwas ganz Elementares. Es braucht Führung! Und damit meine ich Dinge wie `anleiten`, `die Richtung bestimmen`, `in Bewegung setzen`. Unser Hund soll uns als kompetenten Chef/Chefin sehen, der unterstützt, motiviert, beschützt, anspornt aber auch klare Grenzen setzt. In gewissen Lebenssituationen ist ein Chef ein Chef und kein Kumpel – und das ist gut so.

Maria hat nach einigen Gesprächen die Notwendigkeit und den grossen Nutzen einer klaren Führung erkannt. Gemeinsam machten wir uns danach an die Umsetzung. In vielen kleinen Puzzleteilen setzen wir für Ellie ein neues `Chefin`-Bild von Maria zusammen.

Einige Zeit später, bei einer weiteren Coachingstunde, das grosse WOW! Ellie war bereit Maria als CEO in ihr Organigramm einzufügen. Nicht weil sie es musste, sondern weil sie es wollte. Denn Marias Führung brachte Ellie im Alltag nur Vorteile. War doch das Leben viel entspannter, so ganz ohne ständig Verantwortung übernehmen zu müssen. Ellie meisterte nun auch Situationen, bei denen sie früher komplett überdrehte. Entspannung durch klare, konsequente und liebevolle Führung.

 

Liebe Maria

Oft ist es nicht die Technik im Training, die uns den Erfolg bringt, sondern die innere Einstellung. Und genau diese Umstellung der eigenen Einstellung ist zeitweise so schrecklich schwer. Maria, du hast es geschafft! Du führst und bist nun für deine süsse Ellie eine verlässliche, freundschaftliche Chefin. Als Maria und Ellie seid ihr zu mir gekommen – und als Team verlässt ihr mich wieder. Grossartig!

 

Zu diesem Thema bieten wir übrigens das folgende spannende Seminar an:

"Aus ich & du wird wir - Teambildung & Führung"

www.procane.ch/seminare

Feedback von Maria:

Lieber Alain

Ich bin so dankbar und happy, dass wir dich für das Coaching gefunden haben.

Ziemlich am Anfang von unseren Übungseinheiten sagtest du zu mir «Maria, dein Hund nimmt dich nicht ernst». Diese Aussage hat mich wachgerüttelt und dazu geführt, dass ich mir grundlegend Gedanken zum Thema Führung gemacht habe. Über 1.5 Jahre hat Ellie den Chefposten eingenommen. Dank deinen Inputs und Hilfestellungen sind wir unterdessen auf bestem Weg den Rollentausch zu vollziehen. "Der Weg ist das Ziel", doch wir sind noch nicht angelangt aber auf bestem Weg zum Ziel.

Du hast Ellie und mir - mit deinen direkten konstruktiven und treffenden Feedbacks - einen neuen gemeinsamen Weg gezeigt, mit viel Herzblut und einfühlsamer individueller Weise. Ellie ist sicher auch froh, wenn sie keine Chefrolle mehr übernehmen muss und einfach ihr liebes Wesen ausspielen kann.

Herzlichen Dank

 

Thema: Manchmal braucht es viel Engagement. Und Geduld…
Team: Simi & Niggi Brütsch Thoma mit Milow, Aussie, 1.5 Jahre alt

Januar 2022

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Im März 2021 ereilte uns ein Anruf der Familie Brütsch Thoma. Ihr 8 Monate alter Aussie würde komplett aus dem Ruder laufen. Spaziergänge seien eine Qual, der Hund attackiere resp. jage Velos, Autos, Trottinetts und alles, was sich sonst noch bewegt. Menschen werden – selbst an der kurzen Leine – angesprungen, an der Leine zerrt Milow wie ein Traktor und belle praktisch den ganzen Spaziergang.
Auch zu Hause sei der Rüde sehr anspruchsvoll; so schnappe er die Hundehalterin, belle bei jeder Gelegenheit (Reklamationen durch die Nachbarschaft seien bereits vorprogrammiert) und reite ständig bei seinen Besitzern auf. Er klaue Gegenstände im Haus und würde keine Minute Ruhe finden.
Die bisherige Hundetrainerin hätte der Familie auch in Einzelstunden nicht weiterhelfen können und bereits die Welpenstunden seien aufgrund von Milows Gebaren kaum möglich gewesen.

Da der Leidensdruck von Simi & Niggi sehr spürbar war und Simi mit ihren Nerven sichtlich am Ende schien, ermöglichten wir den beiden ein Notfall-Coaching Ende April.

Der Berg an Arbeit, der sich vor uns auftürmte, schien riesig: Milow musste allgemein «heruntergefahren» werden. Sein Erregungslevel verhinderte jegliches Lernen und der junge Hund fühlte sich in seinem Stress auch alles andere als wohl. Dann mussten Frustrationstoleranz und Impulskontrolle beigebracht werden. Da Milow in seinem Frust (und er war seeehr schnell und in jeder möglichen Situation gefrustet!) angefangen hatte, Simi zu schnappen und ihr weh zu tun, wurde auch ein Maulkorb aufgebaut. Dieser verhinderte, dass Milow mit seiner Aggression zum Ziel kam und diese weiter festigte.
Weiter musste der junge Rüde lernen, dass er mit lautstarkem Bellen seine Ziele nicht (mehr) erreichen konnte. Leinenführigkeit war ein Thema sowie die allgemeine Aufmerksamkeit von Milow gegenüber seinen Menschen. Sein Tunnelblick nach allem, was sich in der Stadt bewegte, musste durchbrochen werden.
Auch an den Hundebegegnungen musste gearbeitet werden, denn wenn Milow zu einem Hund nicht hinkonnte, drehte er komplett durch und konnte kaum noch beruhigt werden.
Des Weiteren musste Milow gezeigt werden, wie er anständig mit seinen Menschen umzugehen hatte; so, dass beide Seiten wieder Spass an einer gemeinsamen Interaktion bekamen.
Als junger Aussie sprühte Milow natürlich nur so über vor Energie. Da er diese nicht mehr ins Jagen von Velos & Autos investieren sollte, mussten wir also clevere Beschäftigungs- und Auslastungsmöglichkeiten etablieren, so dass Milow am Abend glücklich und müde zu Hause in sein Hundebett fallen konnte (und endlich mal entspannte!).

Die Hausaufgaben, die Simi & Niggi von jeder Stunde nach Hause nahmen, waren beträchtlich. Simi machte sich in jeder Stunde Notizen, damit nichts vergessen ging. Wir trafen uns praktisch wöchentlich und während am Anfang die Fortschritte nicht so schnell sichtbar waren, vergrösserten sich diese mit der Zeit von Woche zu Woche.
Beim 5. Training war es zum ersten Mal möglich, dass Milow nicht ständig bellte, sobald er 2 Minuten keine Aufmerksamkeit erhielt. Ach, wie war das für uns Menschen entspannend, dass wir uns nicht ständig über forderndes Hundegebell hinweg anschreien mussten 😉

Nun, 8.5 Monate später, ist das Leben der Familie Brütsch Thoma mit ihrem Milow um Welten entspannter. Wir sind zwar noch nicht am Ende des Weges angelangt, aber das war auch (noch) nicht zu erwarten. Wenn Simi & Niggi aufmerksam sind, so sind nun praktisch alle Situationen auf den Spaziergängen problemlos handelbar. Zuhause ist Ruhe eingekehrt und Milow kann auch draussen geduldig einfach mal neben seinen Menschen stehen und warten, wenn diese sich gerade mit etwas anderem beschäftigen.
Seit kurzem nehmen Simi & Niggi auch an unseren Spürhundegruppen teil; dort schafft Milow es in Anwesenheit anderer Hunde, sich voll und ganz auf seine Aufgabe zu fokussieren und konzentriert nach seinem Gegenstand zu suchen. Wow, was für eine Freude, das zu sehen!

Liebe Simi, lieber Niggi: Euer Engagement und Euer Einsatz im Training mit Milow suchen Seinesgleichen! Wahnsinn, wieviel Zeit, Energie und Geduld ihr investiert habt und wie akribisch ihr Euch an meine Trainingsanweisungen gehalten habt. Ein riesiges Kompliment und meinen allergrössten Respekt! Ich bin so stolz auf Euch und Eure Arbeit! Es macht mir eine so grosse Freude zu sehen, was aus diesem völlig durchgeknallten, unkontrollierbaren & gefrusteten Energiebündel für ein cooler, toller Hund geworden ist!
Ihr seid der Wahnsinn! Ihr habt die Auszeichnung zum Team des Monats mehr als verdient!

Feedback von Simi & Niggi:
 

Das Notfall Coaching bei Alain war für uns am Anfang sehr ernüchternd und demoralisierend, doch sein Spruch am Schluss der Stunde «Ich sehe Licht am Ende des Tunnels, aber es ist ein seeehr langer Tunnel» gab uns Hoffnung. Da die ersten Trainings in Basel stattfanden, übernahm Shirin den «Fall Milow».

 

Liebe Shirin, Woche für Woche arbeitest Du mit viel Geduld, hervorragenden Tipps, Tricks und konstruktiver Kritik mit Milow und uns zusammen. Nicht nur Milow hat sich in den letzten Monaten entwickelt, auch wir haben durch dein Training viel gelernt. Wir freuen uns riesig über die Erfolge von Milow.

 

Das Ende des Tunnels haben wir noch nicht erreicht. 😉 Aber wir sind nach wie vor sehr motiviert.
Liebe Shirin, besten Dank für dein Engagement, dein Herzblut, deine Geduld und noch viel mehr!
Simi & Niggi

 

Thema: `Mit Vollgas durch die Welt`. Ziehen an der Leine, fehlender Fokus auf ihre Menschen, sowie Probleme bei Hundebegegnungen
Team: Vreni Eggenschwiler und Ueli Theile mit Kira, Appenzeller-Mix, 2.5 jährig

Dezember 2021

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Bereits beim Parkieren des Autos hörte man früher Kira`s lautes Bellen. Kaum ausgestiegen, knallte sie in die Leine, voller Tatendrang und ohne jeglichen Kontakt zu ihren Menschen. Kira war komplett in ihrem eigenen Film und blendete sämtliche Bemühungen um Aufmerksamkeit von Seiten ihrer Menschen einfach aus. Lockere Leine? Entspannte Hundebegegnungen? Gemeinsames Erleben der Natur? Absolute Fehlanzeige!

Kira sollte `runterkommen` und damit musste bereits zu Hause begonnen werden. Ruhezeiten, weniger Reize, Entspannung. Ohne diese Basis wären sämtliche Bemühungen ansonsten ohne Erfolg geblieben. Vreni und Ueli setzten meine Tipps jeweils sofort um und so stellten sich bald erste Erfolge ein. Kleine Schritte, ja, aber Schritte in die richtige Richtung. Als der Fokus auf ihre Menschen draussen, mit geeigneten Übungen, verbessert werden konnte, starteten wir mit dem Training der Leinenführigkeit. Kira konnte dies wirklich rasch umsetzen und die Spaziergänge entspannten sich zusehends. Als nächster Schritt wurden Hundebegegnungen angeschaut. Mit Kiras riesiger Aufregung war es auch nach vielen Wochen intensiver Arbeit aber leider nicht möglich, sie mittels Gegenkonditionierung durch diese Situationen zu bekommen. Somit musste der Umweg über einen Abbruch gemacht werden. Und siehe da: Kira gab ihren Rucksack mit dem Namen `Verantwortung` mit grosser Freude an Vreni und Ueli ab, sodass wieder mit Futter gearbeitet werden konnte.

Um der ganzen Power von Kira gerecht werden zu können, begann Ueli mit Zugtraining am Bike. Nun rasen die beiden durch die Wälder und Kira ist anschliessend rundum glücklich und zufrieden (Ueli natürlich auch 😉).

Vreni und Ueli – ihr habt wirklich Grosses erreicht und es macht mich stolz, dass ich nun mit euch durch den Wald laufen kann und es plötzlich soooo friedlich zu und her geht. Kira hat natürlich immer noch gelegentlich `flattrige Nerven` aber das viele Training zeigt immer mehr Wirkung. Bravo, ihr seid wirklich spitze!

Feedback von Vreni & Ueli:
 

Lieber Alain

Als wir im Oktober 2019 den kleinen braunen Fellknäuel mit dem Namen Kira im Emmental abholten, konnten wir nicht ahnen, wieviel Power da so drinsteckt.


So problemlos Kira zu Hause war, umso schwieriger wurde es mit ihr draussen. Sie schien keine Angst oder Zurückhaltung zu kennen. Etwas, was wir im Welpenalter noch positiv werteten, sich dann aber als erhebliches Problem zeigte. Spaziergänge oder Begegnungen mit anderen Menschen (mit und ohne Hund) wurden immer schwieriger und Kira war z.T. kaum mehr zu halten. Auch in der Welpen- und Junghundeschule verdeutlichte sich mehr und mehr ihre fehlende Impulskontrolle, doch bekamen wir da leider keine Hilfe.


In unserer Not und sehr verunsichert wendeten wir uns vor gut einem Jahr an dich Alain. Schon nach der ersten Stunde war für uns klar, dass wir nun an die richtige Person gelangt sind. Du bis der erste Hundetrainer gewesen, der uns vorzeigen konnte, wie wir mit der kleinen Wildsau ;-) Kira gewünschtes Verhalten trainieren können. Deine Methoden sind für uns schlüssig, begründet mit einem grossen Fachwissen und viel Erfahrung, immer mit dem Fokus Fairplay dem Tier gegenüber und das Ganze gewürzt mit einer guten Prise Humor.


Inzwischen sind wir auf einem guten Weg mit Kira und unsere Sicherheit ist wieder da. Unsere Hundeleinen sind nicht mehr durch ausgebrochene Karabiner verschlissen. Anderen Menschen und ihren Hunden zu begegnen macht wieder Freude. Auch ein kleiner Schwatz ist möglich, ohne dass Kiras Gebell jedes Wort übertönt. Und manchmal gibt es sogar ein Lob von fremden Menschen.


Kleine Anekdote: Eine ältere Frau fragte, ob ihr kleiner Hund unsere Kira begrüssen darf. Wir bejahten und merkten noch an: «Sie (Kira) ist aber etwas wild». Worauf die Frau antwortet:» Ja, ja, ich weiss», dabei aber von ihrem Hund sprach. Es gab eine Zeit, da war immer klar, welcher Hund wild war! Alain, mit deiner Hilfe hat sich vieles verändert, danke!

Thema: Der Malinois aus Ebay: Aggression gegen Menschen, sowie massive Leinenaggression gegen Hunde
Team: Annette Sütterlin mit Cessy, Malinois (Belgischer Schäferhund), 2jährig

November 2021

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`Ich löse alle meine Probleme mit Aggression – und zwar immer`!  (O-Ton Cessy)

Annette wollte für sich und ihren 17jährigen Sohn einen Malinois kaufen. Nach einigen Internetrecherchen wurde sie auf Ebay fündig und Cessy zog im Alter von 12 Wochen bei den beiden ein. Schon bald zeigten sich die ersten Probleme. War Cessy aufgeregt oder frustriert, so kam es zu Übergriffen auf Annette. Cessy schnappte und zerrte an den Kleidern. Blaue Flecken und Blutergüsse kamen immer häufiger vor. Annette tat ihr Bestes, aber sie konnte diese Probleme einfach nicht lösen. Zunehmens drehte Cessy auch an der Leine durch wenn sie einen Hund sah und wollte sich auf Spaziergänger, Velofahrer und Jogger stürzen. Die junge Mali-Dame lief komplett aus dem Ruder.

Auf Empfehlung hin fand Annette dann zu Pro Cane. Glücklicherweise wurde bereits vor unserem ersten Treffen bei Cessy ein gutsitzender Maulkorb aufgebaut, sodass wir gleich `zur Tat` schreiten konnten. Im Anschluss an unsere umfassende Anamnese besprachen wir das erste Zusammentreffen mit Cessy, welche bisher noch im Auto wartete. Ich wollte mir `am eigenen Leib` ein Bild der Situation verschaffen. Und so trafen wir uns `per Zufall` im Wald und ich lief freundlich auf Annette zu, um sie zu begrüssen. Cessy reagierte bereits auf eine Distanz von 20 Metern auf mich. Sie bellte und knallte immer wieder heftig nach vorne in die Leine. Unbeirrt lief ich weiter, ohne sie zu beachten. Bei Annette angekommen sprang mich Cessy mehrfach an und attackierte meine Beine und meinen Rücken. Ich war wirklich froh um den Maulkorb 😉

Wir erarbeiteten in der Folge einen individuellen Mehrstufenplan. Die Situation mit Cessy musste sich möglichst schnell ändern, denn die Belastung für alle war enorm. Die Kleine brauchte mehr Ruhezeiten. Gleichzeitig musste sie aber auch schlau beschäftigt werden. Annette musste Cessy auch mehr Führung und dadurch Sicherheit vermitteln, denn Cessy war alles andere als ein sicherer Hund. Massnahmen musste her, damit es zu keinen weiteren Zwischenfällen kommen konnte. Zu guter Letzt musste Cessy `s Weltbild verändert werden. Sie sollte wieder mit Spass und Freude statt angespannt und unsicher durchs Leben gehen können. Und das war nun wirklich kein einfaches Unterfangen!  

Die meist wöchentlichen Trainings waren natürlich nicht immer nur von Erfolgen gekrönt und Annette brauchte ein enormes Durchhaltevermögen.  Selbst ich zweifelte gelegentlich daran, dass wir unsere Ziele erreichen werden. Monate vergingen und wir arbeiteten hart für jeden noch so kleinen Fortschritt. Unsere Sozialtraining-Gruppe (SAP) ergänzte dabei die Einzelstunden optimal. Nun, 1 Jahr später, sind wir am Ziel angekommen. Cessy legt sich auf den Spaziergängen mit keinem Hund mehr an. Zusammen mit Annette besucht sie nun sogar regelmässig Shirin`s Alltags und Begegnungs-Gruppe (ABG), wo keiner der anderen Teilnehmer auch nur geahnt hätte, dass Cessy noch wenige Monate vorher alles andere als ein einfacher und umgänglicher Hund gewesen ist.


Vor rund 2 Wochen machten wir dann auch den grossen Test in Bezug auf Personenbegegnungen. Zwei Männer, welche Cessy nicht kannte, liefen nacheinander auf Annette zu und begrüssten sie. Cessy blieb dabei komplett entspannt und liess die beiden mit Annette plaudern. Und auch im `echten Leben` kommt es zu keinen Zwischenfällen mehr. Cessy konnte ihr Weltbild verändern und sie und Annette können nun gelassen ihr gemeinsames Leben geniessen. Wow!

 

Dieser Fall war für mich eine sehr emotionale Angelegenheit und ich merke wie mich das Schreiben dieser Zeilen wieder aufwühlt. Cessy und Annette liegen mir sehr am Herzen und ich bin überglücklich, dass ich ihnen helfen konnte. Die beiden zusammen nun so glücklich zu sehen, macht es mir wieder bewusst, wie sehr ich meine Arbeit liebe. Annette & Cessy, ich bin so stolz auf euch beide. Ihr habt mir gezeigt, dass auch Unmögliches möglich werden kann, wenn man nur den Glauben daran nicht verliert. Danke für diese Erfahrung!

 

Malinois sind äusserst anspruchsvolle Hunde. Zur Arbeit gezüchtet, mit extrem viel Energie, sensibel und mit der Strategie, Probleme über Aggression zu lösen, können diese Hunde in den falschen Händen sehr schnell zu einer Gefahr werden. Es bedarf viel Erfahrung und Fachkompetenz, einen solchen Hund im Alltag zu führen und die Anschaffung muss sehr gut überlegt sein. Auch ist die Wahl des Züchters eine äusserst wichtige Sache, denn dieser legt den Grundstein für das gesamte Leben dieses Hundes. Einen Malinois über Ebay zu kaufen ist sicher keine schlaue Sache. Im Fall Cessy hatten wir nun ein Happy End. Vielen dieser Hunde landen aber einfach im Tierheim oder enden noch tragischer. Also bitte: Augen auf beim Hundekauf!    

Feedback von Annette:
 

Lieber Alain
 

Voller Enthusiasmus kauften mein Sohn und ich im Jahr 2019 den Malinois-Welpen Cassy mit 12 Wochen. Zu Beginn lief alles Bestens und mein Sohn besuchte die Welpenschule und einen Junghunde-Kurs mit ihr. Mit etwa einem halben Jahr fingen die Probleme mit Cassy an. Ein Spaziergang mit ihr wurde zum Spiessrutenlauf und wurde bei jedem Mal schlimmer. Auf so ziemlich alles reagierte Cassy mit heftigem Ziehen und aggressivem Verhalten. Derart ausser Kontrolle machte Cassy keinen Unterschied zwischen Freund und Feind. Was dazu führte, dass ich etliche Male selbst von ihr geschnappt, gebissen und gepackt wurde. Zeitweise verlor ich die Hoffnung, dass Cassy bei uns bleiben kann mit solch einem Sozialverhalten.

 

Durch Zufall bekam ich durch eine Bekannte den Tipp von Pro Cane. Skeptisch meldete ich mich bei Alain in der Hoffnung, dass das Verhalten von Cassy doch noch auf irgendeine Art kontrolliert werden kann und hoffte auf funktionierende Tipps. Je länger ich mit Cassy und Pro Cane zusammenarbeitete, desto mehr Fortschritte stellten sich bei Cassy ein. Ich bin wirklich sehr froh, dass sich Cassy mit Alain`s Unterstützung so toll entwickelt hat. Ich bin Shirin und Alain für ihre Hilfe wirklich sehr dankbar. Ich würde beide jederzeit weiterempfehlen.

Thema: Junghund ausser Rand & Band
Team: Seraina & Flo mit Jarli, Australian Cobberdog, 11 Monate 

Oktober 2021

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«Das Leben ist ein Spielplatz – und Regeln gelten für alle, ausser für mich»
So oder ähnlich scheint Jarli sein Leben betrachtet zu haben, als sich Seraina ziemlich verzweifelt an Pro Cane wendete. Der Jungspund, der damals, im Alter von 5 Monaten bereits rund 15 Kg wog, führte sich nämlich ziemlich wild auf. Ein Spaziergang war kaum möglich, ohne dass Jarli wie wild in die Leine oder in die Schuhe der Familie biss und daran zerrte. Weiter sprang er alle Menschen an, bellte, sobald ihm mehr als 3 Sekunden keine Aufmerksamkeit gezollt wurde und konnte sich auch zu Hause kaum beruhigen.
Seraina hatte regelmässig verkratzte Arme und Beine und war mit ihrem «Hundelatein» am Ende. So hatte sie sich das Leben mit Welpe nicht vorgestellt und, obwohl mit Hunden aufgewachsen, auch nicht gekannt. Egal, wo sie mit dem Hund war, jeder wurde auf sie aufmerksam, da Jarli dermassen bellte und sich auffällig aufführte. So schien das Ziel, Jarli einmal als Schulhund einzusetzen, absolut unerreichbar.
Die ersten beiden Stunden waren ziemlich anspruchsvoll; ein Gespräch mit den Hundehaltern war nämlich nur unter Dauergebelle und Rumgespringe von Jarli möglich.
Somit wurde sofort mit Impulskontroll- und Frustrationstoleranzübungen begonnen. Es wurden Techniken erarbeitet, mit denen Jarli dabei geholfen werden konnte, herunterzufahren und ruhig(er) zu werden. Sein aufmerksamkeitsheischendes Bellen wurde korrigiert, wodurch sich die Familie wieder in die Stadt trauen konnte, ohne dass sich jeder nach dem bellenden Hund umdrehte.
Des Weiteren musste Jarli lernen, dass sich nicht 100% des Lebens nur um ihn dreht – und er sollte mit diesen Gefühlen umgehen können! Wir arbeiteten also an den Regeln des Alltages, an der Kommunikationsfähigkeit und der Führung von Seraina & Flo und schauten uns auch Jarlis Auslastung genauer an.
Der junge Cobberdog sollte die Möglichkeit haben, seine Energien loszuwerden, ohne dass andere dadurch Nachteile hatten.

Das Verhalten von Jarli änderte sich schnell, als er verstanden hatte, was wir von ihm wollten. Seraina & Flo können nun mit ihren Kindern und ihrem Hund spazieren gehen, ohne dass das Ganze in Stress ausartet. Selbst Freunde der Familie haben festgestellt, wie entspannt und «einfach» Jarli zwischenzeitlich geworden ist. Aktuell arbeiten wir noch an den Hundebegegnungen, da Jarli dort noch sehr freudig aufgeregt ist und seine mittlerweile 25 kg Körpergewicht öfters dazu benutzt, um hinzuziehen. Auch die Leinenführigkeit ist noch ausbaufähig, aber auch dort macht Jarli grosse Fortschritte.

Liebe Seraina, lieber Flo: Als ich Euch und Jarli kennengelernt habe, hatte ich mir echt Sorgen gemacht. Wie sollte dieser grosse, starke Hund je handelbar werden? Zumal ihr so vieles bereits richtig gemacht hattet und wirklich engagiert wart. Ein paar Tipps und Tricks haben Euch jedoch genügt, sodass ihr Jarlis Verhalten entsprechend beeinflussen konntet und nun alle viel entspannter zusammenleben könnt.
Aktuell bin ich sogar sehr überzeugt, dass Jarli das Potential hat, um einmal ein richtig toller Schulhund zu werden! Ich freue mich wahnsinnig über Eure Erfolge und gratuliere Euch von Herzen zum Erreichten! Ihr habt das wirklich toll gemacht! Nun heisst es dranbleiben und sich (noch) nicht auf den Lorbeeren ausruhen: Jarli hat seine Pubertät noch nicht überstanden und wird noch das eine oder andere Mal auf Eure Unterstützung angewiesen sein. Ich bin mir aber sicher, dass ihr auch dies meistern werdet. Ich wünsche Euch weiterhin alles Gute mit Eurem «Kleinen» und viel Spass im gemeinsamen Leben!

Feedback von Seraina & Flo:
 

Liebe Shirin
 

«Charakterstark», das war und ist wohl nebst Liebeswürdigkeit, Kinder- und Menschenfreundlichkeit, Sensibilität und Lernfähigkeit eine Charaktereigenschaft, welche Jarli treffend umschreibt. So toll dies z.B. beim Tierarztbesuch, auf Wanderungen über Hängebrücken und andere herausfordernde Untergründe oder für das Erlernen neuer Fähigkeiten ist, so herausfordernd konnte dies in Situationen sein, welche Jarli anders meistern wollte als wir und dies lautstark bekannt gab. Jarli hat unsere Herzen im Sturm erobert und sich sofort in unsere Familie integriert. Doch wenn unsere Kinder in die Schule oder andere Aktivitäten gingen, passte dies Jarli überhaupt nicht und auch im Welpenkurs teilte er mit, dass er nicht warten wolle. Dies führte sowohl für Jarli als auch für uns zu stressigen Situationen, welche wir mit den gängigen Hundeerziehungsmethoden nicht in den Griff zu bekommen schienen. Wir erkundigten uns deshalb bei unserer Tierärztin nach Hundetrainern, welche uns an euch weiterverwies. Du hast uns mit deinem breiten Wissen und spezifischen, auf uns und Jarli zugeschnittenen Übungen die Methoden mitgeben können, welche uns allen zu einem stressfreieren Zusammenleben verholfen haben. Wir geniessen es nun wieder alle zusammen die Welt zu entdecken und weitere Berge und Täler (auch diese werden in der Pubertät sicherlich nicht weniger tief ausfallen ;-) ) mit unserem Pubertier zu erkunden.

Herzlichen Dank für deine wertvolle Unterstützung!

Thema: Hund schnappt nach Tierärztin und lässt sich nicht anfassen
Team: Familie Wyss mit Riva, Beauceron, 1 Jahr

September 2021

Hundetraining_ProCane
Team des Monats_Pro Cane

«Mich fasst keiner an – sonst setze ich meine Zähne ein»! Dies dachte sich wohl Riva, als sie sich in der Praxis einer Kontrolle ihrer Augen hätte unterziehen müssen. Und so hatte sie der sehr erfahrenen Tierärztin heftig nach der Hand geschnappt. Alle Anwesenden waren über die Reaktion der jungen Hundedame geschockt. Da wir bereits, seit vielen Jahren, durch die betroffene Tierärztin empfohlen wurden, hiess es auch jetzt: «gehen sie mit diesem Problem sofort zu Pro Cane»! 

Riva zeigte sich als unsichere Persönlichkeit. Der Umgang mit fremden Menschen machte ihr grosse Mühe, ganz speziell, wenn sie dabei noch jemand anfassen wollte. Zu Hause fehlte es zudem (damals) an Führung und so dachte sich Riva wohl `solange ihr mir nicht sagt was ihr wollt, werde ich tun was mir richtig erscheint`. Selbst gegenüber der Familie kam es gelegentlich zu unschönen körperlichen Übergriffen. Mit einem drei jährigen Kind zusätzlich eine äusserst heikle Situation.

Wir arbeiteten auch in diesem Fall mit unserem bewährten 3-Phasenplan `MFK` (nein, der hat nichts mit Autos zu tun 😉). Ein Maulkorb wurde aufgebaut und positiv belegt. Es wurde ein Marker konditioniert und ein Medical-Training in kleinen Schritten im Alltag eingeführt. Doch die grösste Arbeit fand für die Hundehalter im Bereich der Führung statt. Dies wurde mit der Verwaltung von Rivas Ressourcen, in Kombination mit bestimmten Regeln im Alltag erreicht. Die junge Hündin sollte lernen, dass sie sich künftig auf ihre Menschen verlassen konnte. Sie sollte sich bei ihnen sicher fühlen und neues Vertrauen fassen.

Der Leidensdruck der Hundehalter war zu Beginn unseres Trainings sehr gross und auch die Weggabe von Riva wurde thematisiert. Doch wir wollten ihr eine Chance geben! An dieser Stelle gebührt Familie Wyss ein ganz grosses Lob. Sie haben sich stehts an die Trainingspläne gehalten. Die besprochenen Änderungen wurden nach den Trainings im Alltag präzise umgesetzt. Und so machte das Medical-Training rasch Fortschritte. Riva fasste mehr Vertrauen und liess sich immer öfters, auch in heiklen Situationen, durch ihre Menschen führen. Dann kam der grosse Tag. Eine Tierarztvisite stand an. Und? Ja klar, Riva schaffte dies ohne Zwischenfall. Mission completed!

 

Liebe Familie Wyss. Bei einem jährigen Hund, der bereits 35 kg auf die Waage bringt, sind Unsicherheit und Aggression eine gefährliche Kombination. Ich habe mir zu Beginn Sorgen gemacht und ihnen meine Bedenken geäussert. Umso glücklicher bin ich jetzt! Sie dürfen wirklich stolz sein auf das Erreichte. In nur 5 Trainings (innert 3 Monaten) haben wir gemeinsam das gesetzte Ziel erreicht. Das wäre ohne ihren grossen Einsatz nie möglich gewesen. TOP! Nun heisst die Devise `dran bleiben`! 😉

Feedback der Familie Wyss:
 

Lieber Herr Scheidegger

 

Als wir Sie vor 3 Monaten das erste Mal trafen, waren wir geschockt als Sie uns der Ernst der Lage und die möglichen Konsequenzen erläutert haben. Umso mehr hat es uns gefreut, Sie als kompetenter Partner an der Seite zu haben.

Innert Tagen haben Ihre Weisungen Früchte getragen und Riva hat sich Schritt für Schritt geändert. Jedes weitere Training hat konkrete Fortschritte gebracht und all Ihre Tips konnten ohne Probleme umgesetzt werden.

 

Die Lebensqualität von der ganzen Familie und auch von Riva ist dank Ihrem Einsatz massiv gestiegen und auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt, so können wir diese nun mit viel Freude und Zuversicht angehen. Dafür bedanken wir uns bei Ihnen ganz herzlich!

Thema: Doppelte Fox-Power, zwei Generationen bei Pro Cane
Team: Familie Pestalozzi-Ferri mit Pepper & Milou, Fox Terrier, 1.5 Jahre & 5 Monate alt

August 2021

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Im Leben der Familie Pestalozzi drehte sich schon früher viel um den Hund.
So hat Sonja, die Tochter von Marianne und Michael, sich gemeinsam mit ihrem Freund Patric letztes Jahr Pepper, einen Fox Terrier Welpen ins Haus geholt. Da der kleine Pepper mit 10 Wochen kaum in der Stadt Basel vor die Haustüre gehen wollte, musste professionelle Hilfe her.
Im Einzelcoaching unterstützten wir Sonja & Patric mit ihrem Zwerg, der schon bald riesige Fortschritte machte. Nach 3 Lektionen war die Entwicklung so gut, dass Sonja & Patric «nur» noch die Junghundegruppe besuchten.
Und da Pepper bald zu einem nicht nur heiss geliebten, sondern auch überaus «einfachen» und tollen Familienmitglied wurde, konnten Marianne & Michael bald auch nicht mehr widerstehen. Nach dem Tod ihres Parson Russel Terriers waren auch sie vom Fox Terrier überzeugt! Im Mai 2021 zog also Milou, eine kleine Fox Terrrier Dame, im Alter von 10 Wochen bei ihnen ein.
Nun stellte sich die Frage: Wie machen wir das möglichst schlau, dass sich Pepper und Milou gut vertragen? Aufgrund der familiären Bande zwischen den Besitzern war nämlich klar, dass Milou und Pepper immer wieder tageweise zusammen in einem der beiden Haushalte leben würden. Und trotz aller Liebe zwischen den beiden musste Milou als Welpe auch genügend Ruhezeiten erhalten und konnte (sollte!) nicht den ganzen Tag nur mit «dem grossen Bruder» spielen. 2 Einzellektionen sowie eine «Familienlektion» später, waren auch diese Themen aus der Welt geschaffen. Milous Entwicklung wurde in die richtigen Bahnen gelenkt und das Zusammenleben der beiden Hunde funktionierte bereits bestens. Marianne & Michael konnten also, als Milou alt genug war, in die Junghundegruppe eintreten, wo weiter an Milous «Alltagstauglichkeit» gearbeitet wird.
Sonja & Patric hingegen haben zwischenzeitlich von der Junghundegruppe in die Alltags- und Begegnungsgruppe gewechselt. Pepper war viel zu gut, um weiterhin mit den «Kleinen» eine Gruppe zu besuchen. Er brauchte mehr Herausforderung, und Patric und Sonja’s Ehrgeiz war gepackt. Mittlerweile hat Pepper einen Rückruf, der manchen alteingesessenen Hundesportler vor Neid erblassen lässt…

Liebe Sonja, liebe Marianne, lieber Michael und lieber Patric:

Euer Familiengefüge mit Euren beiden Hunden ist wirklich grossartig! «Gemeinsam und doch getrennt» schafft ihr es, dass Pepper & Milou zwar Einzelhunde sind, aber trotzdem immer wieder zusammenleben. Ihr werdet beiden Hunde-Persönlichkeiten und ihren Altersunterschieden gerecht und unterstützt Euch gegenseitig mit Wissen und Engagement. Das ist wirklich toll! Nicht nur die beiden Hunde profitieren davon, sondern auch ihr Vier.
Ihr habt den – nach unserer Meinung – perfekten Weg mit Welpen gewählt: Zuerst ein paar Einzelcoachings, um alles in die richtigen Bahnen zu lenken und allfällige Probleme bereits im Keim zu ersticken, danach Gruppenunterricht für Aufbau und Festigung der Alltagstauglichkeit.

Es freut mich sehr, dass ich Eure ganze Familie kennen und unterstützen darf und die Entwicklung Eurer Hunde begeistert mich total! Macht weiter so, dann werdet ihr noch viele viele Jahre ganz viel Freude mit Euren «Foxlis» haben!

Feedback der Familie Pestalozzi-Ferri:
 

Liebe Shirin,

Mit Deiner professionellen und pragmatischen Arbeitsweise gibst Du uns die Sicherheit und Zuversicht, die zwei «Terroristen» (so nennt der Züchter von Milou seine Welpen) gut in Schach zu halten. Tagtäglich erfinden sich die zwei neu und überraschen und fordern uns heraus. Es ist überaus spannend und wir sind sehr dankbar, dass wir Dich und Pro Cane gefunden haben, als liebevoller, motivierender und konsequenter Coach.

Herzlich, alle vier Zweibeiner und die zwei Fellnasen!

Thema: Beissvorfall mit Person
Team: Diana Erhart mit Stella, 2.5 jährig, Schäfer-Husky-Mix, 26kg

Juli 2021

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«Entschuldigen Sie, darf ich Sie kurz etwas fragen?» Diese harmlosen Worte deutete Stella vor einem halben Jahr leider falsch. Für sie war das ein klarer Angriff aus dem Hinterhalt und dieser musste abgewehrt werden. Am Ende war da eine (kleine) Bissverletzung, ein wütender Passant, eine verunsicherte Hundehalterin und eine Meldung an das zuständige Veterinäramt. Gegen Stella wurde eine Verfügung ausgesprochen, die da lautete: «Maulkorb- und Leinenpflicht im öffentlichen Raum».

Und so meldete sich Diana bei Pro Cane. Es gab viel zu tun, denn Stella war der festen Überzeugung, alles richtig zu machen. Hätte man sie danach gefragt, so hätte sie bestimmt gesagt «ja klar, das ist mein Job – noch Fragen?!» Also mussten wir der Kleinen zuerst ihren «Job kündigen». Diana sollte zukünftig entscheiden, wer im Umfeld was tun darf – und nicht mehr Stella. Massgeschneiderte Übungen wurden aufgebaut. Führung stand zuoberst auf der Pendenzenliste. Zudem wurde eine Gegenkonditionierung für diese Auslöser aufgebaut und durch Diana im Alltag konsequent angewendet. Das Team erzielte Fortschritte, doch es kam trotzdem immer wieder zu vereinzelten Zwischenfällen. Natürlich konnte nun dank dem Maulkorb nichts mehr passieren und Stella hatte keinen Erfolg mehr mit ihrer Strategie. Doch wie weiter? Nach reiflicher Überlegung wurde für solche Situationen ein Abbruch aufgebaut. Dieser zeigte bereits nach kurzer Zeit grosse Wirkung. Stella zeigte sich gelassener und überliess Diana immer mehr die Führung. Es war, als hätte man ihr eine Last von den Schultern genommen. Im Sinne von «uff, danke, dass du diese Dinge nun regelst!»  

Natürlich war meine Arbeit damit noch nicht getan. Der Weg musste nun wieder zurück zur Belohnung von Stellas erwünschtem Verhalten führen. Dianas grosses Ziel ist es, dass sich Stella in Zukunft wieder ohne Verfügung frei bewegen kann. Um dies zu erreichen, arbeiten wir nun noch beim Thema Leinenführigkeit und Rückruf am entsprechenden «Feinschliff». In den letzten zwei Monaten gab es übrigens keinerlei Vorfälle mehr – wir sind auf der Zielgeraden!

Liebe Diana, Du hast die Führung übernommen und Stella ist dir so dankbar dafür! Mit deiner ruhigen Art hilfst du der Kleinen enorm, in brenzligen Situationen nun ebenfalls cool zu bleiben. Auf das Erreichte darfst du wirklich stolz sein und ich bin mir sicher, dass wir dein grosses Ziel erreichen werden: weg von der Verfügung und zurück in ein Leben ohne Maulkorb.

 

Diana's Feedback:
 

Lieber Alain,
mit solch einem Vorfall im Gepäck das Training bei Dir zu starten, ist alles andere als leicht gewesen. Aber Du hast uns nicht als hoffnungslosen Fall abgestempelt, sondern warst ab der ersten Stunde auf unserer Seite und hast den «Kampf gegen den Maulkorb» mit angenommen. Dank deiner Erfahrung, war das eigentliche Problem für dich sofort klar und der Schlachtplan aufgestellt. Auch wenn ich mich noch sehr genau an deine Worte erinnere, «das wird kein leichtes Vorhaben», stehst Du uns stets gut gelaunt mit Rat und Tat zur Seite.

Rückschläge bringen dich nicht aus der Ruhe, sondern werden absolut souverän gelöst und Du hast sofort einen Plan B in der Tasche. So mussten wir auf unserer kleinen Reise hier und da die Richtung ändern, da jeder Hund eben auch seinen eigenen Kopf hat und es kein Pauschalrezept gibt.

Da ein Team aber aus mindestens zwei Mitgliedern besteht, hast Du nicht nur Stellas Wohl immer im Blick, sondern nimmst dir auch die Zeit mich zu ermutigen und aufzubauen, wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert. Da Stella und ich so unsere «Kommunikationsschwierigkeiten» hatten, gibt es  dank deiner Hilfe, nun auch endlich keine Missverständnisse mehr.

Ich weiss dein Engagement und Herzblut wirklich enorm zu schätzen! Selbst ausserhalb der Trainingsstunden fieberst Du immer mit, freust Du dich über sämtliche Erfolge und bist mindestens genauso stolz über jeden Meilenstein den wir erreichen. Wir haben mit Dir einen sensationellen Trainer an der Seite und freuen uns riesig über unsere Fortschritte. Unserem Ziel «ein Leben ohne Maulkorb» sind wir, dank deiner Unterstützung, schon einen grossen Schritt näher gekommen und freuen uns auf den Endspurt!

Thema: «Das Pro Cane Komplettpaket – Einzelcoaching, Spürhundegruppe, Sozialtraining für Angsthasen & Pöbler, Seminare & Intensivtage»
Team: Marion & René mit Grisella – Lagotto,
3.5 Jahre alt

Juni 2021

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Vor rund einem Jahr hatten Marion & René die damals 2.5jährige Lagotto-Hündin Grisella aus einem Mehrhundehaushalt bei sich aufgenommen. Grisella war ein sehr fröhlicher, umgänglicher Hund, der viel Freude in das Leben der beiden Frühpensionierten brachte. Für Grisella bedeutete das neue Leben im ruhigen 2 Personen Haushalt aber viele Veränderungen.


Da Marion & René mit der sensiblen Hündin von Anfang an eine Begleitung auf ihrem gemeinsamen Weg suchten, wendeten sie sich an Pro Cane. Grisella war nämlich sehr «kommunikativ», d.h. sie bellte in vielen Situationen, insbesondere, wenn sie andere Hunde erblickte. Ausserdem hatte sie das Konzept von «an durchhängender Leine in der Nähe des Menschen laufen» noch nicht so richtig verstanden.

In der Folge wurde in Einzelcoachings die Methode «Click für Blick» aufgebaut, an Grisellas Fokus gearbeitet sowie die Leinenführigkeit optimiert. Kurze Zeit später nutzten René und Marion auch unser «Sozialtraining für Angsthasen und Pöbler» (die SAP-Gruppe), um das Erlernte zu verfeinern. Grisella machte sehr schnell Fortschritte.

Da die beiden engagierten Hundehalter ihrem neuen Familienmitglied auch eine tolle Auslastung bieten wollten, nahmen sie zusätzlich auch an unserer Spürhundegruppe teil. Grisella liiiiebte diese Arbeit mit ihrer Nase! Und was wäre da naheliegender, als auch den Spürhunde-Intensivtag zu besuchen, damit die Drei einen ganzen Tag gemeinsam auf Objektsuche gehen konnten?! Auch hier war Grisella Feuer und Flamme für die Arbeit auf der Nase und schnüffelte, was das Zeug hielt.

Zu guter Letzt haben sich Marion & René auch für unsere Seminare «Ausdrucksverhalten und Kommunikation von Hunden» angemeldet – Sie möchten noch tiefer in Grisella’s Gefühlswelt eintauchen und noch besser verstehen, was die Hündin in unterschiedlichen Situationen denkt und fühlt.

Liebe Marion, lieber René: Euer Engagement um Grisella ist echt bewundernswert! Ihr macht wirklich alles, um die Kleine bestmöglich zu umsorgen und ihr ein tolles & spannendes Leben zu bieten! Das freut uns wirklich unheimlich… und könnte Grisella sprechen, sie würde unsere Worte zu 100% unterschreiben! 😊
 

Ausserdem gehört ihr mit zu unseren engagiertesten Kunden… Das einzige unserer Angebote, das ihr bisher nicht benutzt habt, ist unsere Junghundegruppe. Ich bin mir allerdings sicher, dass ihr da auch mit Begeisterung teilgenommen hättet, wenn Grisella leider nicht schon zu alt dafür wäre…! 😉
 

 

Marion & René's Feedback:

«Liebe Shirin

Wenn ein Hund neu ins Haus einzieht, ist es wie bei der Geburt eines Babys: Nebst der riesigen Freude wird das tägliche Leben auf den Kopf gestellt, und Konfliktmöglichkeiten gibt es viele… Du hast mit uns gearbeitet, geduldig, empathisch und mit viel Fingerspitzengefühl. Dein Wissen und deine Erfahrung haben uns sehr geholfen. Auch unsere erwachsene Tochter konnte vom Einzelcoaching profitieren und ist fest im Boot. Inzwischen können wir den Clicker bei Hundebegegnungen schon ein wenig abbauen, an der kurzen Leine klappt es super, und Grisella ist schon selbstbewusster geworden (wir auch). Nach wie vor ist sie ganz aus dem Häuschen vor Freude, wenn sie in die Birsfelder Halle zum Schnüffeltraining darf. Unsere Erwartungen an Pro Cane wurden voll erfüllt, und wir werden euch treu bleiben.

Team des Monats Juni zu sein freut uns sehr, denn das war unser Ziel: Ein Team zu werden.

Danke vielmals!

Marion & René»

Thema: «Hibbelhund mit Duracell-Power»
Team: Andrea & Marc Jaberg mit Malu, Border Terrier, 1 jährig

Mai 2021

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Ein Hilferuf aus Bern!

Nachdem bereits verschiedene Trainer in der Hauptstadt ausprobiert worden waren, wussten Andrea & Marc mit ihrem Border Terrier Mädchen «Malu» nicht mehr weiter. Sie Kleine war andauernd auf 180; kaum sah sie Hunde oder Menschen, konnte sie nicht mehr an sich halten; hopste herum, quietschte, zitterte am ganzen Körper und war nicht mehr ansprechbar vor lauter Aufregung. Zuhause sich erholen, sich hinlegen oder schlafen? Fehlanzeige! Die kleine Maus hätte ja etwas verpassen können…
Auf Anraten der Züchterin meldeten sich Andrea & Marc bei Pro Cane.

Mit wenig Hoffnung, aber einem aufgedrehten Terrier im Gepäck nahmen sie kurze Zeit später also den über 1stündigen Weg auf sich.

Nach einer umfassenden Anamnese wurden erste Sofortmassnahmen ergriffen. Malu musste unbedingt zu mehr Ruhe finden. Nebst «Zwangspausen», einer Futterumstellung und konzentrationsfördernden Nahrungsergänzungsmitteln wurden diverse Übungen aufgebaut. Dadurch sollte Malu lernen, sich mehr auf ihre Menschen zu konzentrieren, auch in aufregenden Situationen Ruhe zu finden und ihre Ansprechbarkeit nicht zu verlieren.
Wir arbeiteten auch an Malus Impulskontrolle, ihrer Frustrationstoleranz und ihrem Fokus.

Bereits nach dem zweiten Training waren grosse Verbesserungen spürbar.

 

Im weiteren Verlauf durften unsere Hunde immer wieder als Komparsen die Trainings begleiten – Malu sollte lernen, auch in Anwesenheit eines anderen Hundes zu entspannen.
Mit Ferun, unserer Chihuahua-Hündin, machte Malu sogar die Erfahrung, dass auch ein gemeinsamer Spaziergang ohne wildes Herumtoben und Rennen sehr angenehm sein kann – Ferun setzte klare Grenzen, wenn das Border Terrier Mädchen in ihrer Aufregung plötzlich wieder über die Stränge zu schlagen drohte…

Nach 6 Terminen haben wir das Training nun vorläufig beendet – Malu’s Fortschritte sind beachtlich; ihr Leben bereits um ein Vielfaches entspannter. Nun heisst es üben, üben, üben – Ruhe kommt nicht über Nacht und die positiven Erfahrungen von Malu müssen nun gefestigt und vertieft werden.

Andrea & Marc; wir sind wahnsinnig stolz auf Euch! Die weite Anreise hätte wohl nicht jeder Hundehalter auf sich genommen. Und Euer Engagement, Eure Ruhe und Eure Geduld, die ihr im Training mit Malu immer wieder bewiesen habt sind wirklich bewundernswert! Wir freuen uns sehr, dass die kleine Hibbelmaus ihre Energie nun bereits viel besser kanalisieren kann! Dies ist Euer Verdienst!
 

 

Andrea & Marc's Feedback:

«Liebe Shirin, wir sind unheimlich glücklich was wir in so kurzer Zeit mit deiner Unterstützung alles geschafft haben. Es ist wirklich erstaunlich wie mit einfachen Übungen der Fokus, die Impulskontrolle und auch die Frustrationstoleranz trainiert werden kann. Wir haben nun mittlerweile viel mehr Aufmerksamkeit von Malu und sie orientiert sich viel besser an uns. Sie ist auch insgesamt viel ruhiger geworden.


Die Hundebegegnungen sind dank Deinen Tipps schon um einiges entspannter und ruhiger. Uns ist bewusst, dass wir noch weiter trainieren müssen, aber du hast uns das nötige „Werkzeug“ mit auf den Weg gegeben; es liegt nun an uns dies weiter zu festigen. 
Zuhause kommt Malu viel besser und schneller zur Ruhe, schläft sie mittlerweile doch über 4 Stunden mehr als vorher. Ebenso klappt das alleine zuhause bleiben inzwischen super und ohne fiepen. Der Weg von Bern nach Rheinfelden hat sich definitiv gelohnt.

 

Shirin Dein Hundecoaching ist einfach nur beeindruckend. Ein ganz grosses Dankeschön an Dich.  

 

Wir können Pro Cane Hundecoaching zu 100 % weiterempfehlen»

Thema: Das Baby kommt!
Team: Sina Didio & Fritz Worel mit Reyna, Boxer, 6.5 jährig

April 2021

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Vor drei Jahren war Sina bereits bei Pro Cane im Training. Doch dieses Mal ging es um etwas ganz anderes.

Ein Baby wird erwartet - was für ein freudiges Ereignis! Im Juni ist es so weit und so standen nun einige Fragen im Raum. Wie macht man die erste `Zusammenführung` der beiden? Was tun, wenn es auf Seiten Hund zu Eifersucht kommt? Können wir dem im Vorfeld vorbeugen? Wie werden wir dem Hund gerecht, wenn unser Leben sich so grundlegend ändert? Kann der Hund an lockerer Leine neben dem Kinderwagen herlaufen? Und falls nicht, was ist zu tun? Diese und viiiele andere Unklarheiten suchten nach Antworten.

In unserem Coaching konnten all diese Fragen in Ruhe beantwortet werden. Da unsere beiden Kinder in einem Mehrhunde-Haushalt gross werden dürfen, verfügen wir über sehr viel eigene Erfahrung bei diesem Thema und nicht nur über theoretisches Wissen. Denn wie sagt man so schön? `Theoretisch gibt es keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Praktisch aber schon`. 😉

Ein grosses Kompliment an euch beide. Ihr nehmt eure Verantwortung für Kind und Hund wirklich ernst und bereitet euch top auf Hund und Baby vor. Viele Dinge müssen nämlich bereits im Vorfeld angepasst und umgestellt werden, denn wenn das Baby dann da ist, fehlt es oft an Zeit und Energie. Wir bleiben auch weiter in Kontakt, damit auftauchende Fragen schnell beantwortet und bei Bedarf Lösungen gefunden werden können.

Wir wünschen euch von Herzen alles Gute mit eurem Baby. Wie schön, wenn ein Kind mit einem Hund aufwachsen kann – und die beiden super Kumpels werden können.

 

Sina's Feedback:

«Lieber Alain, bereits vor drei Jahren war ich bei dir im Coaching mit Reyna. Schon damals hatten wir eine tolle und lehrreiche Zeit, nicht nur Reyna, auch das Frauchen durfte einiges lernen😉.

Nun dürfen wir in freudiger Erwartung eines Babys sein. Als die Frage aufkam, wie wir das dann mit Hund und Baby managen und viele Fragezeichen im Raum standen, war für mich also klar, Alain muss wieder her. Das Coaching mit dir zum Thema «Hund und Baby» war super, wir konnten unsere Fragen klären und haben sehr hilfreiche Tipps erhalten, welche wir schon fleissig umsetzen. Reyna wird so optimal auf das Baby vorbereitet und wir können voller Vorfreude auf die Zukunft blicken. Ein grosses Dankeschön von uns beiden für deine Zeit und Tipps und wir bleiben auf jeden Fall weiterhin in Kontakt.»

Thema: Ares – Vom Wollknäuel zum Bulldozer
Team: Brigitte & Familie Kamer mit Ares – Altdeutscher Schäferhund, 11 Monate alt

März 2021

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Da holt man sich ein kleines, süsses Wollknäuel ins Haus. Hatte bereits Hunde und weiss also grundsätzlich, wie die Erziehung läuft. Doch plötzlich kommt alles anders. Aufgrund äusserer Umstände änderten sich die Arbeitszeiten der Eltern der Familie und somit auch die Betreuungspersonen und -zeiten des kleinen Ares. Aufgrund Corona finden keine Welpen- und Junghundestunden statt.
Der «kleine» Ares wiegt mit 6 Monaten bereits 35kg und weiss, wie er diese einzusetzen braucht. Seinen Willen setzt er notfalls durch Ziehen, sich Sperren oder auch den Einsatz seiner Zähne durch.
Bevor alles aus dem Ruder läuft und das Zusammenleben weder für Hund noch Menschen noch Spass macht, holt sich die Familie Hilfe.
 

Wir arbeiteten mit Ares an seiner Impulskontrolle und seiner Frustrationstoleranz. Parallel dazu wurde sein Fokus auf dem Spaziergang verbessert, damit die Zeit draussen wieder allen Beteiligten Spass machte. Im zweiten Schritt wurde seine Auslastung optimiert: Ares lernt(e), ein Feuerzeug mit seiner Nase zu erschnüffeln – eine Arbeit, die nicht nur seine Konzentration sowie die Bindung zu seiner Familie verbessert, sondern ihn auch seeeehr müde und zufriedenen macht.

Wie in den meisten Fällen, wurden mehrere Säulen parallel erarbeitet, damit das Ziel, einen ausgeglichenen und glücklichen Hund (UND eine glückliche Familie!) zu haben, auf sicheren Füssen steht.
Der Weg ist noch nicht zu Ende – Ares ist nun 11 Monate alt und immer noch am Lernen. Seine Fortschritte sind aber beachtlich und das Zusammenleben bereits wieder einiges entspannter.

Brigitte; Dein Engagement und Dein Durchhaltewille sind wirklich beeindruckend! Ich weiss, es war (und ist) nicht immer einfach; aber der Erfolg belohnt Dich für Deine Bemühungen! Macht weiter so; ihr seid wirklich grossartig! Herzliche Gratulation zu allem bisher Erreichten!

 

 

Brigitte's Feedback:

«Liebe Shirin
Da kommt ein neues Familienmitglied in eine 5-köpfige Familie. Man meint, nach der Erfahrung mit zwei Vorgängern, weiß man was man will und wie man es erreichen kann.

Doch es kommt alles anders, und bevor alles aus dem Ruder läuft suchen wir Hilfe bei Euch.
Shirin, Dank Dir und Deiner Geduld sind wir mit Ares auf einem guten Weg und freuen uns über die großen Fortschritte, welche wir „BEIDE“ bereits verzeichnen dürfen.

Alles steht und fällt mit der Konsequenz – leider ist dies manchmal einfacher gesagt als getan – und dann sollen noch alle fünf am selben Strick ziehen. Für Ares auch nicht immer leicht 😊. Wir bleiben am Ball und freuen uns bereits auf unsere nächsten Übungsstunden.

Ein großes Lob und Dankeschön an Dich liebe Shirin von der Kamer-Family & Ares»

Thema: Gusti – wenn ein Dackel gerne ein Schlittenhund wäre
Team: Elise & Chris mit Gusti, Dackel, 2,5jährig

Februar 2021

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Der kleine Kerl stemmte sich mit so viel Körpereinsatz in sein Geschirr, dass man wirklich all seine Kraft aufwenden musste, um Gusti im Wald an der Leine halten zu können. Zudem schien er in diesen Momenten jeweils mit akuter Taubheit geschlagen zu sein. Rufen, Schimpfen, Locken und sogar Flehen…. alles half nichts. Im Zuge der Anamnese testete ich Gustis Verhalten in Bezug auf seinen Rückruf, sowie seinen Fokus auf den Menschen. Das Resultat war mehr als ernüchternd.

Ein langer Weg stand uns bevor und ich musste ganz tief in meine Trickkiste greifen, um den kleinen Powerdackel auf Kurs zu bringen. Das Fütterungskonzept musste umgestellt werden. Es wurden Impulskontrollübungen aufgebaut und am Fokus auf seine Menschen gearbeitet. Ebenso musste Gusti lernen (wie auch seine Menschen), dass gemeinsame Spaziergänge so richtig Spass machen konnten.

Elise und Chris arbeiteten wirklich hart und freuten sich umso mehr an jedem kleinen Fortschritt mit Gusti.

Liebe Elise, lieber Chris

Nach 6 Monaten intensivem Arbeiten hat man das Gefühl, Gusti sei ausgetauscht worden. Kaum noch ein Ziehen an der Leine und ein `Sitz` dringt plötzlich zu ihm durch (wir sind wirklich froh, dass seine Taubheit nun besser geworden ist 😉). Der kleine Kerl hat es euch wirklich nicht leicht gemacht, aber ihr seid drangeblieben und habt mir eurer positiven Art immer an den Erfolg geglaubt. Und nun, ja nun ist der Erfolg da! Bravo!

  

 

Elise's & Chris' Feedback:

"Gusti is not our first Dachsund but we were not making progress (during the first Corona lockdown) with our existing training knowledge and were quickly overwhelmed by Gusti’s endless energy and desire to pull. After our first session with you (Alain) in July, we noticed a huge difference! You showed us how to communicate with Gusti so that he understands what we want from him and enabled us to work together as a team and have fun. We are excited to continue training with you and to reach our ultimate goal of walking Gusti without a leash!"

Thema: Hundebegegnungen und Leinenführung
Team: Sabine & Claude mit Fibi, Französische Bulldogge, 2-jährig

Januar 2021

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Fibi, die junge Französische Bulldoggen-Dame, hatte es faustdick hinter den Ohren. Ein Blick, als könne Sie kein Wässerlein trüben, doch wehe wenn sich an der Leine ein fremder Hund näherte. Dann dachte man gelegentlich, man habe eine wilde Bestie am Ende der Leine. Doch auch ohne Hundebegegnungen waren die Spaziergänge teilweise sehr unentspannt, da Fibi fast durchgehend an der Leine zog. Lösungen mussten her!

Da Fibi sowohl für Futter, wie auch für ihren Ball zu begeistern war, hatten wir viele Trainingsmöglichkeiten. Wir erarbeiteten mit speziellen Übungen einen hohen Fokus auf Sabine & Claude und machten das Laufen an der Leine zu einem positiven Erlebnis. Mittels Marker und Gegenkonditionierung versuchten wir, die entgegenkommenden Hunde positiv zu belegen. Trotz konsequenter Anwendung durch Sabine & Claude war es nicht möglich, das Verhalten von Fibi ins Positive zu verändern. Zu stark waren ihre negativen Gefühle. Erst nach dem Einsatz eines Abbruchsignales kehrte bei der Kleinen langsam Ruhe ein. Man konnte regelrecht sehen, wie der Druck in solchen Situationen von ihr abfiel.

Einige Wochen später konnte dann bereits wieder mit Futter weitergearbeitet werden. Heute läuft Fibi tatsächlich entspannt an anderen Hunden vorbei und nichts deutet mehr daraufhin, welcher `Leinen-Rambo` früher in ihr steckte. Auch die Leinenführung konnten wir massiv verbessern. Heute braucht es wirklich sehr starke Aussenreize, zum Beispiel eine Katze 😉, um Fibi das Erlernte für kurze Zeit vergessen zu lassen.

Liebe Sabine, lieber Claude. Ein grosses BRAVO für eure super Leistung! Eine solche Konsequenz und enormes Engagement konnte ja nur zum Erfolg führen. Ich bin sehr stolz auf euch!

 

Sabine`s und Claude`s Feedback:

"Lieber Alain. Für deine super Leistung möchten wir uns bei dir bedanken. Du bist ein super Hundetrainer, der die Situation genau anschaut. Wir haben deine Erklärungen aus Sicht des Hundes sehr schnell verstanden und konnten das Erlernte dank deinen klaren Anweisungen super umsetzen.

Ohne deine Hilfe wären wir nie da wo wir jetzt mit Fibi sind. Konsequent sein ist sehr wichtig für das richtige und anhaltende Erfolgserlebnis. Auch deine Tipps und Tricks sind sehr hilfreich. Wir kriegen Fibi jetzt bei Hunde-Begegnungen (oder Katzen), sehr schnell und sauber wieder unter Kontrolle.

Die Einzelstunden mit dir sind immer sehr amüsant und wir schätzen deinen Humor sehr. Die kleine Fibi dankt es dir auch!"

 

Thema: Junghund mit "Baustellen"
Team: Gennie & Cosimo Trimigliozzi mit Dempsey, portugisischer Wasserhund, 8 Monate alt

Dezember2020

Im Sommer meldete sich die englischsprachige Gennie Trimigliozzi bei uns, da sie Hilfe mit ihrem damals 17 Wochen alten Junghund Dempsey benötige. Sie hätten da «ein paar Themen», bei denen Sie Unterstützung bräuchten. Pro Cane sei ihr von einer Freundin empfohlen worden, da diese wusste, dass Shirin Scheidegger auch englisch- und französischsprachige Coachings anbietet.

 

Bei unserem ersten Treffen war schnell klar, wovon die Rede war. Dempsey war ein aufgestellter kleiner Wirbelwind, der jedoch auch ganz schön anspruchsvoll sein konnte. So hielt er beim Hundecoiffeur keine Sekunde still, frass jeden Tierkot, den er auf dem Spaziergang finden konnte, hatte starke Trennungsängste und war auch sonst in vielen Situationen nur sehr schwierig zu bändigen vor lauter Energie.

 

Wir starteten mit diversen Impulskontrollübungen, damit der kleine Wildfang lernte, auch aufregende Situationen ruhig auszuhalten. Auch wurden die Führungsqualitäten der Familie Trimigliozzi gestärkt. So lernte Dempsey, dass er sich auf Gennie und Cosimo verlassen kann und auch keinen Stress mehr haben musste, wenn sich diese mal für ein paar Meter oder in einen anderen Raum entfernten.
 

Auch stärkten wir Dempseys Frustrationstoleranz und den Fokus auf seine Menschen. In einem weiteren Schritt arbeiteten wir dann an der Leinenführung und fingen an, einen zuverlässigen Rückruf aufzubauen.

 

In jedem Training waren massive Fortschritte in Dempseys Verhalten sichtbar. Bereits nach 4 Lektionen schien der Jungspunt ein anderer Hund zu sein: Zwar hatte er nichts an seiner Energie & Lebensfreude verloren, war nun jedoch ansprech- und kontrollierbar. Auch nahm er seine Menschen am anderen Ende der Leine wahr und hatte seinen Fokus nicht mehr nur auf fressbaren Sachen und anderen Hunden.

 

Da Gennie glücklicherweise deutsch versteht, konnten sie ergänzend auch noch in unsere Junghundegruppe. Somit können sie das Erlernte aus den Einzelcoachings in der Gruppe unter erhöhter Ablenkung umsetzen und trainieren.

 

Liebe Gennie, lieber Cosimo: Ich bin unheimlich stolz auf Euch, wie konsequent und regelmässig ihr trainiert und geübt habt! Euer Dempsey hat sich in kurzer Zeit zu einem super tollen Junghund entwickelt, mit dem das Zusammenleben unheimlich viel Spass macht.

 

Gennie's und Cosimo's Feedback:

"Liebe Shirin, vielen Dank für diese unerwartete Ehre. Wir sind tatsächlich sehr stolz auf all die Fortschritte, die Dempsey in den letzten Monaten gemacht hat und dabei aber immer noch unser aufgestellter kleiner Wirbelwind geblieben ist.
Rückblickend sind wir fest davon überzeugt, dass unser Entscheid, mit Deiner Hilfe ein gutes Fundament im Umgang mit Dempsey aufzubauen, sich voll ausbezahlt hat. Die ersten Lektionen haben uns wichtige Anhaltspunkte im Umgang mit unserem Liebling vermittelt und die bald sichtbaren Fortschritte haben uns Motivation gegeben und viel Freude bereitet!

Einen ganz speziellen Dank wollen wir Dir für Deine Arbeit mit Dempsey UND uns betreffend Impulskontrolle aussprechen - auch wenn wir manchmal das Gefühl haben, dass Dempsey das Konzept schneller begriffen hat als wir..."

Thema: Leinenführigkeit nach Unfall der Hundehalterin
Team: Frau Scherrer mit Duke, Mittelschnauzer & Lexy, Riesenschnauzer

November 2020

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Es war kein guter Tag, damals im März, für die Hundehalterin Frau Scherrer. Bei einer Übung auf dem Hundeplatz kollidierte ein Hund, auf dem Weg zu seinem Halter, ungebremst mit dem Knie von Frau Scherrer, welche dabei direkt zu Boden stürzte. Viele Schmerzen, zwei Operationen wie ein Reha-Aufenthalt mit anschliessender ambulanter Physiotherapie und Krücken waren die Folge von diesem heftigen Zusammenstoss.

Zum Glück bekam Frau Scherrer in der ersten Zeit, nach der Entlassung aus der Rehaklinik, intensive Unterstützung von ihrer Tochter. Denn für Frau Scherrer war klar, dass sobald sie zuhause war, ihre beiden Hunde wieder aus der Hundepension geholt werden sollten (was dann auch geschah). 

 

Doch wie kann man, immer noch schlecht zu Fuss, mit seinen beiden temperamentvollen Hunden Spazieren gehen? Die Hunde mussten nun `per sofort` über eine mustergültige Leinenführigkeit verfügen. So fanden sie den Weg zu Pro Cane – Hundecoaching.

Eine superschnelle Lösung musste her, damit Frau Scherrer möglichst bald wieder in der Lage war, alleine mit den Hunden rausgehen zu können. Wir entschieden uns für eine ganz spezielles Kopfhalfter-System. Dieses ist so aufgebaut, dass dabei nur eine Leine verwendet werden muss (also kein `klassisches` Halti, welches zwei Leinen pro Hund benötigen würde – denn da hätten Frau Scherrer zwei Hände gefehlt 😉). Natürlich musste auch dieses Hilfsmittel zuerst zu Hause langsam und mit positivem Anreiz aufgebaut werden. Parallel begannen wir mit dem Erarbeiten einer gut funktionierenden Leinenführigkeit. Dies ist natürlich keine Sache von wenigen Tagen und so waren alle Beteiligten enorm froh darüber, dass nach kurzer Zeit die Kopfhalfter so gut aufgebaut waren, dass man diese auf den alltäglichen Spaziergängen einsetzen konnte. 

Mittlerweile können die Hilfsmittel langsam wieder abgebaut werden, denn die Leinenführigkeit bei Duke und Lexy hat sich rasant verbessert und ein Ziehen an der Leine gehört schon bald komplett der Vergangenheit an. Nur noch an kniffligen Orten bleiben die Kopfhalfter noch bis auf Weiteres im Einsatz. So zum Beispiel im Wohnquartier, in welchem es sehr viele Katzen hat, auf welche die Hunde reagieren könnten. Da geben diese Halfter noch Sicherheit.

Liebe Frau Scherrer

Viele Hundehalter würden ihre Hunde nach einem solchen Unfall in einer Hundepension unterbringen (was natürlich auch eine gute Lösung wäre). Nicht so aber Sie und ihre Familie. Die enorme Hilfe, die Sie von Ihrer Tochter erhalten haben, hat mich sehr beeindruckt. Dass Sie sich zudem sofort um ein entsprechendes Training bei einem Profi bemühten, finde ich grossartig. Sie haben, teils unter Schmerzen, die Trainings besucht und voller Engagement die Übungen zu Hause umgesetzt. Wow, ein ganz grosses Bravo für Ihren Einsatz!

 

Frau Scherrer`s Feedback:

"Lieber Herr Scheidegger. Ich danke Ihnen für Ihre grossartige Unterstützung. Sie haben mich sofort verstanden und gleich eine erste Lösung parat gehabt. Dies bereits bei unserem 1. Treffen. Ihre offene und ehrliche Art schätze ich insgeheim. Ihre Erfahrung, Geduld und Motivation umso mehr. Es ist erstaunlich wie einfühlsam Sie auf mich und die Hunde sind und ich bin sehr glücklich und stolz über unsere Fortschritte. Ich geniesse jeden Spaziergang mit Duke wie Lexy. Wir drei sind noch enger zusammengewachsen :-).

Ein ganz grosses Dankeschön an Sie. Ohne Ihre Hilfe hätten wir es nicht so weit geschafft. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und die nächsten Fortschritte!"

Thema: Rückruftraining
Team: Alena Schmitt mit Yuki (1.5-jährig), Shiba Inu

Oktober 2020

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`Selbstständig` ist das perfekte Adjektiv für einen Shiba Inu. Ich nenne diese Rasse auch liebevoll `Katzen im Hundepelz`. So ist es auch bei Yuki. Ein zuckersüsses Mädchen, welches kein Wässerchen zu trüben scheint. Ausser man ruft die junge Dame zurück. Dann, ja dann, brauchte man sehr viel Geduld. Denn Yuki sah keinen Sinn darin, sich auf Kommando zu Alena zurück zu bewegen.

In den folgenden Trainings legten wir sehr viel Wert auf hohe Motivation und setzten zur Absicherung eine Schleppleine ein. Begleitet wurde das Ganze durch tägliche Fokusübungen. Trotzdem erreichten wir die gesetzten Zwischenziele nur sehr zögerlich. Da Yuki zuhause gebarft wurde (B.A.R.F bedeutet: `Biologisch artgerechte Rohfütterung`), liess sich die clevere Dame jedoch draussen von einem `popligen` Guddi nicht begeistern. Das musste (vorübergehend) umgestellt werden. Ich glaube ganz fest, dass diese Umstellung für Alena schlimmer war als für Yuki 😉. Genau diese Änderung war es aber dann, welche den Durchbruch brachte. Plötzlich war ein Stück Wurst `der Hit`, wenn es zu Hause nur langweiliges Trockenfutter gab. 

Staunend durfte ich in der letzten Stunde miterleben, wie Yuki, selbst unter kleinen Ablenkungen, beim Ertönen des Zauberwortes sofort zu Alena zurückgerannt kam. Wow! 

Natürlich wird Yuki immer noch über eine Schleppleine abgesichert. Dies wird auch bestimmt noch ein paar Monate so bleiben. Aber dann wird der grosse Tag kommen und dieses Hilfsmittel kann langsam und stufenweise abgebaut

werden.

Liebe Alena. Die vorübergehende Umstellung der Fütterung hat dich sehr viel Überwindung gekostet – trotzdem hast du dich dazu überwunden. Und nun, schau dir den Erfolg an! Herrlich! Deine kleine Yuki ist ein Schatz und ich weiss, es ist gelegentlich nicht ganz einfach, konsequent zu sein. Doch du packst das und wirst dein Ziel erreichen: einen Waldspaziergang mit deinem Shiba unternehmen – welcher zurückkommt, wenn DU es willst 😉.

 

Alena`s Feedback:

"Lieber Alain. Wenn man sich für einen Shiba Inu entscheidet, weiß man vorher, dass die Erziehung alles andere als leicht wird. Dennoch kann bei den täglichen Spaziergängen schon mal Frust aufkommen. Als ich mit Yuki vor 8 Monaten zu dir kam, konntest du mir mit deiner jahrelangen Erfahrung neue Ansätze und Motivation in Sachen Rückruf und Aufmerksamkeit schenken. Es ist wunderschön zu sehen, dass sich das tägliche Training nun bezahlt macht und Yuki und ich inzwischen ein echtes Hund-Mensch-Team sind. Mit deiner Unterstützung werden wir auch weiterhin auf unser Ziel hinarbeiten, eines Tages ganz ohne Leine spazieren zu gehen. Vielen Dank für alles!"

Thema: Kind & Hund
Team: Sara mit Sintra (8 Monate alt), Labrador-Mix

September 2020

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Sintra, der 5 Monate alte Labrador-Mix aus dem Tierschutz in Spanien war unheimlich süss, zutraulich und liebevoll. Ein Traumhund. Bis auf den Moment, als Kinder einen Raum betraten. Dann rastete Sintra völlig aus; bellte, knurrte, rannte vor und zurück und machte teilweise auch Schnappbewegungen in Richtung der Kinder.

Sara, die neue Besitzerin, war also am Ende mit ihren Nerven. In ihrer Familie gab es nämlich ausser dem neuen Vierbeiner noch 2 Mädchen (5 und 8 Jahre alt). Das jüngere der beiden, Zoë, hatte derart Panik vor diesem ausrastenden Hund, dass sie sich kaum noch aus dem Zimmer traute und weinte, wenn sie das neue Familienmitglied nur schon bellen hörte.  

Was sollte Sara also machen? Sie liebte das kleine Fellbündel zwar bereits, konnte aber auch nicht mitansehen, wie sehr ihre Kinder unter der Situation litten. Dazu kam die Angst, dass Sintra allenfalls doch einmal ein Kind schnappen könnte.
Am Impftermin beim Tierarzt klagte sie ihr Leid. Was sollte sie mit dem Hund tun? Zurückgeben? Der Tierarzt war jedoch so von Sintra’s Wesen begeistert, dass er Sara riet, zuerst bei Pro Cane um Hilfe zu fragen. Vielleicht könnte man dieses Problem ja in den Griff kriegen.

Kurze Zeit später kam Shirin zur Anamnese an den Wohnort der Familie. Das Verhalten von Sintra war heftig; die Hündin war völlig in ihrer Angstaggression verstrickt.
In der Folge wurden diverse Sofortmassnahmen ergriffen, unter anderem erhielt Sintra eine Boxe im Wohnzimmer, in welche sie sich zurückziehen konnte und «sicher» war. Die Kinder machten diverse, schlau aufgebaute Annäherungsversuche an die Hündin, damit diese langsam Vertrauen gewinnen konnte. Und zu guter Letzt wurden die Führungsqualitäten von Sara gestärkt, damit Sintra sich jederzeit auf ihr Frauchen verlassen konnte und wusste, dass diese alles im Griff hat und es keinen Grund zur Panik gab.
Mit viel Geduld, Übung und den verschiedenen Massnahmen verbesserte sich Sintras Verhalten von Tag zu Tag. Auch die beiden Kinder, besonders die 5 jährige Zoë, fassten so langsam auch wieder Vertrauen in den Hund und legten ihre Angst allmählich ab.

Nun, 3 Monate später, ist Sintra zu einem verlässlichen Familienmitglied herangewachsen. Sie liebt ihre Kinder und diese lieben sie. Das gemeinsame Leben macht Spass und ist entspannt. Genau so, wie es sein soll!

Sara; es ist nicht selbstverständlich, dass Du diese Arbeit auf Dich genommen hast. Mit viel Engagement, Geduld und Zuversicht konntest Du Kinder & Hund zusammenfinden lassen. Euch Zuzuschauen ist eine Freude; Sintra ist ein ganz toller Hund und ihr seid eine tolle Familie! Wir sind stolz auf Euch! 


Sara`s Feedback:

​"Ich möchte mich bei Dir, Shirin, ganz herzlich bedanken. Ich war zu dem Zeitpunkt wirklich sehr verzweifelt und in der Zwickmühle zwischen Kindern und Hund. Als Mutter und Tierliebhaberin war das keine einfache Situation. Dank deiner schnellen und kompetenten Unterstützung, fanden wir Lösungsansätze um an der Angstagression von Sintra gegenüber den Kindern zu arbeiten. Heute sind meine Kinder und Sintra beste Freunde und wir sind super happy mit unserem Familienzuwachs."

Thema: Tanao soll ohne `sein Rudel` zum Tierarzt können
Team: Dominic Holowka mit Tanao (3,5 jährig), Deutsche Dogge

August 2020

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Tanao`s früheres Leben war leider gar nicht rosig. Doch glücklicherweise darf er nun seit 1,5 Jahren bei Dominic leben – ein absoluter Glücksgriff für den sanften Riesen. Doch die Vergangenheit hinterliess tiefe Narben auf seiner Seele. Unsicher und ängstlich reagierte er auf neue Situationen. Sicherheit gaben und geben ihm vor allem Indy und Aloha, die beiden Doggen-Ladies im Haushalt. Alleine traute sich Tanao damals kaum vor die Tür. Ein Einsteigen ins Auto, ein Solo-Spaziergang, oder gar ein Besuch beim Tierarzt waren absolut undenkbar. Und genau da lag das Problem. Wie bekomme ich ein `Doggen Leichtgewicht` alleine ins Auto und zum Arzt, wenn dieses sich sträubt? Genau: Absolut unmöglich!

Wir starteten in ganz kleinen Schritten und ich muss zugeben, ich hatte zu Beginn meine Zweifel, ob wir das gesetzte Ziel mit Tanao erreichen würden. Seine Fütterung wurde in der Folge in den Garten verlegt. Zuerst nur einen Meter weg von der Haustüre – das reichte – und bereitete dem grossen Jungen bereits einige Mühe. Doch er schaffte es! So wurde die Distanz immer weiter vergrössert. Dominic zeigte grössten Einsatz und enorme Geduld. Nach vielen Wochen Training stieg Tanao sogar selber ins Auto und wir konnten die ersten vorsichtigen kurzen Spaziergänge mit ihm absolvieren. Tanao war dabei aber noch alles andere als entspannt unterwegs. Für ein Schnuppern am Wegesrand oder ein bisschen Markieren fehlten ihm in dieser Situation noch die Ressourcen. Doch auch das änderte sich wenig später. Dann kam der grosse Tag. Der erste Solo-Besuch beim Tierarzt. Die Praxis Mahncke in Giebenach unterstützte uns bei unserem Vorhaben nach Leibeskräften. Und siehe da, der `halbe Hund` war bereits in der Praxis, als Tanao in der Ferne einen Staubsauger hörte… und das war`s. Zurück auf Start. Nach einer Pause vor der Eingangstür ein neuer Versuch. Doch niemals mit Druck! Hochsensibel wie Tanao ist, legt er sich dann sofort hin und blockiert komplett – dann geht nichts mehr. Also immer mit viel `Fingerspitzengefühl`. Doch für diesen Tag sollte es genug sein.

Zwei Wochen später dann der Erfolg! Geschafft! Der `ganze` Tanao stand in der Praxis – zwar nur ganz kurz – aber immerhin. Nun heisst es: Training, Training, Training… Mit Geduld und Verständnis für die angeschlagene Psyche des grossen Buben. Er schafft das!

Lieber Dominic, mit deiner ruhigen und verständnisvollen Art wirst du mit Tanao noch viel erreichen können. Es ist ein absoluter Glücksgriff für den sanften Riesen, dass du ihm zur Seite stehst. Danke für deinen unermüdlichen Einsatz!

Animal`s Soul

Dominic ist Präsident des gemeinnützigen Vereins `Animal`s Soul`. Im Jahr 2018 gegründet, kümmert sich der Verein besonders um misshandelte, gequälte und vernachlässigte Tiere. Weitere Informationen finden sie hier: https://www.animalssoul.ch/

Dominic`s Feedback:

"Lieber Alain. Das Training mit Dir war echt super! Nun kann ich mit Tanao ganz alleine wunderschöne Spaziergänge im Wald unternehmen. Es könnte aktuell nicht besser laufen. Vielen Dank dafür!"

Thema: Entspanntes Fischen mit Hund
Team: Jasmin & Luca De Vita mit Danny (2 jährig), Mix

Juli 2020

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Eigentlich wäre das Fischen ja eine sehr ruhige Angelegenheit, schon fast meditativ. Eingebunden in die wundervolle Natur, kann man seine Gedanken schweifen lassen. Dabei wird man stehts von seinem treuen 4-beinigen Freund begleitet.  Herrlich, diese gemeinsame Zeit! So viel zur Theorie. Denn mit Danny war es weder entspannt noch ruhig. Immer wenn der Köder ausgeworfen wurde, oder ein Fisch anbiss und der Bewegungssensor an der Angel sich mit einem Piepsen meldete, so raste Danny auf das Unding zu und bellte nach Leibeskräften. Seine Aufregung war immens! `Nein`, `Sitz`, `Aus` und weitere Anordnungen von Luca zeigten da keinerlei Wirkung. Danny wollte `krawallisieren` und niemand konnte ihn stoppen. So machte es wirklich keinen Spass, ihn bei dieser Freizeitaktivität dabei zu haben.

Wir versuchten in der Folge für Danny ein Alternativ-Verhalten aufzubauen, ihn abzulenken und anderes. Doch waren diese Versuche leider nur von wenig Erfolg gekrönt. So erarbeiteten wir für ihn eine bessere Impulskontrolle und Frustrationstoleranz. Dies half schon viel. Doch erst mit der Einführung eines Abbruchsignals kehrte Ruhe ein. Plötzlich war Danny wie ausgewechselt. Er legte sich hin, war entspannt und auch wenn der Bewegungssensor sich wieder mit einem Pipsen meldete, blieb Danny einfach ruhig liegen. Endlich war das Fischen wieder so wie es sein sollte – entspannend! Und das Beste war: Danny durfte wieder jedesmal mit dabei sein.

Liebe Jasmin, lieber Luca. Es ist wunderschön zu sehen, wie Danny nun entspannt beim Fischen dabei sein kann. Erholung pur für Hund und Mensch. Gerade in der heutigen, hektischen Zeit ein äusserst kostbares Gut, welches es zu schätzen gilt.

 

Jasmin`s & Luca`s Feedback:

 

"Lieber Alain. Danny ist unser erster Hund. Unsere Vorstellung war wirklich romantisch, erholsam und entspannt wenn wir ans Leben mit Hund dachten. Natürlich wussten wir auch, dass es eine grosse Aufgabe sein wird, dieses Geschöpf zu erziehen. 

 

Aber nach fast 2 Jahren und vielen vergeblichen Versuchen, dachten wir: `aus Danny wird leider nie ein Hund, der zum Angeln mitgenommen werden kann`! 

 

Doch mit deinem super Coaching ist er nun wie ausgewechselt, er ist entspannt und es macht mit ihm so richtig Spass:-) 

 

Vielen Herzlichen Dank für deine Arbeit mit/an uns".

Thema: Hundebegegnungen und Leinenführigkeit
Team: Renée Galbraith mit Amaroo (3 jährig), Australian Cattle Dog

Mai 2020

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`Im Zweifelsfalle immer nach vorne preschen!`

Amaroo`s Strategie bei Hundebegegnungen führte immer wieder zu sehr unentspannten Spaziergängen. Also suchte sich Renée Hilfe bei Pro Cane.

Beim ersten Treffen galt es, herauszufinden wie der junge Mann genau `tickt`. Amaroo ist ein cleveres Kerlchen mit viel Energie. Sein Nervenkostüm ist dabei aber nicht immer das beste und er zeigt situativ einige Unsicherheiten. Dazu kommt, dass er sich gelegentlich über Artgenossen enorm aufregen kann. Eine nicht ganz einfache Kombination im Alltag.

So starteten wir mit unserem bewährten Mehrstufen-Programm `MFK`. Amaroo brauchte mehr Sicherheit von Renée in diesen für ihn sehr stressigen Situationen. Ebenso musste an der Kontrolle gearbeitet werden. Dazu setzten wir für einige Zeit ein Halti ein. Dieses musste natürlich zuerst in entspannen Augenblicken und mit viel Geduld (und Guddies 😉) aufgebaut werden.  Als `Werkzeug` für die Hundebegegnungen wählten wir die Gegenkonditionierung und passten diese, unseren Bedürfnissen entsprechend, an. Doch das Wichtigste war (und das hatte nichts mit Amaroo zu tun), dass Renée wieder Vertrauen fasste in ihre Qualitäten als Hundeführerin. Zu oft schon war sie in solchen Hunde-Situationen im Alltag gescheitert. Zu sehr wurde sie dadurch verunsichert und immer mehr Zweifel hatte sie, dass sie dieser Aufgabe gewachsen sei. Natürlich blieben die Unsicherheiten von Renée von Amaroo nicht unentdeckt und trugen einen grossen Teil dazu bei, dass Hundebegegnungen aus dem Ruder liefen. Durch viele Gespräche und Übungen, bei denen Renée immer wieder Erfolge verzeichnen konnte, fasste sie wieder Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten und man konnte förmlich zusehen, wie die beiden immer mehr zu einem Team verschmolzen. Ein Team, bei dem jeder seine klar definierte Aufgabe hatte und sich auf den anderen verlassen konnte. 

Wenn mich Renée nun bei unseren Treffen zu Beginn der Stunde anstrahlt und von ihren vielen Erfolgen im Alltag erzählt, dann könnte ich ihr vor Freude um den Hals fallen. In solchen Momenten liebe ich meinen Beruf als Hundetrainer ganz besonders. Denn es ist mehr als nur ein Beruf – es ist eine Berufung!

Liebe Renée. Du hast in den letzten Monaten sehr hart an dir gearbeitet und darfst unglaublich stolz auf das Erreichte sein. Nun seid ihr ein Team! Bravo!

 

Renée’s Feedback:

«Lieber Alain, mit Deiner einfühlsamen Art und Deinem tiefgründigen Verständnis für Mensch und Hund hast Du mir das wertvollste, nämlich mein Selbstvertrauen im Umgang mit Amaroo zurückgegeben. Dank Dir und Deiner professionellen Unterstützung gelingt es mir, jeder Situation mit Sicherheit und Gelassenheit zu begegnen und sie zu meistern. Amaroo und ich geniessen unsere unbeschwerten Spaziergänge riesig! Ich danke Dir von ganzem Herzen und freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit! «

Thema: Unterstützung mit Welpen zu Zeiten von Corona
Team: Maja mit Alma (20 Wochen), Dackel

Mai 2020

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Ende Februar meldete sich Maja bei uns, da sie Unterstützung mit ihrem 10 Wochen alten Dackelwelpen «Alma» benötigte. Wenige Tage später besuchte Shirin Scheidegger Maja und ihr süsses Mädchen bei ihr zu Hause.

Schnell wurde klar, dass Alma aufgrund vieler Unsicherheiten (insbesondere draussen, in der aus ihrer Sicht oft angsteinflössenden Stadt) besondere Aufmerksamkeit brauchte.

Des Weiteren brachte die überschäumende Energie des flippigen Dackelwelpens Maja teilweise an ihre Grenzen. Wie konnten diese «Partygelüste» des kleinen Duracell-Häschens nur in die richtigen Bahnen gelenkt werden?

Nach 2 Terminen vor Ort kam uns leider der Corona-Lockdown dazwischen. Ab sofort waren durch das BLV sämtliche Hundetrainings verboten worden.
Doch Maja wollte sich nicht unterkriegen lassen. Mit regelmässigen Telefonaten stellten wir sicher, dass wir sie und ihre süsse kleine Dackeldame trotzdem bestmöglich unterstützen konnten. So sendete Maja uns Videos von Alma, die ihr Verhalten zeigten und wir besprachen das weitere Vorgehen jeweils telefonisch. Auch erstellten wir Videos mit unseren eigenen Hunden, um Maja einige Anschauungsbeispiele bieten zu können.

Durch Maja wurde das Erlernte engagiert umgesetzt und die Tipps konsequent befolgt – so zeigte sich schon bald eine Besserung der Situation; Maja und Alma begannen, als Team zusammenzuwachsen. Die Ängste von Alma sind zwar noch immer nicht ganz verschwunden, aber Maja weiss, wie sie ihre kleine Maus bestmöglich unterstützen kann.
 

Wir bewundern Dich, Maja für Deinen Durchhaltewillen in einer aussergewöhnlichen Zeit, die an uns alle sehr hohe emotionale Anforderungen stellt. Welpen geben einem sehr viel – kosten aber auch einiges an Energie und Nerven (insbesondere in der Nacht, wenn der Schlaf immer wieder für eine Pipi-Pause des Zwergs unterbrochen werden muss oder dieser gerade seine «welpischen 5 Minuten» hat).

Maja, Du meisterst  diese schwierige Zeit wahnsinnig gut– wir sind stolz auf Dich! Mach weiter so!

 

Maja’s Feedback:

«Dackel Alma kam mit 10 Wochen im Februar zu mir. Mein erster eigener Hund. 

 Auf Empfehlung von Almas Tierärztin habe ich Shirin und Alain Scheidegger kontaktiert und sehr schnell einen Termin bei Shirin bekommen. Shirin kam zu uns nach Hause und machte eine sorgfältige Anamnese. Sie half mir, Almas Verhalten besser zu verstehen und darauf zu reagieren.

Liebe Shirin, ich wirklich froh, mit Dir eine erfahrene Hundeexpertin an meiner Seite zu haben und bin Dir von Herzen dankbar! Du hast uns mit Deiner Kompetenz und Ruhe schon super unterstützt. Ich freue mich auf weitere Treffen mit Dir! «

Thema: Louise muss ihre Familie wieder verlassen
Team: Eveline mit Louise, Mischling, 14 kg, (ca. 13 Monate alt)

April 2020

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Louise war zwei Wochen zuvor bei Eveline`s Familie eingezogen. Die junge Hündin kam aus Italien - über ihre Vorgeschichte war kaum etwas bekannt. Sie wurde mit ihrer Schwester zusammen auf der Strasse gefunden. Da das Einleben in der neuen Umgebung für Louise sehr schwierig war, wandte sich die Familie an Pro Cane.

Vor Ort erzählte Eveline von den Geschehnissen. Louise wurde in einem Lieferwagen, zusammen mit vielen anderen Hunden, nach Mailand gebracht. Gemäss Chauffeur dauerte die Reise über 13 Stunden. Der Mann machte einen gereizten Eindruck als er, sehr unsanft, Louise aus ihrer Transportbox nehmen wollte. Die Kleine hatte solche Angst, dass sie nach dem Mann biss. Dieser wurde wütend und überliess diese Aufgabe daraufhin einfach Eveline. Mit viel Geduld schaffte sie es dann auch und konnte die total verängstigte Louise nach Hause bringen. Dort verkroch sich Louise sogleich in ihrer Box und wollte diese auch nicht mehr verlassen; weder zum Essen noch um sich draussen zu versäubern. Eveline musste viel Geschick beweisen, damit die Kleine ein wenig Vertrauen in sie fasste. Vor den anderen Familienmitgliedern, dem Ehemann und den beiden Kindern, machte Louise einen grossen Bogen. Kamen ihr diese zu nahe, so knurrte sie, oder schnappte sogar nach ihnen. Wie sollte das nun weitergehen? Wir führten ein langes Gespräch und analysierten die Fakten. Sprachen über Bedürfnisse von Hund und Mensch, über Zukunftspläne und Vorstellungen. Ich zeigte mögliche Trainings- und Therapie-Ansätze auf. Die Familie von Eveline verhielt sich im Umgang mit Louise absolut vorbildlich. Doch es bedurfte dauernder Management-Massnahmen, damit es nie zu einem unkontrollierten und somit potentiell gefährlichen Zusammentreffen zwischen der Hündin und dem jüngsten Kind (1,5 jährig) kam. Dies führte zu Stress auf allen Seiten, denn man trägt als Eltern die Verantwortungen für den neuen Hund UND die eigenen Kinder. Ein Beissvorfall wäre da unverzeihlich. Natürlich informierte sich Eveline im Vorfeld, ob Louise `kindertauglich` sei. Man sagte ihr daraufhin `man gehe davon aus`. Diese Situation war für Mensch und Tier höchst belastend. Louise kam auch nach diesen zwei Wochen erst aus der Box, wenn Eveline alleine im Raum war. Sobald ihr Mann oder die Kinder in die Nähe kamen, zog sie sich wieder zurück und knurrte bei deren Annäherung – Stress pur! Auch draussen war es für Louise massiv stressig. Autos, Hundebegegnungen und Geräusche versetzten die Kleine rasch in Panik.

Wie sollte es nun weitergehen? Die Kinder möchten ja irgendwann auch wieder ihre FreundeInnen mit nach Hause bringen. Man wollte gemeinsame Ausflüge machen, Besuch empfangen. Louise sollte auch gelegentlich von Evelines Mutter betreut werden. Sie sollte sich wohl und geborgen fühlen in ihrer neuen Familie – das war das Ziel. Nun war genau das Gegenteil der Fall und es sah nicht so aus, als würde sich dies in naher Zukunft (oder vielleicht sogar niemals) ändern.

So beschlossen wir, dass Eveline die Organisation kontaktiert, um für die Kleine einen neuen Platz zu finden. Solche Entscheidungen fallen nie leicht und machen traurig – doch leider gibt es im Leben nicht für alles ein Happyend.
 

Als die Organisation Tage darauf Louise abholte, wurde Eveline bezichtigt, alles falsch gemacht zu haben und nur wegen ihr sei der Hund jetzt so verstört. Auch an den folgenden Tagen wurde Eveline mit Anrufen und Nachrichten bombardiert und es hagelte Anschuldigungen und böse Worte. Eveline und ihre Familie waren am Boden zerstört. Als wäre die Situation nicht schon belastend genug, wurden sie nun noch auf diese Art und Weise angegriffen. Leider gibt es in dieser Branche auch schwarze Schafe.

Louise kam zwischenzeitlich in eine neue Familie. Leider scheint es dort auch nicht zu funktionieren. Die Kleine lässt sich auch dort nur von einer Person anfassen und zieht sich zurück. Vielleicht muss sie wieder zurück nach Italien. Wir wissen es nicht. Aber wir hoffen ganz fest, dass Louise doch noch einen Lebensplatz finden darf. Ohne Stress und Angst. Vielleicht bei einer Einzelperson auf dem Land.

Liebe Eveline. Ihr habt euch richtig entschieden. Es geht nicht darum auf Biegen und Brechen an einem Entscheid festzuhalten. Das hat nichts mit Tierliebe zu tun. Liebe zum Tier kann auch bedeuten, dass man sich gegen das Tier entscheidet, denn seine Bedürfnisse sind ebenso wichtig wie die eigenen. Alles andere wäre egoistisch. Wenn ein Mensch-Hund-Team nicht zusammenpasst, dann sollte man sich nach einem geeigneteren Platz für seinen Liebling umsehen. Das ist ehrlich und mutig. Denn manchmal heisst lieben auch Loslassen können. Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft!

 

Eveline`s Feedback:

"Nachdem wir unseren 12-jährigen Flatcoated Retriever vergangenen August über die Regenbogenbrücke ziehen lassen mussten, fehlte ein Hund in der Familie.

Wir entschieden uns, einem Strassenhund ein schönes neues Zuhause zu schenken. Auf der Suche nach einem passenden Hund stiessen wir auf Louise und ich verliebte mich sogleich in Ihr Bild. Auch der Beschrieb zur Hündin liess nur Gutes heissen. Sogleich wurde das Bewerbungsformular ausgefüllt und gleichentags telefonierte ich bereits mit der Vermittlerin in Italien. Nach diversen langen Gesprächen mit der Vermittlerin und unzähligen schlaflosen Nächten mit den Gedanken das richtige zu tun, entschlossen wir uns Louise zu adoptieren.

 

Jetzt ging alles ganz schnell. Wir fuhren mit riesiger Vorfreude nach Mailand um Louise, welche von Süditalien bis nach Mailand transportiert wurde auf dem vereinbarten Parkplatz abzuholen.

Leider verlief die Übergabe, so wie bereits Alain geschrieben hat, nicht sehr glücklich ab.

Die ersten Tage zu Hause war Louise sehr ängstlich und doch liess sie sich vorsichtig anfassen. Später erklärte mir Alain, dass die Hunde teilweise die ersten Tage wie in einer Schockstarre sind und alles über sich ergehen lassen. Doch nach nur 5 Tagen änderte sich ihr Verhalten um 180 Grad. Sie liess sich nur noch von mir anfassen und füttern und nur wenn ich alleine mit ihr war. Weder mein Mann noch meine Kinder konnten jetzt mehr in ihre Nähe ohne dass sie angeknurrt, ja sogar Zähne fletschend zurecht gewiesen wurden. Abends wenn alle im Bett waren und ich mit Louise alleine, war sie anhänglich und verschmust.

 

Wie sollte es jedoch weitergehen? Ihr ängstlich aggressives Verhalten zum Rest meiner Familie wurde immer stärker.

 

Bei unserem Hilferuf war sich Alain offensichtlich der Ernst der Lage und einem sofortigen Handeln bewusst. Nur wenige Tage später kam Alain uns bereits besuchen.

 

Lieber Alain

In einem sehr langen und intensiven Gespräch konntest Du uns das Handeln und die natürliche Intuition eines Hundes und der damit verbundenen Risiken logisch und aufschlussreich vermitteln.

Durch Deine ruhige, geduldige und ehrliche Art konntest Du uns dabei die Schuldgefühle nehmen nicht als „Versager“ dazustehen. Deine Begründung und Deine Einschätzung der Lage und nicht eine Erzwingung einer Lösung liess uns noch Luft für Überlegungen für die weitere Vorgehensweise.

Deine Begründungen und die damit verbundenen Risiken für unsere Familie konnten unseren Eindruck nur bestätigen. Folglich liess dies nur eine Handhabe zu, uns von Louise zu trennen, auch wenn uns dies noch so schwer fiel.

Auch die darauffolgenden Tage fandest Du immer ein offenes Ohr für mich, Du hast mich mit Deinen Worten weiter bestärkt den richtigen Schritt getan zu haben und Deine tröstenden Worte halfen mir durch die schweren Tage nach der Abgabe von Louise.

 

Wir haben zum Wohle von Louise gehandelt, denn sie war bei uns mit ihrem sehr ängstlichen und unsicheren Wesen einfach überfordert. Wir denken noch sehr oft an sie und vermissen sie trotz allem.

 

Für Deine wertvolle Unterstützung möchten wir uns nochmals von ganzem Herzen bedanken.

Wir wünschen Dir und Deinem Team alles Liebe".

Thema: Leinenführigkeit

Team: Ursi & Georg Koch Dürring mit Enya, Labrador-Mix, (1 Jährig)

März 2020

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`Auf die Plätze, fertig, los`! So kam mir Enya beim ersten gemeinsamen Spaziergang vor. Zu spannend war das Leben, als das sie sich um ihren Menschen am Ende der Leine hätte kümmern wollen. Ursi und Georg hatten es wahrlich nicht einfach, mit dem jungen Power-Labi mitzuhalten. Ansprechbarkeit? Fokus? Fehlanzeige! Die süsse Enya hatte andere Pläne. Da ein solches Zerren und Ziehen an der Leine mit der Zeit zu Schmerzen in Schultern und Armen führte, musste rasch eine Entlastung gefunden werden. So entschlossen wir uns zum Aufbau eines Hilfsmittels in Form eines speziellen Kopfhalfters. Dies entlastete die Spaziergänge innert kurzer Zeit. Parallel dazu starteten wir mit einem Aufbautraining bezüglich Fokus. Mit gezielten Übungen schafften wir es, dass Enya ihren Menschen draussen immer mehr Aufmerksamkeit schenkte und sich (auch an der Leine) zusammen mit ihnen über die Erfolge freuen konnte. Natürlich wurde dann auch noch `die gute alte Leinenführigkeit ` trainiert - dies war nach einer solch soliden Vorarbeit aber eine kleine Sache.

Wenn man heute Ursi und Georg mit Enya durch den Wald spazieren sieht, kann man sich nicht mehr vorstellen, wie das Ganze noch vor einem halben Jahr ausgesehen hatte. Denn nun macht die gemeinsame Zeit Hund UND Mensch Spass! Ach ja, das Kopfhalfter ist nun natürlich auch nicht mehr nötig.

Liebe Ursi, lieber Georg. Einfach grandios, was ihr in den letzten Monaten alles mit Enya erreicht habt – und das natürlich nicht nur in Bezug auf die Leinenführigkeit. Ich bin begeistert!

 

Ursi`s & Georg`s Feedback:

"Mit dem Einzug von Enya war es um unsere Ruhe geschehen! «Enya» steht für alles Wilde, Lebendige, Feurige im Keltischen. Wie passend! Sie lebte frei nach Pippi Langstrumpfs Motto: ich mache mir die Welt so wie sie mir gefällt! Deine Worte bei unserer ersten Begegnung waren: alles im grünen Bereich! Dies liess uns hoffen.

Nach monatelanger Arbeit zeigen sich nun grosse Erfolge und es fängt richtig, richtig an Spass zu machen. Auch erhalten wir unterwegs viele Komplimente von Menschen, die unsere Anfänge erlebten.

Lieber Alain, Du hast uns stets geduldig und hoch kompetent unseren Zielen näher gebracht und an uns als « Team » immer geglaubt. DANKE!"

Thema: Auslastung durch Spürhunde-Training

Team: Kristina & Gabor mit Pelops, Pointer-Mix, (ca. 2,5 jährig)
Februar 2020

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Pelops wurde als junger Hund in Griechenland am Strand aufgefunden. Über seine Vorgeschichte ist nichts bekannt.

Schnell war Kristina & Gabor klar, dass Pelops eine enorme Jagdpassion besass; denn wo Pointer drauf steht, ist auch Pointer drinn 😉. Draussen war er sehr schlecht ansprechbar und natürlich dauernd mit seiner Nase `am Arbeiten`. Warum also diese Leidenschaft nicht schlauer und vor allem zielgerichteter einsetzen? So begann Pelops sein Training in unserer Spürhunde-Gruppe in Birsfelden.

Der Einstieg fiel ihm dabei nicht leicht. «Einen Hasen jagen – sofort! Aber meine Nase an ein Feuerzeug halten und dabei verharren? So doof!» Pelops brauchte einige Trainings, um den Sinn dahinter zu sehen. Auch fiel es ihm schwer, sich auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren und den Anweisungen seiner Menschen zu folgen. Aber mit jedem Training ging es ein bisschen besser und man konnte sehen, wie das Mensch-Hund-Team immer enger zusammenarbeitete und sich über die erzielten Erfolge gemeinsam freuen konnte. Diese Entwicklung erfüllt uns als Trainer immer wieder mit grosser Freude (und Stolz!). Was gibt es Schöneres zu sehen, als diese wortlose Kommunikation – dieses gemeinsame Erreichen eines Zieles und die Freude über kleinste Erfolge? Genau so soll es sein – ein freudiges Miteinander, ein Vertrauen in die Fähigkeiten des anderen – so bilden sich unzertrennliche Banden zwischen Mensch und Hund.

Pelops ist mittlerweile schon ein richtiger Profi und als Trainer muss ich immer kompliziertere Verstecke ausdenken, um ihn noch an seine Grenzen zu bringen. Konzentriert und fokussiert arbeitet er sich durch die Suchanlagen, bis er seinen Gegenstand aufgespürt hat und seinen Treffer durch verharren an diesem Ort anzeigt. Ein richtiger Pointer eben! Und nach dem Training liegt Pelops dann erschöpft und zufrieden zu Hause in seinem Bettchen und träumt von seinem Feuerzeug… (oder vielleicht doch von einem Hasen? 😉). 

Kristina & Gabor, ihr habt in den letzten Monaten tolle Arbeit geleistet – darauf dürft ihr zurecht stolz sein. Pelops darf nun ganz legal `jagen` - und das erst noch zusammen mit euch! Weiter so!

 

Kristina`s & Gabor`s Feedback:

"Wir sind enorm stolz auf unser kleines Energiebündel. Durch das Spürhunde-Training hat Pelops gelernt, dass er unserer Einschätzung vertrauen kann und wir ihm helfen, zum Erfolg (also zum Superleckerli) zu kommen. Er ist inzwischen kaum noch zu stoppen, sobald wir die Trainingshalle in Birsfelden betreten. Wir sind von Herzen froh, dass wir auf Alain und Pro Cane gestossen sind. Seine Kompetenz und liebevolle Autorität mit Hunden ist beeindruckend und wir konnten sehr viel lernen. Er nimmt seine Schützlinge bei der Hand und begleitet Mensch und Hund Schritt für Schritt in individuellem Tempo. Danke, Alain! So können selbst wir als Ersthundebesitzer einen Jagdhund glücklich machen."

`Auf sie mit Gebrüll`! - Thema: Leinenaggression

Team: Yvonne Wittwer mit Ice (7 Monate), Mudi

Januar 2020

Team Des Monats Januar 2020 Hundecoachin
Team Des Monats Januar 2020 Hundecoachin

Nach einem ganz schlechten Erlebnis im eigenen Garten sagte sich Ice: `Angriff ist die beste Verteidigung`! Das diese Einstellung bei den täglichen Spaziergängen nicht sehr angenehm ist, kann sich jeder Hundehalter / Hundehalterin wohl lebhaft vorstellen. Da Yvonne viel Erfahrung mit Hunden mitbrachte, wusste sie, dass sie dieses Problem möglichst rasch angehen musste – bevor sich das Verhalten bei Ice zu sehr festigte. Leider zeigte sich Ice in Begegnungen mit anderen Hunden absolut nicht ansprechbar. Selbst das Erblicken eines Hundes auf seeehr grosse Distanz (oder etwas, was Ähnlichkeit mit einem solchen hatte) führte zu massivem Bellen und `in-die-Leine-knallen`. Futter? Spielzeug? Um- oder Ablenken? Fehlanzeige! Erst mit dem Anwenden eines Abbruchsignals stoppte Ice sein Verhalten. Plötzlich stand er lieber `in die 2.Reihe` und suchte den Schutz bei Yvonne. Nun konnte wieder mit Futter gearbeitet werden.

Yvonne besucht nun regelmässig unsere Sozialtrainings-Gruppe für Angsthasen & Pöbler. Dort kann sie mit Ice das Erlernte in einem geschützten Umfeld anwenden. Ihre wiedergewonnene Sicherheit hilft dabei natürlich auch Ice. Mittlerweile laufen die beiden ganz entspannt an anderen Hunden vorbei. Und wenn sich Ice dann doch einmal unwohl fühlt, dann sucht er den Schutz bei Yvonne – denn er weiss nun: `die hat`s im Griff`! Yvonne & Ice, was für ein tolles Team! Bravo!

 

Yvonne`s Feedback:

"Nachdem Alain als erstes eine ausführliche Anamnese erstellt hat und das Problem praktisch beobachtet und mit mir besprochen hat, wusste ich, dass ich beim richtigen Trainier bin. Wir sind dann direkt in die SAP-Gruppe gegangen und konnten dort das Problem in einem geschützten Rahmen angehen. Ice hat das Training sehr gut angenommen und wir beide können es mit jedem Training auch festigen. Es macht mir richtig Spass mit Ice zu arbeiten! Wir sind soweit, dass wir jeden Tag weitere Erfolge haben und nun entspannt an Hunden vorbei gehen können.

Alain ist ein sehr professioneller, ruhiger und sehr verständnisvoller Trainier, der sich ab jedem noch so kleinen Erfolg mit dem Hundehalter richtig freuen kann!

Ich sage ein riesengrosses Dankeschön! Alain, du bist für mich nicht der Trainer des Monats, sondern Trainer des Jahres"!!

 

`Lauf Aslan, lauf!` - Thema: Rückruftraining

Team: Jens & Sara Bürgin mit Aslan (14.5 Monate), Husky

Dezember 2019

Dezember 2019
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`Lauf Aslan, lauf – doch er kommt nicht mehr zurück`! Ich musste laut lachen, als ich vor einigen Monaten ein Mail mit diesem Betreff erhielt. Aslan, der junge Husky, sah absolut keinen Sinn darin, zurückzukommen wenn man das wünschte. Zu spannend war das Leben und es bot massenhaft Ablenkungen für den sympathischen jungen Rüden

Die gemeinsamen Trainings stellten uns immer wieder vor neue Herausforderungen, denn der Jungspund hatte jeweils tausend Flausen im Kopf. Jens und Sarah brauchten (oder besser gesagt: brauchen) Geduld – viel Geduld. Doch mit verschiedenen Anpassungen im Alltag und einem schrittweisen, gezielten Training erreichten sie alle bisher gesetzten Zwischenziele.

Ihr dürft sehr stolz sein auf das Erreichte! Euer Engagement bei den regelmässigen Trainings, das Umsetzen des Erlernten, die Konsequenz beim Befolgen der Tipps, euer Durchhaltevermögen (auch wenn es gelegentlich Rückschläge geben kann), begeistern mich sehr. Haltet durch - trotz Schleppleinen-Training mit permanent schmutzigen und saisonal eiskalten Fingern – ihr schafft das!

Jens & Sara`s Feedback:

"Wir kamen zu Alain, da wir vorab bei einer anderen Hundeschule leider keine Fortschritte mehr verzeichnen konnten. So hiess es zB dass Freilauf wohl mit unserem Hund nicht mehr möglich wäre, da der Rückruf evtl nicht mehr aufgebaut werden könnte (hat er in der Pubertät angefangen zu ignorieren). Mit Alains Unterstützung sind wir mittlerweile auf dem besten Weg, dass unser Rüde trotz Ablenkung zu uns zurückkommt. Alain hat dies auch nie angezweifelt.

Wir arbeiten momentan an verschiedenen Bereichen. In jedem Bereich haben sich massive Verbesserungen eingestellt. Zusätzlich hat er uns immer wieder wertvolle Tipps zur Auslastung, Thema Kastration, Equipment, oder auch Shops für Equipment nennen können.

Alain konnte uns stets mit hilfreichen und sehr effektiven Anleitungen, sowie Ratschlägen zur Seite stehen. Diese hat er uns immer leicht verständlich und mit Bezug zur Praxis erläutert. Es hat uns sehr geholfen das Verhalten unseres Hundes und die verschiedenen Entwicklungen zu verstehen und in einem grösseren Kontext zu sehen. Er geht toll auf uns ein und zeigt die Übungen auch gleich mit unserem Hund vor. 

Wir besuchen auch das von ihm angebotene Spürhunde-Training. Es macht unserem Aslan und uns richtig Spass. Er zeigt auch dort grossen Einsatz und coacht uns ausgezeichnet.

Kurzum freundlich, engagiert, hilfsbereit, kompetent. Top Trainer!

`Ein Welpe zieht ein` - Thema: Zusammenführen von jung und alt

Team: Astrid Auden & ihr Sohn Tizian mit Leya (3j) & Elli (6 Mt.), Französische Bulldoggen

November 2019

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`Schockverliebt` - dieses Wort trifft mein erstes Kennenlernen mit Elli am besten. Schnell war aber auch klar, dass es die Kleine faustdick hinter den Ohren hatte. Die ältere Leya hatte gelegentlich ihre liebe Mühe mit Ellis enormem Temperament. Dies führte dann leider immer wieder zu unschönen Szenen zwischen den beiden Hundedamen – denn alles wollte sich Leya ja auch nicht gefallen lassen. Diese teils heftigen `Zusammentreffen` verunsicherten Astrid & Tizian (zurecht) und sie suchten bei mir nach Hilfe.

Die beiden Ladies brauchten von Astrid und ihrem Sohn eine klarere Führung und sinnvolle Anleitung für ihr künftiges Zusammenleben. Der kleinen Elli wurden einige Privilegien gestrichen. Im Gegenzug wurde Leya situativ ganz klar bevorzugt behandelt. Die natürliche Hierarchie zwischen den beiden Ladies musste ein wenig unterstützt werden. Aber ja, ich gebe es zu, beim Blick in Elli`s Augen war es selbst für den Profi nicht immer leicht, konsequent zu bleiben. Diese Änderungen wurden über mehrere Wochen behutsam umgesetzt und nach gegenseitigen Gesprächen immer wieder der Situation angepasst.

Bereits nach kurzer Zeit entspannte sich das Zusammenleben der beiden Hundedamen merklich und heute ist von den anfänglichen Problemen kaum noch etwas zu spüren.

Bravo Astrid & Tizian! Durch euer konsequentes Handeln ermöglicht ihr den beiden Ladies nun ein entspanntes Zusammenleben ohne ewige Zankereien und den daraus resultierenden Stress. Ein Zugewinn für alle Beteiligten. Manchmal muss man dem Glück einfach ein wenig auf die Sprünge helfen. Ihr macht das super!

 

Astrid`s & Tizian`s Feedback:

"Vor 3 Jahren haben wir uns in unsere erste französische Bulldogge Leya verliebt. Bald schon waren wir uns in der Familie einig, dass wir gerne einen Zweithund und Spielgefährten für Leya ins Haus holen wollen. Da wir aber keine Erfahrung mit Mehrhundehaltung hatten, suchten wir Hilfe bei Alain.


Alain hat unser Anliegen verstanden und gab uns viele Tipps und Übungen mit auf den Weg beim Umgang mit unserem neuen Bulldoggenmädchen Elli. Der Weg war oft steinig aber wir sind stolz auf die Fortschritte unserer “Mädels”.


Diese Fortschritte verdanken wir Alain mit seinem grossen Wissen, seiner sympathischen Art und seiner grossen Geduld."

Thema: Zusammenführen von Hund und Katzen

Team: Claudia Bönzli mit Fredi (5.5j), Jack Russel-Mix

Oktober 2019

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Als mich Claudia kontaktierte, war Fredi erst ein paar Tage zuvor bei Familie Bönzli und ihren beiden Katzen eingezogen. Es zeigte sich leider, dass sich die drei 4-Beiner nicht wirklich mochten. Wenn sie sich im Haus begegneten, dann rannte Fredi sofort laut bellend auf Kater Kenny los. Dieser war über so viel Unhöflichkeit derart erbost, dass er wiederum auf den Unruhestifter losging. Eine sehr unentspannte Situation, welche Claudia dringend ändern wollte bevor es Verletzte gab.

Bei meinem Hausbesuch definierten wir Rückzugsräume für die Katzen, an welchen sie vor Fredi `sicher` waren. Fredi wiederum wurde mit einer Hausschleppleine am Brustgeschirr abgesichert. Zudem wurde an seiner Impulsivität und Frustrationstoleranz gearbeitet. Zu guter Letzt wurde noch ein Abbruchsignal aufgebaut.

Bereits nach kurzer Zeit beruhigte sich die Lage im Hause Bönzli. Fredi wurde entspannter beim Sichten der Katzen. Diese wiederum, da waren wir ganz besonders glücklich darüber, waren nicht nachtragend und gaben Fredi eine zweite Chance.

Vor kurzen erhielt ich von Claudia ein Foto, auf welchem Fredi und Kenny ganz nahe beieinander liegend schliefen. Was für eine grosse Freude!

Liebe Claudia. Ich freue mich riesig, dass unser Training so rasch zum Erfolg führte. Es ist vorbildlich, dass Du sofort professionelle Hilfe beigezogen hast und nicht so lange gewartet hast, bis die `Fronten` komplett verhärtet waren.

1 glückliche Familie mit 3 glücklichen 4-Beinern, wenn das nicht Grund zum Feiern ist!

Claudias`s Feedback:

"Wir sind sehr dankbar, dass wir von unserer jüngsten Tochter den Kontakt von Alain bekommen haben. Sie meinte, falls wir mal ein Problem mit Fredi haben sollten, sei er ein guter Hundetrainer. Wir hätten da nie gedacht, dass wir so schnell seine Hilfe brauchen würden.

Fredi kommt aus der Tierherberge in Donzdorf und wir wissen leider nichts über seine Vergangenheit. Bereits fünf Tagen nach Fredis Einzug lagen allerdings unsere Nerven (beinahe) blank. Unsere zwei Katzen wurden ständig von Fredi angebellt.

Zum Glück hatte Alain rasch einen Termin für uns. Seither sind 6 Wochen vergangen und wir hatten insgesamt 3 Coachings. Unser Zusammenleben mit den beiden Katzen und Fredi ist nun ganz entspannt.

Fredi ist sehr aufgeweckt und lernfähig und wir freuen uns darauf, ihm noch viel Neues beibringen zu können.

Wir möchten Alain für seine tolle Unterstützung in Tat und Rat (bei uns zu Hause, sowie per Mail und SMS) herzlich danken. Wenn ich mal am Zweifeln war, so konnte er mich stehts mit ein paar Worten wieder aufmuntern. Soviel Engagement ist nicht selbstverständlich.

Um unsere Erfolgsgeschichte abzurunden möchten wir auch seiner Frau Shirin herzlich für die tollen Schnüffelstunden danken, denn zwischenzeitlich sind wir mit Fredi in der Spürhunde-Gruppe in Möhlin im Training.

"Ihr seid ein super Team!"

 

Thema: Massives Bellen beim Klingeln und Besuch, Leinenaggression

Team: Karin Weiland mit Milly (3.5j), Labradoodle

September 2019

Pro Cane Hundecoaching Hundeschule Hunde
Pro Cane Hundecoaching Hundeschule Hundetraining

Im Zuge der umfassenden Anamnese durfte Milly auch unseren 14jährigen Malinois Geri kennenlernen. Dabei zeigte sich, dass Milly`s aggressives Verhalten nur ein Zeichen ihrer grossen Unsicherheit im Umgang mit Hunden (an der Leine) war. Über Milly`s Vorgeschichte war nur bekannt, dass sie nach ihrem ersten Wurf aus der Zucht genommen wurde, als sie mit 2.5 jährig bei der Familie Weiland einzog. Zuhause zeigte sich Milly ebenfalls als äusserst bellfreudig und unsicher. Besuch wurde auf Schritt und Tritt verfolgt und gewisse Bewegungen von fremden oder wenig bekannten Menschen führten zu erneuten Bellattacken.

Der Leidensdruck von Familie Weiland war dadurch sehr gross – so hatte man sich das neue Familienmitglied nicht vorgestellt. Lösungen mussten her.

So wurde ein Rückzugsort im Haus definiert. Regeln eingeführt und konsequent umgesetzt. Alle Familienmitglieder mussten dabei ihren Anteil leisten – und das führte natürlich auch zu regen Diskussionen. Regelmässig tauschten wir uns aus, es wurden Anpassungen gemacht, es wurde optimiert. Die Mühe lohnte sich und schon bald zeigten sich die ersten Fortschritte – das gab Mut.

Bei den Hundebegegnungen wurde über viele Wochen fleissig gegenkonditioniert. Doch drang man damit nicht zu Milly durch. Zu tief verankert war dieses Verhalten bereits in ihrem Kopf. Erst nach dem Einsatz eines Abbruchsignals konnte man sie aus dieser Überforderung herausholen. Danach konnte sehr erfolgreich wieder Futter angewendet werden.

Und nun? Nun kann man mit Milly spazieren gehen und Hunde kreuzen ohne jegliches Theater, auch die Jungs der Familie beteiligen sich wieder. Dieser entspannte und ruhige Hund scheint wie ausgetauscht. Was für eine grosse Entlastung für alle Beteiligten (vor allem für Milly). Zu Hause läuft ebenfalls vieles nach Plan. Zwar gibt es noch gelegentlich einen kurzen `Beller` oder ein kleines Knurren, aber auch dies ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es komplett verschwindet. Es macht nun wieder richtig Spass, bei Familie Weiland auf Besuch zu gehen 😉.

Liebe Karin. Du darfst auf das Erreichte stolz sein – ich bin es! Deine ganze Familie hat zusammengearbeitet um dieses grossartige Ziel zu erreichen. Viele Stunden Arbeit stecken darin. Zu dieser top Leistung gratuliere ich Dir von Herzen. Du hast dir den Titel `Team des Monats` wirklich verdient!

Karin`s Feedback:

«Wir waren sehr besorgt, als wir merkten, einen Hund übernommen zu haben, der solche Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Dies hat uns Stress bereitet und wir waren überfordert. Alain`s sorgfältige Anamnese auch in der Begegnung mit seinem Hund und seine Einschätzung, dass die verschiedenen Probleme lösbar seien, hat uns Mut gemacht. Er hat uns verschiedenen Lösungswege mit Vor- und Nachteilen aufgezeigt. Sein jederzeit offenes Ohr, seine praktische Beratung, konkreten Hilfestellungen waren immer individuell auf Milly bzw. unsere Familie zugeschnitten. Die Möglichkeit, auch zwischendurch Fragen stellen zu können, gibt Sicherheit; wir fühlten uns sehr gut begleitet. Alain ist ein grossartiger Fachmann, der uns sehr wirkungsvoll dabei unterstützt hat, mit Milly ein Team zu werden. Seine Tipps und Übungen haben uns gestärkt und Milly ihre Unsicherheiten überwinden lassen. Und ausserdem: die Zusammenarbeit macht Spass! Unser Familienleben ist nun durch Hündin Milly bereichert, die anfängliche Belastung abgebaut. Alain / Pro Cane empfehlen? Keine Frage – mit ganz herzlichem Dank.»

`Man hat niemals ausgelernt`!
Thema: Stressfreie Hundebegegnungen, Leinenlaufen und Rückruf

Team: Eveline Hohler mit Cheyenne (4.5j) und Orpheus, (8 Mt.), Bernhardiner

August 2019

Hundeschule-Hundetrainer-Orpheus-Bernhar
Hundeschule-Hundecoaching-Orpheus-Bernha

Eveline ist im Bereich des Hundesportes im wahrsten Sinne des Wortes `ein alter Hase`. Ich kenne nur wenige Hündeler, welche so viele Jahre Erfahrung vorweisen können – Hut ab! Eveline arbeitete mit Hunden in den Sparten: Schutz, Inter, Sanität und Fährtenhund. Sogar im Katastrophendienst war sie aktiv. Insgesamt arbeitet sie nun bereits seit 48 Jahren mit Hunden!

Doch nun zu Cheyenne. Sie war bei Hundebegegnungen teils sehr `stürmisch` unterwegs, was bei einem Hund mit dieser Masse sehr schnell ein grosses Problem darstellt. Zudem war der Rückruf zu diesem Zeitpunkt eher dem Zufall unterworfen. Das musste sich schleunigst ändern, denn da gab es ja auch noch Orpheus, den neuen Welpen – da musste es mit Cheyenne klappen. Mit gezielten Übungen wurde an diesen Baustellen gearbeitet und es sind bereits grosse Fortschritte sichtbar.

Was mich aber von der ersten Stunde an begeisterte, war Evelines Art. `Alte Hasen` von neuen Methoden und Ansichten zu überzeugen ist meistens nicht ganz einfach (um es gelinde auszudrücken 😉). Eveline ist da ganz anders. Mit grösstem Engagement und Wissensdurst wurden meine Vorschläge umgesetzt, Altes über Bord geworfen und Neues angenommen. Wow!

Eveline, ich bin von Dir begeistert und hoffe, dass auch ich in 50 Jahren noch bereit bin, meinen  Horizont mit so viel Einsatz zu erweitern – Du bist mir ein Vorbild und daher unser Team des Monats August!

 

Eveline`s Feedback:

 

«Lieber Alain. Ich bin sehr gerne bereit Deine Tipps und Uebungen anzunehmen und umzusetzen. Sie sind „logisch“! Du verstehst es, mir klar verständlich, dieses für mich zum Teil wirklich neue „Hündele“ zu erklären und auch vorzumachen! Jedes Nachfragen erklärst Du mit viel Geduld. Ich habe in all den Jahren KEINEN meiner Hunde je einem Trainer anvertraut! Zu Dir habe ich volles Vertrauen und gebe Dir gerne sowohl Cheyenne wie auch Orpheus in die Hand, um mir, wenn nötig, mit ihnen vorzumachen, wie diese Uebungen funktionieren. Vielen, vielen herzlichen Dank Alain! Vor allem ICH habe Dir grosse Fortschritte zu verdanken!

 

Als „alter Hase“ kann ich Alain und Pro Cane auch für Problemhunde, unsichere Halter oder eben auch für das Handling mit Schwergewichten absolut JEDEM empfehlen!»

Thema: Rückruf, Leinenführigkeit und allgemeine Unterstützung

Team: Andrea Eisner mit Spencer, Boston-Terrier, 1.5-jährig

Juli 2019

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`Ein kleiner, quirliger, zuckersüsser Wirbelwind`! Das war mein erster Gedanke, als ich Spencer zum ersten Mal traf. Andreas wichtigstes Ziel war es damals, diese viele Energie nun in schlaue Bahnen zu lenken und dafür zu sorgen, dass die kleine Spencer einen zuverlässigen Rückruf lernt und sich an der Leine zu benehmen weiss. So stellten wir ein Trainingsprogramm zusammen, welches uns in kleinen Etappen diese Ziele erreichen liess. Es wurde ein Rückrufwort konditioniert. Es wurden fleissig Impulskontroll-Übungen gemacht. Der Umgang mit der Schleppleine angeschaut. Das Leinenlaufen wurde mit verschiedenen Modi trainiert, damit Spencer immer genau wusste, was von ihr erwartet wurde, denn das Üben sollte auch Spass machen. Mit Konsequenz, Liebe und viel Geduld kam Andrea ihren Zielen immer ein Stückchen näher. In den Trainings-Stunden wurden jeweils zuerst die `Hausaufgaben` überprüft, dann die Übungen ausgebaut und neue Aufgaben mit nach Hause gegeben. Ist das Training nun abgeschlossen und Spencer kann alles? Natürlich nicht! Andrea und Spencer haben aber nun eine solide Basis, auf der sich Weiteres aufbauen lässt!

Liebe Andrea, liebe Spencer. Das Training mit euch macht mir richtig Spass. Ein hoch motiviertes Team, welches immer mit vollem Einsatz bei der Sache ist und die gesteckten Ziele Schritt für Schritt erreichen wird. Ein grosses Bravo an euch beide!

Thema: Hundebegegnungen (Leinen-Aggression)

Team: Sandra & René Schulte mit Powdy, Chinese Crested Powder Puff, 3-jährig

Juni 2019

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Als Sandra und René letzten Herbst Powdy zu sich holten – er musste fremdplatziert werden – wollten sie eigentlich nur Hilfe bei der Zusammenführung mit Jana, der Katze des Hauses. Doch zeigte sich bald, dass es mit dem Rüden eine grössere Baustelle gab.

«Angriff ist die beste Verteidigung!» So schien Powdys Motto auf Sparziergängen zu lauten. Denn um seine Unsicherheit gegenüber Artgenossen zu überspielen, zeigte er sich bei Hundebegegnungen an der Leine äusserst draufgängerisch und massiv pöbelnd. Da war er nicht einmal mehr mit Futter abzulenken, geschweige denn zu beruhigen. Spass sieht anders aus. 

Der Aufbau eines Alternativ-Verhaltens in solchen Situationen zeigte leider nicht den gewünschten Erfolg. So musste zuerst der Umweg über ein Abbruchsignal gemacht werden. Powdy reagierte darauf sehr positiv und seine Grundanspannung bei solchen Begegnungen sank sichtlich. Nach einigen Wochen war sein Stresslevel so tief, dass er auch wieder zugänglich war für Futter. In der Folge konnte eine clevere Konditionierung für Leinenbegegnungen aufgebaut werden.

Wir gratulieren euch Dreien von Herzen zu diesem tollen Erfolg! Mit viel Engagement und präzisem Umsetzen des Besprochenen habt ihr Powdy das Leben bei Hundebegegnungen um ein Vielfaches stressfreier gemacht.

Ach ja, an der Zusammenführung mit Jana wird noch gearbeitet. Im Moment hat die Samtpfote aber keine Lust, ihren neuen Mitbewohner kennenzulernen. Wir bleiben trotzdem optimistisch.

 

Sandras und Renés Feedback:

"Wir haben Powdy als 2,5-jährigen Rüden übernommen. Über seine Vergangenheit und Sozialisierung wissen wir bis heute nur wenig. Umso schwieriger war es für uns einzuschätzen, warum er bei jeder Hundebegegnung komplett austickte. Sein Verhalten verschlimmerte sich zusehends und die Spaziergänge wurden zur Tortur. Dank Alain änderte sich das. Seine Tipps und Trainingsaufgaben führten innerhalb von dreieinhalb Monaten zu einer massiven Verbesserung. Heute verhält sich Powdy viel ruhiger, wenn er auf andere Hunde trifft. Bellen oder knurren tut er nicht mehr. Ausser, ihm rückt einer zu stark auf die Pelle. Aber dann darf er sich auch abgrenzen. – Danke, Alain! Wir haben dich als ausgesprochen kompetenten, einfühlsamen und sympathischen Menschen kennengelernt, der sein Handwerk als Hundetrainer versteht. Daher können wir Pro Cane nur weiterempfehlen."

Thema: Auslastung (Objektsuche) sowie Unsicherheiten im Umgang mit
Hunden und Menschen

Team: Rahel Frei mit Fajuk, Hannoverscher Schweisshund, 2.5 jährig

Juni 2019

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Rahel meldet sich bei uns, weil sie eine optimale Auslastung für ihren Fajuk suchte. Als sie uns das erste Mal in Möhlin beim Training der Schnüffelgruppe besuchte, fiel mir sofort das Luzerner Kontrollschild an ihrem Auto auf (ok, ihr Dialekt hat sie ebenfalls verraten). Die Sympathie stimmte sofort und so startete sie bei uns das Training in der Schnüffelgruppe. So fuhr Rahel jede Woche 1 Std. und 50 Min. respektive 128 km, um bei uns das Training zu besuchen. Fajuk machte sehr schnell Fortschritte, doch es zeigte sich, dass er im Umgang mit ihm fremden Menschen und Hunden teils unsicher war und gelegentlich versuchte, mit Aggression die Situation für sich zu lösen. Nach einigen Einzelstunden starteten die beiden dann in unserer beliebten SAP-Gruppe (Sozialtraining für Angsthasen und Pöbler). Auch da zeigten sich die beiden sehr engagiert und Fajuk konnte neue Strategien erlernen.

Eigentlich ein ganz normaler Pro Cane – Fall. Doch nein, nicht ganz. Rahel ist, aufgrund gesundheitlicher Probleme, nicht in der Lage einer Vollzeitbeschäftigung nachzugehen. In der Folge liessen sich grosse finanzielle Probleme nicht verhindern. Rahel schränkte sich massiv ein und legte jeden Franken zur Seite, um genug Geld fürs Training zu haben. Doch auch das reichte zum Schluss nicht. Eines Tages kam Rahel zu mir, erzählte ihre Geschichte und teilte mir mit, dass sie das Training in Zukunft nicht mehr besuchen könne, da ihr das Geld dazu fehlte.

Mir war sofort klar, Fajuk musste auch weiterhin zumindest das SAP-Training besuchen können. Er braucht diese Chance dringend, um für den Alltag trainieren zu können. Am Geld sollte es dabei nicht scheitern! Rahel fährt nun weiterhin jede Woche 1 Std. 50 Min., um unser Training besuchen zu können. Bis auf Weiteres bieten wir ihr und Fajuk dieses kostenlos an.

Rahel, ich habe noch keinen Menschen kennengelernt, welcher für das Wohl seines Hundes sogar hungerte. Respekt! An Dir kann sich so mancher Hundehalter ein Vorbild nehmen. Ich tue es auf jeden Fall! Wir werden Dich und Fajuk auch weiterhin unterstützen, egal was dein Kontostand dazu sagt. 

Rahel`s Feedback:

"Ich suchte damals für Fajuk die optimale Auslastung. Da er ein sehr temperamentvoller und arbeitsfreudiger Hund ist, wäre dies ja nicht so schwierig. Aufgrund seines angeborenen Herzfehlers, war es aber trotzdem gar nicht so einfach. Pro Cane bietet genau das an, wonach ich lange suchte. Das Schnüffeltraining ist für ihn das absolute Highlight. Er kann arbeiten, ruhig, konzentriert und ohne zu grosse Belastung für sein Herz. Ich wusste aber schon länger, dass Fajuk’s Reaktion auf Menschen und Hunde nicht ganz optimal ist; ab und zu eskalierte es auch. Alain schnitt dieses Thema bei mir behutsam an, als er dies merkte. Nach ein paar Einzelstunden wurde mir der Ernst der Situation klar. Ich überlegte lange, doch dann meldete ich uns zusätzlich fürs SAP-Training an (Sozialtraining für Angsthasen & Pöbler).

Da ich täglich, teils auch sehr starke Schmerzen habe, ist es mir leider nicht mehr möglich, einer Vollzeitbeschäftigung nachzugehen. Trotzdem gab ich wirklich mein Bestes, damit Fajuk und ich an diesem Training teilnehmen können. Doch es ging finanziell einfach nicht mehr. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen, erzählte Alain meine Geschichte und verabschiedete mich gedanklich schweren Herzens von Pro Cane.

Was Alain mir danach anbot war unglaublich! Mir fiel nicht nur ein Stein vom Herzen, ich war richtig glücklich, erleichtert und dankbar. So einen Hundecoach hatte ich noch nie (obwohl ich mit Fajuk bereits bei einigen war).

Bei Pro Cane fühle ich mich verstanden, professionell geführt und mit meinem Hund richtig aufgehoben. Deswegen bin ich bereit, `einige` Kilometer zu fahren und diese Fahrzeit zu investieren. Ich bin unglaublich dankbar, dass Pro Cane uns weiterhin unterstützt und meinem Fajuk diese Chance gibt.

Herzliche Dank Euch Beiden! Ihr seid top, super qualifiziert und auch im Umgang mit den Hunden kann ich euch bestens weiter empfehlen."

Thema: Innerartliche Aggression, Überforderung mit Aussenreizen

Team: Franziska Nill mit Nao, Terrier-Mix, 5 Jahre (Tierschutz aus Spanien)

Mai 2019

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`Ein verschmuster, ausgeglichener, süsser Terrier` - das denkt man, wenn man Nao bei Franziska zuhause kennenlernen darf. Verlässt man aber mit ihm das Haus, so erkennt man den kleinen Mann nicht mehr. Kaum draussen, ist er nicht mehr ansprechbar: In höchster Erregung zerrt er an der Leine, rennt im Zickzack, bellt praktisch pausenlos und kann sich – egal wie lange der Spaziergang dauert - nicht mehr beruhigen. Trifft man dann auch noch auf einen Hund, auch wenn dieser noch 200 Meter entfernt ist, so gibt es für Nao absolut kein Halten mehr. 

Als wir mit unserer Arbeit vor zwei Jahren begannen, wussten Franziska und ich, dass dies sehr anspruchsvoll werden würde und ein happy End vermutlich lange auf sich warten lässt (falls es überhaupt eines geben wird). Vieles wurde in der folgenden Zeit besprochen und von Franziska jedes Mal äusserst gewissenhaft umgesetzt. Eine grosse Hilfe bei unserem Training stellt bis heute das Sozialtraining für Angsthasen und Pöbler dar (www.procane.ch/angebot). Da kann Franziska in einem geschützten Rahmen die aufgebauten Übungen mit Nao unter Aufsicht umsetzen. Immer wieder sind dabei kleine Fortschritte zu verzeichnen, das Ziel ist aber noch lange nicht erreicht. Vor einigen Monaten entschlossen wir uns, mit Unterstützung einer kompetenten Tierärztin, Nao zusätzlich mit Medikamenten zu unterstützen. In steter enger Zusammenarbeit zwischen Hundehalterin, Hundecoach und Tierärztin gilt es nun, das richtige Medikament und die richtige Dosierung zu ermitteln, um das Training optimal zu ergänzen und Nao in seinem Stress bestmöglich zu entlasten.

Franziska ist nun seit über zwei Jahren täglich und mit viel Geduld mit Nao am Trainieren. Sie setzt dabei präzise um was besprochen wurde. Sie scheut keinen Aufwand und ist wöchentlich im Sozialtraining mit dabei.

Liebe Franziska. Dein Einsatz ist einzigartig! Du hast die Hoffnung nicht verloren und wir sehen bei Nao immer wieder kleine Verbesserungen. Das Training zeigt Wirkung – aber es ist ein Marathon den wir hier gemeinsam laufen – und kein Sprint. Du hast mit deinem unermüdlichen Einsatz die Auszeichnung `Team des Monats` mehr als verdient!

Franziska`s Feedback:

"Lange, sehr lange habe ich nach einem passenden und kompetenten Hundetrainer gesucht. Auf meiner Suche stieß ich immer wieder auf Pro Cane und Alain`s Namen. Nach einigen Einzelstunden wurden wir dann auch gleich ins SAP (Sozialtraining für Angsthasen und Pöbler) `gesteckt`, wo wir die Chance hatten, gezielt und in einem geschützten Rahmen zu arbeiten. Im SAP wurde mir auch erst richtig klar, wie heftig Nao unterwegs ist und ich war heilfroh, dass uns Alain nicht gleich als hoffnungsloser Fall wieder nach Hause geschickt hat. Woche für Woche habe ich im SAP viel über Nao, Hunde im Allgemeinen und mich selbst lernen können. Mit der Unterstützung und Hilfe von Alain und seiner Art, wie er sich über die winzigsten Fortschritte freuen kann, habe ich nie die Motivation verloren. Ich bin Alain unendlich dankbar. Wir haben mit ihm einen tollen und verständnisvollen Hundetrainer an der Seite, der mit uns diesen Marathon gemeinsam läuft."

Thema: Unterstützung eines angehenden Personensuchhundes

Team: Brige mit Oline, Border Terrier, 10 Wochen

April 2019

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Brige Frederiks arbeitet in der Leitung des Seniorenzentrum Gritt in Niederdorf. Das Gritt ist etwas ganz Besonderes. Man ist hier stehts bemüht den Bewohnern viel Abwechslung im Alltag zu bieten. So gibt es ein Tiergehege mit Geissen und Lamas, es werden Märkte veranstaltet, im Winter gab es schon eine kleine öffentliche Schlittschuhbahn und im Gebäude ist eine Kita untergebracht. Und so ist es auch nicht erstaunlich, dass wir seit letztem Jahr unsere Schnüffel-Intensivtage im Gritt durchführen dürfen.

In einem Seniorenzentrum kommt es aber leider auch vor, dass ein Bewohner nicht mehr zurück in sein Zimmer findet und dann planlos auf dem grossen Gelände unterwegs ist. Wie wunderbar wäre es da, wenn man eine Möglichkeit hätte, diese Personen in kurzer Zeit zu finden, um sie dann zurück in ihr Zimmer zu begleiten.  

Als Brige dieses Thema ansprach waren wir Feuer und Flamme für ein ganz spezielles Projekt. Wie wäre es, wenn das Seniorenzentrum seinen eigenen Personensuchhund haben könnte? Die Vorteile wären enorm. Wenn der Suchhund bereits im Haus ist und nicht erst aufgeboten werden muss, geht keine Zeit verloren. Nachdem die Leitung des Gritt das Ok gab begannen wir gemeinsam mit der Arbeit. Welche Rasse wäre geeignet, welcher Züchter ideal, welche Ausbildungsstätte die richtige?

Es ist uns nun eine grosse Freude Oline du Rocher qui pleure Blonay vorzustellen. Sie ist ein Border-Terrier Mädchen und am 02. Dezember 2018 geboren. Unsere schöne Aufgabe ist es nun, Oline auf ihren späteren Job optimal vorzubereiten. Dazu gehört erst einmal das Hunde 1x1. Bereits im April / Mai startet Oline dann mit ihrem Training als zukünftiger Personensuchhund und somit als kleiner `Schutzengel` für ältere Menschen, welche sich nicht mehr zurechtfinden und auf dem Weg zurück in ihr Zimmer Hilfe benötigen. Auch wenn so etwas sehr selten vorkommt, so ist es doch beruhigend zu wissen, dass es da einen kleinen motivierten Terrier namens Oline geben wird, dessen Aufgabe es ist, Menschen in Not zu helfen.

Danke Brige, dass Du mit Oline einen so wertvollen Beitrag leistest. Das Gritt ist mit seinem Engagement wirklich grossartig und wir würden am liebsten jetzt schon bei euch einen Platz für uns reservieren (für in 40 Jahren). Auch wenn es dann nicht mehr Oline sein wird, welche uns in Not beistehen wird, so doch bestimmt ein anderer fleissiger Helfer auf 4-Pfoten.

Liebe Oline. Wir wünschen Dir von Herzen alles Gute auf deinem Weg zum kleinen `Schutzengel` des Gritt!

Brige`s Feedback:

"Hundetrainer und Hundeschulen gibt es wie Sand am Meer!!!

Welcher Trainer am besten zu Mensch und Hund passt, ist oft durch Mundpropaganda oder Erfahrungen von Dritten herauszufinden. Aufmerksam wurde ich auf Pro Cane, respektive Alain, durch meinen Bruder. Der Hofhund, welcher durch eine negative Erfahrung, Verhaltensauffälligkeiten zeigte, wurde durch das professionelle Training von Alain wieder zu einem selbstbewussten und liebenswerten Gefährten. Diese Arbeit von Alain hat mich sehr beeindruckt und überzeugt. Ein weiteres Zusammentreffen von Pro Cane und mir, war die glückliche Fügung, dass Alain und Shirin einen neuen Trainingsort für ihre Hundeschnüffelevents suchten und sich mein Arbeitsort dafür bestens eignete. Auch hier spürte ich die hohe Qualität und Begeisterung ihrer Arbeit mit Hund und Mensch. Insbesondere der natürliche und  sehr geduldige Umgang mit den Hunden, aber auch mit den Hundebesitzern, hat mich überzeugt und meinen langersehnter Traum, greifbar gemacht. Mit viel Einfühlungsvermögen, ihrer grossen Erfahrung und Professionalität begleiten und unterstützen die beiden mich und mein Border Terrier Mädchen Oline auf unserem neuen gemeinsamen Weg. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die grosse Unterstützung und wertvollen Tipps. Ich bin überzeugt, die richtige Wahl bei meiner Oline, bei meinem Trainer und meinem gesteckten Ziel getroffen zu haben und kann Pro Cane mit voller Überzeugung weiterempfehlen."

Thema: Junghundetraining mit Schwergewicht Leinenführigkeit bei Hundebegegnungen

Team: Simone mit Kaya, Schäfer-Labrador-Bordercolli Mix, 10 Monate

Februar 2019

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Bereits vor dem Einzug von Welpe Kaya kontaktierte mich Simone. Mit dem neuen Familienmitglied sollte von Beginn weg alles richtig laufen und so konnten bereits einige Dinge im Vorfeld geklärt werden. Ein paar Wochen später war es dann soweit und ich durfte die Kleine persönlich kennenlernen. Kaya war wirklich ein Wirbelwind und brachte ihre Familie gelegentlich an ihre Grenzen, wenn sie sich zum Beispiel mit ihren spitzen Welpenzähnen an allem festhalten wollte. Hosen, Jacken, Haut – egal. Es mussten klare Grenzen gesetzt (und durchgesetzt) sowie Regeln aufgestellt werden. Dies alles gab Kaya die nötige Sicherheit und somit das Vertrauen zu ihren Menschen.

Wir trafen uns in regelmässigen Abständen, überprüften die erreichten Zwischenziele und reagierten auf Aktuelles. So auch, als Kaya plötzlich anfing, auf den Spaziergängen Hunde anzubellen und mit gefühlten 200 PS in ihre Richtung zu ziehen. Nachdem der gezielte Einsatz von Futter scheiterte, musste eine neue Lösungsidee her. Ein Abbruchsignal hatte dann zwar im Bezug auf das Bellen Erfolg, aber das Ziehen in Richtung des anderen Hundes blieb bestehen. Dank einer speziellen Leinenführtechnik, bei der sich Kaya bei solchen Begegnungen hinter Simone aufhalten musste, konnte das Problem dann gelöst werden. Es galt die Führung zu übernehmen. Bei unserem letzten Treffen (zwei Monate danach) konnte Simone die Kleine sogar frei hinsetzen lassen, während ein anderer Hund angeleint an ihr vorbei lief. Kaya hatte nur noch Augen für Simone. Fantastisch!

Natürlich gibt es noch Einiges zu tun. Aber Simone und Kaya sind auf einem super Weg. Mit ihren 10 Monaten hat Kaya schon so viel erreicht und ich bin überzeugt, dass es für dieses Team keine Grenzen gibt, egal was die beiden zusammen noch anpacken werden.

Ich bin stolz auf euch und dankbar, dass ich euch die letzten Monate begleiten durfte. Mit ihrem Engagement haben Simone und Kaya den Titel zum „Team des Monats“ mehr als verdient.

Simone`s Feedback:

"Alain ist uns, seit wir Kaya mit 10 Wochen bei uns aufgenommen haben, mit seiner Erfahrung und seinen Ratschlägen zur Seite gestanden. Seine Vorschläge, seine Art mit Hund und Mensch umzugehen passt zu uns. Er beobachtet, hört zu, nimmt uns in der jeweiligen Situation wahr, erklärt und gibt konkrete Trainigsaufgaben. Wir haben sehr von seiner Hundekenntnis profitiert... seien es kleine Tipps, allgemeine Regeln oder der jeweiligen Situation angepasste Hilfestellungen. Auch wenn etwas mal nicht so klappt wie gewünscht, bleibt die Stimmung bei Alain immer motivierend und positiv, und er freut sich über erarbeitete Fortschritte mit.

Für Alains Unterstützung sind wir sehr dankbar. Er wird weiterhin unser Ansprechpartner bleiben.... denn auch wenn wir schon sehr viel geschafft haben, wird uns Kaya sicherlich noch mit einigen Herausforderungen überraschen. 

Wir wünschen noch vielen anderen Hundemenschen von seiner Art der Hundeerziehung zu lernen, damit mehr und mehr gute, entspannte, verlässliche und glückliche Hund-Mensch-Teams anzutreffen sind."

Thema: Schnüffeltraining mit Handicap

Team: Olivia Jauslin mit Mexx, Prager Rattler - Pinscher Mix, 6.5 jährig

Januar 2019

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Nach der Beissattacke eines Hundes im Februar 2017, musste Mexx sein rechtes Auge entfernt werden. Bis dahin war Mexx ein ambitionierter Sporthund. Olivia trainierte mit ihm leidenschaftlich Agility und Begleithund. Er zeigte den grossen Hunden regelmässig, was in einem Zwerg so alles stecken kann. Doch nach dem Unfall war alles anders. Durch sein Handicap konnte Mexx nicht mehr in seinen geliebten Disziplinen antreten. Doch der kleine Mann war es gewohnt zu arbeiten und so musste ein sinnvoller Ersatz gefunden werden. Da hatte Olivia die perfekte Idee. Unsere Schnüffel-Gruppe! Die beiden besuchten kurz darauf unseren Schnüffel-Intensivtag, was ein toller Einstieg in diese Arbeit war. Seitdem fehlt das Team bei kaum einem Training und Mexx hat eine neue Leidenschaft entdeckt. Dabei spielt sein Handicap absolut keine Rolle, denn gesucht wird ja zum Glück mit der Nase und nicht mit den Augen.

Wir gratulieren Mexx und Olivia von Herzen zum Team des Monats. Ihr habt euch vom Schicksal nicht unterkriegen lassen und einen neuen Weg gefunden, eure Freizeit gemeinsam und sinnvoll zu verbringen. Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Training mit euch.

Weitere Infos zu unseren Schnüffel-Gruppen finden Sie hier.

 

Thema: Begleitung / Unterstützung während über 3 Jahren
Team: Brigitte Passarini mit Yuki, Weisser Schäferhund, 2.5 jährig

Dezember 2018

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Passend zur Weihnachtszeit steht mit Yuki nun ein weisser Hund im Rampenlicht!

Im April 2015 traf ich Brigitte zum ersten Mal. Damals suchte sie Unterstützung mit Murphy, dem frechen Mops ihrer Tochter. Einige Zeit später erfüllte sich Brigitte dann ihren Herzenswunsch und der Weisser Schäferhund Yuki zog bei der Familie ein. Für Brigitte war klar, dass sie von Anfang an alles richtig machen wollte und so durfte ich von Beginn weg mit dabei sein. Es stand dabei natürlich nicht nur das Erlernen von Grundkommandos auf unserem Programm, sondern auch Fragen der Erziehung wurden in den Stunden behandelt. Yuki entwickelte sich prächtig und aus dem kleinen weissen Wollknäuel (auch liebevoll `Flöggli` genannt) wurde ein wunderschöner, stolzer Weisser Schäfer. Nach einer anfänglich intensiveren Zeit treffen wir uns heute in grösseren Abständen. Alle 6 - 8 Wochen ist es dann wieder soweit - anstehende Fragen können beantwortet werden und wir trainieren genau an den Dingen, die für Yuki und Brigitte wichtig sind. Aber diese Treffen haben noch einen weiteren Vorteil: wenn man weiss, dass der Coach in ein paar Wochen wieder nach Hause kommt, bleibt man mit seinem Training stehts am Ball – man möchte sich ja keine Blösse geben 😉

Brigitte, ich danke Dir für Deine Treue und beglückwünsche Dich zu diesem tollen Hund. Du hast viel erreicht und es ist mir eine grosse Freude, euch als Team auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen zu dürfen.

Thema: Massives Bellen gegen Menschen und Hunde, alleine zu Hause bleiben

Team: Claudia Bühler und Ulrich Gress mit Brutus, Chihuahua, 9 Monate (kastriert)

November 2018

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Ende Juli meldeten sich Claudia und Uli bei uns. Seit einer Woche hatten sie einen Hund. Brutus, so heisst er, würde alles auf der Strasse anbellen und könne nicht alleine zu Hause gelassen werden. In meinem Kopf zeichnete sich ein Bild von Brutus ab. Ein unkastrierter Rüde, 40 Kilogramm, gross und mächtig. Wie musste ich da lachen, als ich erfuhr, dass es sich bei Brutus um einen kastrierten Chihuahua handelt.

Beim ersten Treffen mit Claudia war eine Unterhaltung absolut unmöglich. Brutus verbellte mich ohne Unterbruch. Seine geringe Grösse schien er mit Lautstärke wettmachen zu wollen und er war dabei nicht mehr Herr seiner Sinne. Schnell war klar, dass Brutus seine Unsicherheiten im Alltag über diesen Weg zu kompensieren versuchte. Offenbar wurden ihm vom Vorbesitzer keine sinnvollen Strategien fürs Leben mit auf den Weg gegeben. Er schien mit vielen Dingen komplett überfordert zu sein. Futter in dieser Situation? Leider Fehlanzeige! Um ihn aus dieser Negativspirale herauszuholen, musste zuerst ein Abbruchsignal aufgebaut werden. Und siehe da, Brutus konnte still sein. Auch sein Stresslevel schien sich dadurch deutlich zu senken. Spaziergänge machten wieder Laune. Doch nun begann die eigentliche Arbeit. Brutus sollte ja auch Freude an Begegnungen mit Mensch und Tier bekommen. So wurde eine zielgerichtete Gegenkonditionierung aufgebaut. Dies erforderte von Claudia und Uli zu Beginn einiges an Konzentration, da das Timing stimmen musste. Sie setzten dies aber bravourös um und man konnte rasch Fortschritte bei Brutus erkennen.

Doch auch zu Hause musste fleissig gearbeitet werden. Mit einem gezielten Trainingsprogramm wird Brutus beigebracht, dass Alleinsein keine Katastrophe ist. In kleinen Schritten wird er dem Ziel nähergebracht. Natürlich kann man in dieser kurzen Zeit des Trainings noch keine Wunder erwarten, aber es sind bereits Fortschritte bei dem kleinen Mann ersichtlich. Bis er dann aber jederzeit völlig entspannt zu Hause bleiben kann, ist es noch ein langer Weg.

Für den grossen Einsatz möchten wir Claudia und Uli von Herzen gratulieren. Aus dem unsicheren, kläffenden, gestressten Brutus haben sie einen wundervollen kleinen Hund gemacht, welcher nun mit viel Lebensfreude durch die Welt stolziert. Bravo!

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Thema: Ängste und Unsicherheiten im Alltag     

Team: Frau Hermann mit der 1 jährigen Mischlingshündin Angel

Oktober 2018

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Ende Juli machte ich mich auf den Weg nach Flüh zu Frau Hermann mit Angel.  Über die Vorgeschichte der ca. 1jährige Hündin weiss man nicht sehr viel. Sie kommt aus Italien und lebt nun seit ca. 6 Monaten in der Schweiz. Als ich das Haus betrat und mich Angel erblickte, flüchtete sie voller Panik und kopflos in das nächste Zimmer. Während dem Gespräch mit Frau Hermann zeigte sich, dass Angel nicht nur vor Menschen grosse Angst hatte, sondern vor fast allen Umweltreizen. Es war der Kleinen nicht möglich, tagsüber in den Garten zu gehen, zu gross war ihre Angst. An gemeinsame Spaziergänge war dabei überhaupt nicht zu denken. Angel in diesem Zustand zu sehen, brach mir fast das Herz. Ihr ganzes Leben schien nur aus Ängsten und damit verbunden aus Stress zu bestehen. Eine Gegenkonditionierung mit Futter, oder der Aufbau eines Entspannungssignales war aufgrund der massiven Ängste unmöglich. Beim Anamnesegespräch wurde dann auch über den möglichen Einsatz von Medikamenten gesprochen. Diese sollten als vorübergehender `Türöffner` fungieren, um Angel überhaupt ansprechbar für das Training zu machen.​

Pro Cane arbeitet seit vielen Jahren äusserst erfolgreich mit verschiedenen Tierärzten in der Region zusammen. Ziel ist es dabei, einerseits medizinische Ursachen für Verhaltensprobleme zu erkennen, oder andererseits (wie in diesem Falle) ein geeignetes Medikament zur Unterstützung des Trainings zu finden. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass allfällige Medikamente nur eine unterstützende Funktion haben und ein fundiertes Training in keiner Weise ersetzen können.

Angel sprach sehr gut auf das verschriebene Medikament an. Sie entspanne sich im Alltag zusehends und nahm am täglichen Leben immer mehr teil. Als ich sie einige Wochen später wieder besuchte, stand sie neugierig im Garten und begutachtete mich interessiert. Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen – die Freude war riesig!

Nun geht die Arbeit für Frau Hermann mit Angel aber weiter. Der Kleinen soll nun durch geeignete Übungen gezeigt werden, was die Welt Tolles zu bieten hat. Dabei gilt es natürlich, die Kleine nicht zu überfordern. Fingerspitzengefühl ist gefragt!

Die beiden sind auf einem sehr guten Weg. Aktuell bekommt Angel zur Unterstützung noch Medikamente, doch diese werden in den nächsten Wochen reduziert und dann komplett abgesetzt. Während der ganzen Zeit stehe ich natürlich mit der Hundehalterin in engem Kontakt.

Bei meinem letzten Besuch hüpfte Angel sogar zu mir aufs Sofa und schlief kurze Zeit später neben mir ein. Dies wäre im Juli noch unvorstellbar gewesen – und ich muss gestehen, fast hätten sich ein paar Freudentränen in meine Augen geschlichen. Wundervoll zu sehen, wie Frau Hermann ihre Kleine auf ihrem Weg unterstützt. Es wird noch viel Geduld und Liebe nötig sein, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Bravo!

Thema: Leinen-Aggression gegen Hunde

Team: Brigitte Marques mit dem 1.5 jährigen Mischlingsrüden Nan

September 2018

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Diesen Mai meldete sich Brigitte beim Pro Cane – Team. Ihr Mischlingsrüde Nan sei ein richtiger Leinen-Rambo und mit seinem Gewicht von rund 33 kg seien die Spaziergänge mittlerweile für sie und ihre Familie zu einer grossen Belastung geworden.

Wir verabredeten uns zu einem (Leinen-)Treffen mit unseren eigenen Hunden. Nan machte keinen Unterschied zwischen gross und klein, jung oder alt. Er löste bereits auf grosse Distanz mit lautem Getöse aus, preschte nach vorne in die Leine und war nicht mehr ansprechbar. Der Einsatz von Futter war bei ihm zu diesem Zeitpunkt leider unmöglich. Wir entschlossen uns daher zum Aufbau und Einsatz eines Abbruchsignals. Nan reagierte darauf wie gewünscht und bereits nach kurzer Zeit entspannte er sich bei Hundebegegnungen an der Leine zusehends. Es schien fast so, als dachte er `uff, endlich wurde mir diese Verantwortung abgenommen`! Als sich sein Verhalten festigte, erfolgte dann der Einsatz von Belohnungen beim Auftauchen anderer Hunde. Dabei war es wichtig, dass auch die Familie hinter Brigitte stand und bei der Umsetzung des Trainings gemeinsam an einem Strang zog. Heute begegnet Nan anderen Hunden neutral bis freundlich und Brigitte und ihre Familie kann die gemeinsamen Spaziergänge wieder richtig geniessen – so soll es sein.

Zu dieser tollen Leistung gratulieren wir Brigitte von Herzen. Sie hat in den letzten Monaten mit vollem Einsatz an diesem Problem gearbeitet und das im Training Erarbeitete im Alltag top umgesetzt. Toll gemacht Brigitte, du kannst wirklich stolz sein auf euch!

Thema: Unterstützung in der Welpen- und Junghundezeit

Team: Rosi mit Broholmer Welpe Masha

Januar 2019

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Ende Mai bekam das Pro Cane – Team einen Anruf von Rosi. Obwohl sie bereits viele Jahre Erfahrung mit ihrem vorhergehenden Hund sammeln durfte, wünschte sie sich für ihr neues Familienmitglied eine unterstützende Begleitung in den ersten Lebensmonaten. Zu lange sei die Welpenzeit ihres letzten Hundes her und sie wolle von Beginn an alles richtig machen. Diese fantastische Einstellung bewog uns später dazu, Rosi und ihren zukünftigen Hund zum Team des Monats zu küren.

So durfte ich einige Wochen später Masha kennenlernen. Das damals 10 Wochen alte Broholmer Mädchen war eine zuckersüsse Maus. Da ich mit dieser Rasse noch nie gearbeitet hatte, recherchierte ich im Vorfeld intensiv, damit ich beim Coaching die rassetypischen Eigenheiten kannte und optimal auf diesen Hund eingehen konnte. Nebst diversen Themen wie Stubenreinheit oder Rückruf stand natürlich auch die Leinenführigkeit ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Da Masha ein erwartetes Endgewicht von bis zu 60 kg hat, ist dieser Punkt sehr wesentlich und darf nicht vernachlässigt werden.

Das herzliche, offene und aufgestellte Wesen der Kleinen hat mich sofort in ihren Bann gezogen und die gemeinsamen Stunden sind eine grosse Bereicherung in meinem Arbeitsalltag, auf welche ich mich jedesmal ganz besonders freue.

Es ist für mich eine grosse Freude miterleben zu dürfen, wie aus der kleinen Masha eine stolze Broholmer Dame wird und wir wünschen ihr und Rosi auf dem gemeinsamen Weg von Herzen alles Gute und viele erfüllte und glückliche Jahre.

Thema: Aggression gegen Menschen (Familienmitglieder)

Team: Familie Ries mit dem 2.5 jährigen Malteser-Mix Milo

Juli 2018

Als ich im letzten Winter das erste Mal Milo besuchte, war die grosse Anspannung der Familie fast schon körperlich spürbar. Zum wiederholten Male kam es zu Zwischenfällen, bei denen Milo nach Familienmitgliedern biss und diese sogar ernsthaft verletzte. Dies in verschiedenen Situationen, in denen er etwas hergeben sollte, oder für eine unerwünschte Verhaltensweise getadelt wurde. Milo wirkte dabei jedoch stehts unsicher. Die Familie wusste sich nicht mehr zu helfen – es wurde sogar darüber diskutiert, Milo wegzugeben.

Bei der Anamnese zeigte sich, dass Milo beinahe unbegrenzten Zugang zu allen möglichen Ressourcen hatte und bei einem Teil der Familie eine sehr zentrale Rolle im Leben spielte, welche ihn zeitweise zu überfordern schien. Regeln und Grenzen die Milo mehr Stabilität und Sicherheit hätten geben können, wurden nicht von allen Familienmitgliedern in der gleichen Konsequenz durchgesetzt.

Körperlich ginge es Milo aber gut und auch ein erstelltes Blutbild zeigte keine Auffälligkeiten. So ging man daran, unter Anleitung, Regeln im Alltag einzuführen die Milo zeigen sollten, dass er sich auf die Führung seiner Familie verlassen konnte. Auch wurden Management-Massnahmen ergriffen, damit es nicht zu erneuten Zwischenfällen kommen sollte.

Einige Wochen später zeigten sich bereits erste Erfolge und wir waren zuversichtlich, das Problem über diesen Weg in den Griff zu bekommen. Dann folgte ein herber Rückschlag. Erneut kam es zu einem heftigen Beissvorfall. Die Familie tat sich über diesen Rückschlag schwer und wir trafen uns zu einer Krisensitzung. Im Zuge dieses Gespräches und der Tatsache, dass die Auslöser teils sehr diffus waren, kam ich noch einmal auf die Gesundheit zu sprechen. Da Milo einen Hodenhochstand hatte, wollte ich abklären lassen, ob dieser Umstand bei ihm Schmerzen verursachen konnte und er aufgrund dessen diese Verhaltensmuster zeigte. Und so überwies ich Familie Ries mit Milo in die Kleintierpraxis Sevogel in Basel. Es zeigte sich, dass der Hoden in der Leiste klemmte und ihm dies tatsächlich Schmerzen bereiten konnte. Man entschied sich zur Operation und entferne den Hoden.

Seit der Operation sind nun bald 3 Monate vergangen. In dieser Zeit kam es zu keinen weiteren Zwischenfällen und Familie Ries konnte endlich wieder durchatmen. Der Eingriff war somit die richtige Entscheidung und in der Kombination mit neuen Regeln im Zusammenleben konnte man Milo zudem die nötige Sicherheit im Alltag vermitteln.

Diese Geschichte zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, ein Problem von mehreren Seiten zu betrachten und im Speziellen die gesundheitlichen Aspekte nie ausser Acht zu lassen.

Wir wünschen Familie Ries und Milo für die Zukunft alles Gute und sind überglücklich `den Familienfrieden` wieder hergestellt zu haben.

Thema: Auslastung (Zug-Sport & Objektsuche)

Team: Monika Amstutz mit dem 4.5jährigen Labrador-Mix Nike

Juni 2018

Nike hat Power! Und das ohne Ende! Egal wie lange man mit Nike unterwegs ist, am Ende hat er immer noch Energie für eine weitere Runde. Also machte sich Monika Gedanken über eine Optimierung seiner Auslastung. Auf einem gemeinsamen Spaziergang wollte ich herausfinden, was Nike für Leidenschaften pflegt. Wie können wir Nike durch Training müde und glücklich machen? Schnell war mir klar, dass Nike ein Bewegungstyp ist. Jedoch ist er im Alltag auch rasch reizüberflutet und hat dann grosse Mühe, sich zu konzentrieren. Wir fassten folgenden Entschluss: Nike soll einerseits mit gezieltem Lauftraining beginnen und andererseits in Objektsuche aufgebaut werden. Ein gleichmässiges Zugtraining am Scooter (Trottinett) soll ihn körperlich aus-powern und stressabbauend wirken. Die Objektsuche (Suche nach einem definierten Gegenstand / Geruch, analog der Ausbildung z.B eines Drogenspürhundes), soll seine Konzentrationsfähigkeit fördern und zu einer optimalen Ergänzung der Auslastung führen.

Gesagt getan - und wie erwartet ist Nike Feuer und Flamme für seine neuen Hobbies. Monika kaufte sich einen Scooter und liess bei ZAMPA (www.tierundsport.ch) ein spezielles Zuggeschirr für Nike anfertigen. An diesen Scooter musste Nike sich natürlich dann erst gewöhnen und auch das Ziehen daran sollte gelernt werden. Dann begann langsam der Aufbau mit immer grösseren Trainingseinheiten. Wir wollten Nike natürlich auf keinen Fall überfordern. Mittlerweile flitzen die beiden bereits durch die Gegend wie die Profis!

Beim Aufbau der Objektsuche brachte Nike das lange Konzentrieren zu Beginn schnell an seine mentalen Grenzen. Auch hier galt es das richtige Mass zu finden.  Doch mittlerweile macht er das einfach prima – und wir staunen über die schnellen Fortschritte. Nike du bist einfach spitze und ich bin gespannt, was du noch alles erreichen wirst!

Wir wünschen Monika noch viele spannende Trainingsstunden und am Abend einen entspannten und glücklichen Nike, der in seinen Träumen noch viele Kilometer weiter läuft!

Thema: Anschaffung eines Hundes

Team: Familie Hilfiker-Morf

Mai 2018

Seit geraumer Zeit überlegte sich Familie Hilfiker-Morf einen Hund anzuschaffen. Den Kindern konnte es dabei natürlich nicht schnell genug gehen. Doch da die Anschaffung eines 4-beinigen `Familienmitglieds` eine grosse Verantwortung mit sich bringt, wollten sich die Eltern im Vorfeld kompetent von uns beraten lassen. Bei meinem ersten Besuch war es dann auch nicht das Thema, welche Rasse es sein sollte, sondern ob es überhaupt ein Hund sein kann. Zentrale Fragen waren: Kann man einem Hund zeitlich gerecht werden? Wie gross sind die Aufwände? Wie kann der Hund sinnvoll beschäftigt werden? Nachdem wir gemeinsam zum Schluss gekommen sind, dass ein Hund wunderbar in das Familienleben passt, begann die Suche nach dem geeigneten Tier. Jedes Familienmitglied hatte da so seine eigenen Vorstellungen, jedoch war klar, dass es ein Welpe aus einer Zucht sein sollte.

Doch nicht jeder Hund der von der Optik gefällt, passt auch von seinem Wesen her. Das jeweilige Zuchtziel ist massgebend und sollte deshalb auch entscheiden. Wenn ein Hund über viele Generationen auf einen bestimmten Einsatzzweck hingezüchtet wurde, so lässt sich dies nicht einfach `weg trainieren`. Für was für eine Rasse sich die Hilfikers dann schlussendlich entschieden haben, bleibt aber noch ein Geheimnis.

Es freut uns jedesmal sehr, wenn sich Menschen mit Hundewunsch bei Pro Cane melden, um abzuklären, ob ein Hund überhaupt in ihr Leben passt. Ein Hund bedeutet neben viel Freude auch sehr viel Verantwortung, Geld, Zeit und Aufwand. Deshalb ist es dem Tier gegenüber nur fair, wenn vorgängig gründlich abgeklärt wird, ob man diesen Anforderungen auch gerecht werden kann.

Wir wünschen Familie Hilfiker-Morf auf diesem Wege von Herzen alles Gute für die Zukunft mit ihrem neuen treuen Begleiter.

Thema: Umgang zwischen Kind & Hund, Rückruf, Leinenführigkeit

Team: Tanja & Joschua Drixl mit der 14 Monate alten Labradorhündin Agi

Mai 2018

Tanjas Tage scheinen deutlich mehr als 24 Stunden zu haben. Sie ist die Mutter des 7jährigen Joschua. Als Autist ist er sehr auf ihre Hilfe angewiesen. Was Joschua über alles liebt, ist seine 14 Monate alte Hündin Angi. In der jungen Labradorhündin steckt jede Menge Power. Die Spaziergänge waren für dieses Trio oft sehr anstrengend, da Angi den Sinn einer Leine absolut nicht erkannte und auch im Freilauf das gehörte Rückrufsignal lediglich als mögliche Option sah. Wenn dann am Abend Joschua und Angi zusammen in der Wohnung herumtobten und keiner der beiden die Grenzen des Anderen respektieren wollte, war das Chaos komplett. Hilfe war nötig!

Nach etlichen Trainings mit gezielten Impulskontrollübungen, Rückruftraining und Leinenführigkeit-Parcours ist nun ein stressfreies gemeinsames Spazieren möglich. Mit Joschua wurden klare und verbindliche Regeln aufgestellt. Im Gegenzug kommt Pro Cane - Hundecoaching einmal im Monat nur für ihn zu Besuch und trainiert gemeinsam Objektsuche mit ihm und Angi. Zu Beginn war es für Joschua sehr schwierig sich länger zu konzentrieren – doch mittlerweile macht er das wirklich prächtig! Gratulation!

Wir bewundern Tanja für ihren unglaublichen Einsatz. Ein autistisches Kind, den Job und einen jungen Power-Labi unter einen Hut zu bringen ist wirklich eine grossartige Leistung: Bravo Tanja, Du kannst wirklich sehr stolz sein auf dich.

Mit grösster Freude haben wir Euch zum Team des Monats gewählt!

Thema: Objektsuch-Training in unseren Schnüffel-Gruppen

Team: Nicci & Stevie mit Amani, ihrer 1.5 jährigen Continental Bulldog Dame

März 2019

Was für ein tolles Team! Vor über einem Jahr starteten die Drei in unseren Schnüffel-Gruppen. Kaum ein Training wird verpasst und sie sind immer mit vollem Einsatz mit dabei. Amani ist eine leidenschaftliche Schnüfflerin und machte extrem rasch Fortschritte. Heute gibt es kaum noch ein Versteck, in welchem sie ihr Suchobjekt (ein Feuerzeug) nicht findet. Alain muss sich bei der Auswahl des Versteckes enorm Mühe geben, um dieses Trio noch ins Schwitzen zu bringen. Und da gibt es Leute die sagen, kurzschnäuzige Hunde hätten grundsätzlich eine schlechte Nase - ein grosser Irrtum - Amani ist der Beweis! Und noch etwas gibt es über die Drei zu sagen. Kein Hund wurde jemals von seinen stolzen Menschen öfters bei der Schnüffelarbeit fotografiert als Amani. Weiter so – ihr seid der HIT!

 

Weitere Infos zu dieser Arbeit finden Sie auf unserer Seite für die Schnüffelhundegruppe

Thema: Vorbereitung zur Eignungsprüfung `Militärhundeführer`

Team: Ilija Pejic mit unseren Hunden Askan und Geri

Februar 2018

Im Dezember 2017 erhielt das Team von Pro Cane – Hundecoaching ein ungewöhnliches E-Mail. Ilija war auf der Suche nach einem kompetenten Hundetrainer, welcher Erfahrung mit dienstlich geführten Belgischen Schäferhunden hatte. Dabei stiess er auf unsere Homepage. Als ehemaliger Polizeihundeführer, war ich für ihn die perfekte Ansprechperson. Doch wozu das Ganze?

Mit seinen 20 Jahren steht Ilija kurz vor der Rekrutierung zur Armee. Und er hat einen grossen Traum. Er möchte Militärhundeführer werden. Gemäss Nachfrage bei der Armee hätte er aber wohl kaum Chancen diesen Weg zu gehen, da er im Umgang mit Hunden keinerlei Erfahrung habe. Gerne könne er die Eignungsprüfung absolvieren, solle sich aber keine Hoffnungen machen. Ilija fasste einen Entschluss – er brauchte dringend Unterstützung, um sein grosses Ziel zu erreichen. So machte er sich auf die Suche nach jemandem, der ihm einen Crashkurs im Umgang und Training von Diensthunden geben konnte. Wir waren von seinem grossen Engagement sofort begeistert.

 

Und so traf sich Ilija im Januar mehrmals mit mir. Seine `Übungsobjekte` waren dabei unsere beiden Belgischen Schäferhunde Geri und Askan. Auf dem Programm standen unter anderem: Lerntheorie, Gesundheit, Handling beim Leinenlaufen & Tragen des Hundes, Grundaufbau von Übungen in der Unterordnung, Grundsätze des Schutzdienstes, Umgang mit einem Diensthund im privaten Umfeld (Familie) und Auslastungsmodelle.

 

Ilija war voller Begeisterung dabei und stellte zu den Themen viele Fragen. Er fand rasch den Zugang zu den Hunden und man merkte, dass er ein gutes Händchen dafür entwickeln wird. Nun kann sich Ilija gut vorbereitet der Eignungsprüfung stellen. Wir wünschen ihm auf diesem Weg von Herzen viel Erfolg und drücken ganz fest die Daumen.

Thema: Leinenaggression, innerartliche Aggression

Team: Eliane Kern mit Wanja, ihrem 6j. Schäfer-Husky-Mix

Januar 2018

Es ist uns eine ganz besondere Freude, Ihnen das erste Team des Monats vorstellen zu dürfen.

Als Eliane mit Ihrem Wanja zu Pro Cane kam, war ihr Leidensdruck enorm. Wanja verhielt sich auf der Strasse anderen Hunden gegenüber unberechenbar. Immer wieder schoss er auf Spaziergängen an der Leine plötzlich in Richtung seines Gegenübers. Bei seinen Ausbrüchen war er auch aufgrund seiner Grösse kaum noch kontrollierbar. Spaziergänge machten Eliane keinen Spass mehr. Sie wurde immer gestresster, was natürlich auch Wanja nicht verborgen blieb. Das Problem spitzte sich zu.

Nebst neuen Strategien die Wanja erlernen musste, war es insbesondere für Eliane eine grosse persönliche Herausforderung, in solchen Situationen mehr Gelassenheit zu zeigen und Wanja souverän zu führen. Viele Gespräche und Übungen waren nötig. Doch Eliane meisterte alle Hürden mit Bravour.

Begleitend zum Einzeltraining besuchte Eliane mit Wanja auch unsere Angsthasen- und Pöblertreffs. Dies gab ihnen die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen, das Gelernte anzuwenden und neue positive Erfahrungen zu sammeln.

Nun machen die Spaziergänge wieder Spass. Eliane ist bei Hundebegegnungen entspannt, denn sie weiss, dass sie auf ihr Training vertrauen kann. Wanja ist über diese neue Stärke seines Menschen ebenfalls sehr froh – nun kann er die Verantwortung getrost Eliane überlassen.